Thema: hahnebüchen

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    hahnebüchen

    Ganz ,,hahnebüchen“ zieht
    der Hahn vom Leder.
    Er ist Poet und schreibt
    sein,,Hahnetagebuch".
    Als Hahn im Korb
    schwingt er die bunte Feder.
    Ein Hühnerauge
    tropft ins Taschentuch.

    Den Schnabel hält man nicht
    bei solch Gefühlen.
    Sein Mühen scheint‘s
    hat sich nunmehr gelohnt.
    Das treibt ihn an:
    ein Tropfen auf die Mühlen!
    Er kräht für drei,
    jetzt früher als gewohnt.

    Ob Mist, ob Huhn,
    der Hahndrang gibt ihm Sporen.
    Die Erstbesteigungspflicht
    ist gleich Programm.
    Welch Lyrik- Traum,
    zum Gockel auserkoren,
    da schwellen
    nicht nur Brust und Hahnenkamm.

    Den Hahn hat man
    am Hof entnervt erstochen.
    Der Hühnerzeit voraus
    ward er ein Licht.
    Sein Geist verduftet
    es verbleiben Knochen.
    Das Hühnerfrikassee
    war ein Gedicht.
    Geändert von Anjulaenga (30.05.2019 um 12:15 Uhr)

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