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  1. #1
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    Pressefreiheit 2

    Die Presse lebt von Werbegeldern.
    Wer glaubt da noch sie wäre frei?
    Die Meinung wächst wie Korn auf Feldern,
    gedüngt von Geld und Kumpanei.
    Mein erster Gedichtband Einmal durchs Leben mit Hans Plonka ist nun beim Daniel Gockel Verlag erhältlich. Bei Interesse schaut in mein Profil unter Homepage.

  2. #2
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    Hallo Hans,

    manchmal weißt Du mich zu begeistern-so schreibst Du jetzt z.B. in Metaphern ( wächst wie Korn auf Feldern)...was man ansonsten eher selten von dir hört. Hast Du gut geschrieben. Die Presse war noch nie frei, das stimmt...aber so miserabel wie z.Zt. war sie nie. In jeder Talkshow sitzt mindestens ein Journalist dabei - normalerweise ok...würden sie ihre eigentliche Arbeit (kritisch hinterfragen) tun - stattdessen treten sie selbst als Politiker auf, sodass man sie von den Politikern kaum noch unterscheiden kann. Ich will jetzt nicht so weit gehen und pauschal von Lügenpresse reden, es gibt auch noch ein paar neutrale und faire Journalisten...aber was da so manche Journalisten von z.B. TAZ oder Spiegel verbreiten, das kann man nur als Lüge bezeichnen.

    Gruß, A.D.
    Der Abschied entziffert die Handschrift einer Begegnung

  3. #3
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    Lb. A.D.,

    bei der Presse geht es um propagandistische Meinungsbildung. Dafür muss in den wenigsten Fällen direkt gelogen werden. Die Meinungsbildung kann auch durch die Art und Auswahl der Darstellung sowie durch Hervorhebung und Weglassung betrieben werden.
    Ein gutes Beispiel ist die mangelnde Berichterstattung über die Gelbwesten in Frankreich
    oder die Unruhen in Schweden wegen der Immigranten.

    LG Hans
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  4. #4
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    Gerade letzte Woche deckte Kontraste (ARD) auf, dass deutsche Journalisten (u.a. ein Chefredakteur des ZDF) die Apartheid in Südafrika aktiv unterstützten. Man bezahlte sie dafür...bzw machte ihnen teure Geschenke. Wir Deutsche haben da ein Urvertrauen...das historisch betrachtet überhaupt nicht zu rechtfertigen ist. Ist wie bei den Ärzten...vor denen die Menschen einen viel zu großen Respekt haben. Das sind am Ende auch nur Handwerker. Wüsste nicht...was den Arzt vom Automechaniker unterscheidet. Bei den Journalisten ist es das gleiche-wir meinen die wären per se neutral und objektiv-das ist mitnichten so. 70% der Journalisten zählen zum linksgrünen Spektrum...da gibt es unabhängige Studien dazu. Wer sich überwiegend übers Internet informiert, der sitzt zwangsläufig in der Informationsfalle. Die Algorithmen sind heutzutage so ausgefeilt, dass sie dir nur die Meinung zuspielen...die du ohnehin vertrittst. Davon sind wir alle betroffen...egal ob eher links oder rechts eingestellt.
    Geändert von AndereDimension (12.05.2019 um 20:11 Uhr)
    Der Abschied entziffert die Handschrift einer Begegnung

  5. #5
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    Lb. A.D.,

    in wichtigen Dingen sollte man kein Vertrauen haben und besser genau prüfen. Wer einmal bewusst falsch oder Interessen gesteuert informiert, der wird es nach Bedarf wieder tun. Er ist nicht mehr glaubhaft. Die Massenmedien haben die Deutungshoheit und die meisten Menschen vertrauen ihnen und ihre Meinung wird davon gesteuert, deshalb ist es wichtig sich auch in alternativen Medien zu informieren, um besser aufgeklärt zu sein und kritisch beurteilen zu können. Wer sich nur in den Massenmedien informiert, sitzt in einer Informationsfalle (Filterblase).Über das Verhalten der Menschen gibt es Naturgesetze und wenn die Berichte (Geschichtsschreibung) mehrfach dem widerspricht sollte man dies kritisch sehen. Die meisten Menschen folgen der Meinung der Massenmedien und liegen deshalb oft falsch. Siehe Feindbilder Russland, Syrien, Iran, Venezuela.

    LG Hans
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  6. #6
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    Hallo Hans,
    es gibt in unserem Land bestimmt mehrere Tausend Journalisten. Und diesen Frauen und Männern unterstellst Du - ohne Beweise, wie es sich für Volksaufklärer gehört - Bestechlichkeit, Kumpanei, Unfreiheit. Dass Du einen Beifall trompetenden Ignoranten findest, habe ich beim Lesen Deiner vier Verse vermutet. "Ignorant", weil er wie Du es geflissentlich übersehen, dass die Presse in Deutschland zu den freiesten und unabhängigsten Institutionen der Welt gehört. Fehlleistungen, Meinungsmache, korrupte Journalisten - alles geschenkt.
    Festival

  7. #7
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    Lb Heinz,

    ich denke nicht, dass die Journalisten korrupt sind. Die Auswahl richtet sich nach ihrem Meinungsbild und die Recherchen und Berichterstattungen sind meist einseitig nach Interessen ausgerichtet. Wer ausschert, hat kaum noch weiteren beruflichen Möglichkeiten.
    weil er wie Du es geflissentlich übersehen, dass die Presse in Deutschland zu den freiesten und unabhängigsten Institutionen der Welt gehört
    .
    Die Medien stehen in Abhängigkeit zu den Besitzern, den Auftraggebern (Werbung) und Verträgen. Die österreichischen Medien sind ein wenig freier.

    LG Hans
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  8. #8
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    Ja ja,
    aus Österreich ist nur Gutes zu erwarten. "Ex oriente lux" - das wussten schon die alten Lateiner.
    Wovon die Presse lebt, hast Du uns ja mitgeteilt:
    "Die Meinung wächst wie Korn auf Feldern,
    gedüngt von Geld und Kumpanei."
    Und jetzt teilst Du mir mit, dass Du eigentlich ganz anders denkst:
    "ich denke nicht, dass die Journalisten korrupt sind."
    Na, was denn nun?
    Die Frage ist: Gehört Dein "Gedicht" in die Rubrik "Meinungsfreiheit" oder ist es schon Verleumdung/Beleidigung einer ganzen Berufsgruppe?
    Festival

  9. #9
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    Hans stellt ja die hiesige Pressefreiheit nicht in Abrede. Er stellt lediglich infrage...was die Presse aus ihrer Freiheit macht-und diese Frage ist m.E. mehr als nur berechtigt...sie ist zwingend notwendig. Wir leben in einem Zeitalter der Ideale und rütteln an Werten...die zwar keinen Anspruch darauf haben von ewiger Dauer sein zu dürfen, die man aber auch nicht alle so leichtfertig aufgeben sollte. In einer feinen Welt wird das Grobe sehr schnell ausgegrenzt. Es ist eben nicht einfach eine weitschweifige Pluralität zu pflegen, wenn man nicht gleichzeitig auch dazu bereit ist seine eigenen Standpunkte zu verhandeln.
    Der Abschied entziffert die Handschrift einer Begegnung

  10. #10
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    Lb. Heinz,

    Die meisten Journalisten sind nur kleine Räder im Getriebe und sie sind dafür ausgebildet die Meinungen von Eliten zu publizieren. Es gibt Beispiele von hoch qualifizierten etablierten Journalisten, die eine andere, eigene Meinung publizieren wollten und dann ihre Arbeit verloren. Es gibt keine direkten Verbote aber Sanktionen. Es gibt genügend Beispiele von Überlebenden. Es können nicht alle Architekten abgestraft werden, die eine Sprengung von Gebäude 7 neben den Twin Towers für erwiesen erklären, weil es zu viele sind.

    LG Hans
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  11. #11
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    Wie eine solches Gebäude zusammenfallen kann, ist ein anderes Thema. Manchmal ist der der Journalismus , wenn er dem Einzelnen auf den Leib rückt, wie eine siebenköpfige Schlange. Der Tempel der Macht ist tief in der Erde verankert und wird von tausend Säulen getragen-ein mittleres Erdbeben übersteht er mühelos.
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  12. #12
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    Lb. A.D.,

    es nicht um die Freiheit der Medien, sondern um einseitige Interessen die frei vertreten werden und um die Kontrolle, damit es so bleibt.
    Es geht auch nicht darum wie ein Gebäude einstürzt, sondern darum wie der Einsturz beurteilt und veröffentlicht werden darf und mit welchen Folgen.

    LG Hans
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  13. #13
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    Wir wollen es doch so! Ist alles nur eine Konsequenz unserer Ignoranz den sich ständig vervielfältigenden Themenpotenzierung und dem daraus entstehenden Wind der irgendwie in eine Richtung geleitet werden muss, ansonsten könnten wir ja gleich jeden Menschen ernstnehmen.
    Der Roman: "Verballistik"
    Die Gedichte: "Auf dem Silbertablett"

  14. #14
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    Einen Potenzierung von Themen ist leider nicht möglich, da jedes Thema schon während des Entstehungsprozesses an Substanz verliert, oder sich gar selbst und ganz erschöpft. Ich kann nur dann etwas "thematisieren"...wenn bereits mehr Fakten auf dem Tisch liegen...als Fragen vonnöten wären...um dieses Thema zu behandeln.
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  15. #15
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    Lb. Terrorist, lb. A.D.,

    Fakten sind es nur dann, wenn sie nicht widerlegt werden können. Bei einer Diskussion (Thematisierung) geht es dann um die Bedeutung, Entstehung und Folgen.

    LG Hans
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