1. #1
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    Christian Hofmann von Hofmannswaldau (1616-1679) - Vergänglichkeit der Schönheit

    Es wird der bleiche tod mit seiner kalten hand
    Dir endlich mit der zeit um deine brüste streichen,
    Der liebliche corall der lippen wird verbleichen;
    Der schultern warmer schnee wird werden kalter sand

    Der augen süsser blitz, die kräffte deiner hand,
    Für welchen solches fällt, die werden zeitlich weichen,
    Das haar, das itzund kan des goldes glantz erreichen,
    Tilget endlich tag und jahr als ein gemeines band.

    Der wohlgesetzte fuß, die lieblichen gebärden,
    Die werden theils zu staub, theils nichts und nichtig werden,
    Denn opffert keiner mehr der gottheit deiner pracht.

    Diß und noch mehr als diß muß endlich untergehen,
    Dein hertze kan allein zu aller zeit bestehen,
    Dieweil es die natur aus diamant gemacht.

    - - -

    Ich nehme dieses Gedicht als Hinweis darauf, dass die Menschen früher anders dachten oder zumindest ein anderes Verhältnis zu ihrem Herzen hatten. Der mittelalterliche und frühneuzeitliche Glaube an ein Leben nach dem Tod kann dadurch begründet werden, dass die Menschen sich mehr mit ihrem Herzen identifizierten und annahmen, dass ebendieses Herz den Tod überlebt. Dies ist an diesem frühneuzeitlichen Werk Christian Hoffmanns von Hofmannswaldau sichtbar. Ich verweise an dieser Stelle auch auf die Zeit vor der Entstehung des präsentierten Werks - auf das Mittelalter. Damals war dieses Verhältnis des Menschen zu seinem Herzen noch viel offensichtlicher. So wurde das Herz damals gemässs Hennigs Kleinem Mittelhochdeutschen Wörterbuch als identisch gedacht mit der Seele, dem Wesen, dem Sinn, dem Gemüt, dem Gefühl, der Stimmung, dem Inneren und Innersten, der Gesinnung und nicht zuletzt auch dem Willen.

  2. #2
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    Hallo Ali

    Ich nehme dieses Gedicht als Hinweis darauf, dass die Menschen früher anders dachten oder zumindest ein anderes Verhältnis zu ihrem Herzen hatten.
    Ich denke, daß man das Gedicht durchaus so verstehen kann, daß es uns auch heute noch etwas zu sagen hat. So radikal anders als im Mittelalter ist auch unser heutiges Verständnis von "Herz" nicht.

    Das Gedicht erinnert mich an Gedichte, die werbende Männer ihren spröden oder zögernden Angebeteten zu Füßen legen, um von ihnen erhört zu werden. "Deine Schönheit ist vergänglich und bald wirst du niemanden mehr betören können; und wenn es dann soweit ist, hast Du Dir mit deiner abweisenden Haltung die schönen Momente deines Lebens entgehen lassen, Chancen, die nicht wiederkommen".
    Denn opffert keiner mehr der gottheit deiner pracht.
    Hier jedoch ist es anders. Die Schönheit ist vergänglich, das "Herz" jedoch nicht, es ist wie ein Diamant: schön und unvergänglich. Daß Schönheit vergänglich ist, hat sich seit dem Mittelalter nicht geändert. Heute war ich auf der Geburtstagsfeier meines Schwiegersohnes in einem Café voller junger Leute, letzte Woche auf einer Veranstaltung mit einer Mehrheit von Senioren. Es dauert einen zu denken, daß diese jungen Menschen nach ein paar Jahrzehnten genauso mittelmäßig und unattraktiv aussehen werden wie jene. Sieht man sich selbst im Spiegel und vergleicht sein Bild mit einem aus jugendlichen Jahren, so sieht man ebenfalls, was die Zeit angerichtet hat. Und doch wehrt sich da etwas in einem und will nicht glauben, daß man alles Schöne mittlerweile verloren habe. Mein Herz, meine Liebe, meine Lebensfreude all das ist nach wie vor dasselbe - unvergänglich. Und das ist tröstlich - irgendwie.
    Wohl dem der frei von Schuld und Fehle
    Bewahrt die kindlich reine Seele
    Eine bekannte Stelle aus Schillers "Die Kraniche des Ibykus" (1797). "Wohl dem .. ", es ist also gar nicht selbstverständlich, sich diese reine Seele zu bewahren. Eigene Schuld, Schicksalsschläge und Enttäuschungen können ihr Schaden zufügen. Insofern ist das diamantene Herz zwar eine Möglichkeit aber keine selbstverständliche. Es gibt nicht wenige Menschen, deren Herz im Alter zwar hart aber nicht so schön wie ein Diamant ist.

    Mit liebem Gruß

    Friedrich

  3. #3
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    Hallo Friedrich

    Die Frage, wie anders die Leute im Mittelalter waren, beschäftigt mich schon länger. Mir ist klar, dass es verschiedene Quellen gibt, die herbeigezogen werden könne, um zu zeigen, wie ähnlich die Leute damals waren. Allerdings ist es fraglich, ob solche Quellen allzu aussagekräftig sind, denn es könnte sein, dass einige Minderheiten so fühlten und dachten, wie heute eine Mehrheit fühlt und denkt. Quellen, welche das Fühlen und Denken solcher Minderheiten dokumentieren, werden heute falsch interpretiert, indem einige Einzelfälle als Normalfälle aufgefasst werden. Wer nach Hinweisen darauf sucht, dass die Leute im Mittelalter ähnlich waren, wird solche Hinweise finden. Wer aber nach Hinweisen darauf sucht, dass die Leute im Mittelalter anders waren, der wird ebenso Hinweise finden.

    Um also meine Behauptung noch weiter zu bestätigen, dass im Mittelalter die Leute über das Herz anders dachten, gebe ich hier noch Informationen aus dem Wörterbuchnetz bekannt. Das Herz war im Mittelalter gemäss dem Wörterbuchnetz der "sitz der seele, des gemütes, mutes, verstandes, der vernunft, überlegung allgem.". Die Leute damals hatten eine völlig andere Vorstellung davon, woher ihre Handlungsimpulse herkommen, und zwar vom Herzen. Heute ist die Sache anders. Heute würde man Herzensimpulse eher als etwas Un- oder Unterbewusstes betrachten.

    Seit Freuds Psychoanalyse wird angenommen, dass der Mensch gewisse Triebe und Einflüsse hat, die von ausserhalb des Menschen auf diesen wirken. Freud teilt den Menschen ein in Über-Ich, Ich und Es. Es wird anhand dieser Einteilung sichtbar, dass der Mensch gemäss Freud keine Einheit darstellt, sondern von verschiedenen Seiten Impulse empfängt. Ich persönlich nehme an, dass Freud die Herzensimpulse dem Es oder dem Über-Ich zuordnen würde, da aus Freuds Perspektive das Ich auf kritische Weise die Einflüsse des Über-Ichs und des Es entweder annehmen oder ablehnen kann. Das Ich ist eine Art Entscheidungsinstanz, die dafür verantwortlich ist, diese Einflüsse zu beurteilen. Das Herz ist also ausserhalb des Kerns des Menschen. Seine Einflüsse werden nicht einfach als gültig angenommen, sondern müssen erst überprüft werden. So scheint Freud zu denken und so denken meiner Meinung nach auch viele moderne Menschen. Indessen nahmen die Leute des Mittelalters die Einflüsse des Herzens schon als gültig hin, wie man aus der oben zitierten Stelle des Wörterbuchnetzes erahnen kann. Das Konzept davon, was der Mensch ist, hat sich so gesehen verändert. Der Mensch identifiziert sich nicht mehr mit seinem Herzen, sondern weist dieses als etwas Unterbewusstes von sich. Im Mittelalter glaubten die Leute auch an Offenbarungswahrheiten, was sich mit dem Herzen in Verbindung bringen lässt. Heute haben die Leute eine kritische Wissenschaft. Das Offenbare muss überprüft werden. Diese Haltung lässt sich ebenfalls mit der Haltung des Menschen zu seinem Herzen in Verbindung bringen. Übrigens bezeichnete noch der vom Mittelalter begeisterte Novalis in seinem Aufsatz Die Christenheit oder Europa das Herz als heiliges Organ des Menschen.

    Ein anderer Hinweis darauf, dass die Leute im Mittelalter anders dachten, ist auch deren Identifikation mit ihrem Leib. Wir denken heute über die Leute des Mittelalters als Personen, die an ein Jenseits glaubten. Entsprechend ist es verblüffend, dass damals eine grössere Identifikation mit dem Leib da gewesen zu sein scheint. So heisst es in Weddiges Mittelhochdeutsch: Eine Einführung (München, 2010), dass das mittelhochdeutsche Wort „lîp“ als „Leib“ oder „Gestalt“ übersetzt werden kann. Es kommt aber sehr häufig vor, dass das Wort „lîp“ den ganzen Menschen bezeichnet. Wenn es also im Nibelungenlied heisst „Sîvrides lîp“, so ist damit Siegfried selber gemeint. Der Mensch konnte also identifiziert werden mit seinem Leib. Heute ist es eher so, dass man einen Leib hat. Der Leib ist eine Art Gut, dessen Arbeit man gegen andere Güter eintauschen kann oder den man sonstwie nutzen kann. Es handelt sich hierbei aber nur um Spekulationen meinerseits. Man könnte dieses Thema sicherlich von weiter erforschen.

    Hier jedoch ist es anders. Die Schönheit ist vergänglich, das "Herz" jedoch nicht, es ist wie ein Diamant: schön und unvergänglich. Daß Schönheit vergänglich ist, hat sich seit dem Mittelalter nicht geändert.
    Diese Aussage ist etwas merkwürdig, da sie einen klaren Widerspruch enthält. Schönheit ist vergänglich, aber das Herz ist schön und unvergänglich.
    Die Aussage, dass nach wie vor Schönheit vergänglich ist, hängt meiner Meinung nach vor allem davon ab, was man als schön empfindet. Wenn man das Ewige als schön empfindet, so ist es in diesem Fall nicht vergänglich. Aber das sagst du ja selber auch:

    Und doch wehrt sich da etwas in einem und will nicht glauben, daß man alles Schöne mittlerweile verloren habe. Mein Herz, meine Liebe, meine Lebensfreude all das ist nach wie vor dasselbe - unvergänglich.
    LG

    Ali

  4. #4
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    Hallo Ali

    Diese Aussage ist etwas merkwürdig, da sie einen klaren Widerspruch enthält. Schönheit ist vergänglich, aber das Herz ist schön und unvergänglich.
    Das ist doch genau die Aussage des Gedichts. Äußerliche Schönheit welkt dahin, doch es gibt etwas, das schön bleibt: das Herz. Im übrigen widersprechen wir uns ja gar nicht. Du hast einen wissenschaftlichen Ansatz und findest heraus, was die Leute im 17. Jahrhundert unter "Herz" verstanden. Ich lasse mich von dem Gedicht dazu anregen, was es uns heute sagen kann. Und die Tatsache, daß uns jemand, der seit 339 Jahren tot ist noch etwas sagen kann, ist doch etwas Schönes, oder?

    Liebe Grüße

    Friedrich

  5. #5
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    Hallo Friedrich

    Ja wenn du sagst äussere Schönheit sei vergänglich, dann ist der Satz schon nicht widersprüchlich...

    Du hast wohl recht, dass es etwas Schönes ist, dass jemand von früher uns etwas sagen kann, das heisst, dass wir solche Leute noch immer verstehen können, auch wenn es vielleicht eine Frage der Interpretation ist.

    LG

    Ali

  6. #6
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    Hallo Ali,
    ganz toll finde ich, dass Du einen Dichter des 17. Jahrhunderts zitierst. Er hat es verdient und er war mit vielen Ansichten ein ganz moderner Mensch.
    Was er der kirchlich verordneten Lustfeindlichkeit seiner Zeit entgegen zu setzen hatte, ist heute noch mit Vergnügen zu lesen (hier die erste Strophe eines Gedichts von ihm):

    Die Wollust bleibet doch der Zucker dieser Zeit,
    Was kann uns mehr, denn sie, den Lebenslauf versüßen?
    Sie lässet trinkbar Gold in unsre Kehle fließen,
    Und öffnet uns den Schatz beperlter Lieblichkeit,
    In Tuberosen kann sie Schnee und Eis verkehren,
    Und durch das ganze Jahr die Frühlings-Zeit gewähren.

    (Tuberosen = stark duftende Lippenblütler)

    Liebe Grüße,
    Festival

  7. #7
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    Hallo Festival

    Ein sehr interessanter Beitrag. Danke für den Hinweis.

    LG

    Ali

  8. #8
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    Salute in die Runde!

    (1) Hofmannswaldau, Barock, Gedicht

    Das barocke Gedicht ist von Hofmannswaldau (1616 in Breslau; † 18. April 1679 ebenda) nicht veröffentlicht worden.
    Es findet sich 1695 in Benjamin Neukirchs Anthologie. Die Diskussion um dieses Gedicht und seine Lesarten hat sich sogar in der Öffentlichkeit bemerkbar gemacht. Es war das im Jahre 2007. Im Abitur NRWF wurde ein Gedichtvergleich verlangt:

    Es ging um zwei Sonette, nämlich Christian Hoffmann von Hoffmannswaldaus Vergänglichkeit der Schönheit. Der Text sollte zunächst „unter Beachtung seiner Epochenzugehörigkeit“ analysiert und daraufhin in der „Thematik des Gedichts und ihre(r) Gestaltung“ mit Bertolt Brechts Entdeckung an einer jungen Frau verglichen werden.

    Abiturprüfung 2007. Deutsch, Leistungskurs, S. 1. Zugänglich via: http://www.standardsicherung. schulministerium.nrw.de/abitur-gost/pruefungsaufgaben.php?fach=1 (14.8.2007).

    Die Diskussion entzündete sich an der Ersetzung von "gemeines Band" (Originaltext) durch "gemeinsam Band", sie wurde vertieft mit dem Hinweis, es seien (a)völlig gedankenlos Worterklärungen zum barocken Text unterlassen worden, es sei (b) nicht erwähnt, dass es in der Rubrik "Galante Gedichte" im Erstdruck zu finden ist. Schließlich (c) sei kein (empfehlenswerter) Hinweis auf Doppeldeutigkeiten, insbesondere bei dem Lexem "Diamant" erfolgt. Bei dem Zeitdruck, der beim Vergleich mit dem zweiten Gedicht noch größer wird, und im ersten Gedicht die Unsicherheit des Abiturienten vergrößern dürfte. Es sei denn, er saust in einer glücklichen Vermeidungsstrategie an den Tücken des Textes mehr oder weniger elegant vorbei.

    Hier der Erstdruck und danneine Aufgabenstellung, welche in den Analysevoraussetzungen Fehler vermeiden will und wohl auch kann:

    (2) Erstdruck


    https://www.gedichte.com/showthread....Sch%C3%B6nheit

    (3) Analyseaufgabe (Text, dazu hilfreiche Angaben für die Analyse, detailierte Aufgabenstellung ausgespart)

    Galante Gedichte: Sonnet

    Vergänglichkeit der Schönheit (veröffentlicht 1695)

    Christian Hofmann von Hofmannswaldau
    (1616 in Breslau; † 18. April 1679 ebenda)

    Es wird der bleiche tod mit seiner kalten hand 01
    Dir endlich mit der zeit umb deine brüste streichen/
    Der liebliche corall der lippen wird verbleichen;
    Der schultern warmer schnee wird werden kalter sand/

    Der augen süsser blitz/ die kräffte deiner hand/ 05
    Für welchen solches fällt/ die werden zeitlich weichen/
    Das haar/ das itzund kan des goldes glantz erreichen/
    Tilgt endlich tag und jahr als ein gemeines band.

    Der wohlgesetzte fuß/ die lieblichen gebärden/
    Die werden theils zu staub/ theils nichts und nichtig werden/ 10
    Dann opfert keiner mehr der gottheit deiner pracht.

    Diß und noch mehr als diß muß endlich untergehen/
    Dein hertze kan allein zu aller zeit bestehen/
    Dieweil es die natur aus diamant gemacht. 14


    Hoffmannswaldau: Gedichte aus Neukirchs Anthologie, Bd. 1,vgl. Neukirch-Anth. Bd. 1, S. 46-47

    Ein paar sprachliche Erläuterungen:

    „endlich“ (2): mit der Zeit, am Ende

    „Blitz“ (5): einmal „Blick“, aber auch unser „Blitz“

    "Für welchen solches fällt" (6) ist in seiner Bedeutung umstritten. In der Originalhandschrift des Dichters steht „für welchen alles fällt“. Gemeint ist wohl: vor denen (= Augen und Hand) alles niederfällt/sich über“mannt“ sieht/sich geschlagen geben muss.

    "Als ein gemeines Band" (8) ist polysem: a) als/wie ein gewöhnliches Haarband b) als eine allgemeine, gewöhnliche bindende Fügung, ein alle bindendes Schicksal: Jahr und Tag, also die Zeit zerstört langsam bei jedem die Schönheit des Haares (und wohl auch der Augen und der Hände). Nicht gemeint bei „gemein“ ist unser „fies“.

    Das Gedicht erschien in der Rubrik „Galante Gedichte“ von Neukirchs Anthologie (Gedichtesammlung) Gedichte erster Theil.

    Bei der Analyse des Gedichtes und dem Erarbeiten seiner „Botschaft“ ist genau zu überlegen, ob hier eher "hedonistisch" (carpe diem) oder "spirituell-asketisch" argumentiert wird ....

    greetse
    ww

    p.s. für Aficionados

    Die Originalhandschrift enthält als Überschrift "in eandem". Gemeint ist mit "gegen dieselbe) wohl die Hauptfigur im vorausliegenden Gedicht. Dessen Schlussteil ist oben zu sehen. Er enthält genügend Text, um seine zentralen Redeteile zu verstehen.
    Geändert von Willibald W (26.06.2019 um 16:48 Uhr)
    alis nil gravius, o nycticorax

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