Thema: Tosca

  1. #1
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    Tosca

    Du hast, mein Schatz, noch nie so wunderschön gesungen,
    so schmerzlich-schön hab ich die Tosca nie gehört,
    es hat so engelsgleich in meinen Ohr‘n geklungen,
    mit dieser Arie hast du mein Herz betört.

    Ich dachte nur an jene Sommernacht der zarten Küsse,
    den Duft der Erde, sah das Flimmern ungezählter Sterne,
    vernahm die leisen Schritte, glaubt`, dass ich vergehen müsse,
    als du dich nahtest, dann in meine Arme fielst und gerne
    verschloss ich deinen Mund mit Küssen, dass niemand deine Seufzer höre,
    uns keiner unsern süßen Traum von Liebe grausam störe.
    Geändert von Festival (14.05.2019 um 23:05 Uhr)

  2. #2
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    Hallo Festival,
    das ist eine wunderschöne "Liebeserklärung" - sowohl an die Arie der Tosca wie auch an Deine Liebste. Ist bestimmt bezaubernd schön, hab ich gern gelesen!
    Beste Grüße
    lautmaler

  3. #3
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    Lieber Lautmaler,
    vielen Dank für Deinen freundlichen (und wohl sachkundigen) Kommentar!
    Liebe Grüße,
    Festival

  4. #4
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    "es hat so engelsgleich in meinem Ohr geklungen,", auch in meinem, Heinz,- hätte ich gesagt,- hättest Du Dich auch zu solcher Korrektur im V3S1 durchdrungen, nachdem Du, aus eigener Kraft, das Fahlen des Ldus in des Lichs Arme im V4S2 erfolgreich hattest bereinigen können.

    "mit dieser Arie hast du mein Herz betört."- V4S1 -: hat das Ldu die Arie wirklich so gesungen, wie Du es in diesem Vers vorträgst, dann hat es mit falscher Stimme, gleichwohl mit wahrem Gefühle, (frei nach HH) gesungen.
    Den Vers kannste gesunden in dem Du das Herz des Lichs krank gemacht hättest:

    "mit dieser Arie hast mein krankes Herz betört."

    So würde es schon besser aussehen, wenn auch nicht für das Lich. Das müßte sogar einem Blindmaler einsichtig sein. Ansonsten per PN AD zu Rate ziehen.
    Es steht nicht jedem frei mir zu widersprechen.

  5. #5
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    ... die Musik war so be"zauber"nd, da hatte ich halt Mal
    nur Augen für die Noten ...
    . . . .. .
    .. . .
    . . .

  6. #6
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    Lieber Akibarubin,
    mein "Tosca-Erlebnis" ist in der Tat ein wenig verwirrend. Die zweite Strophe orientiert sich eher an die Tenorarie "E Lucevan Le Stelle", die ausgelösten Gefühle sind der Sopranarie zuzuordnen (und ich fühlte mich durch die Stimme der Interpretin wahrhaftig in eine andere Welt versetzt). Mit anderen Worten: Mein Gedichtlein ist keine Neuinterpretation der Oper, nur ein "Baden" in Gefühlen.
    Liebe Grüße,
    Festival

  7. #7
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    Carbonara, sette vini,
    und die Verse von Puccini,
    schmusend, unter'm Dach der Sterne:
    les' ich immer wieder gerne!

    Lieber Heinz,

    das ist Romantik pur:
    Die Tosca von Puccini und die zarten Gefühle einer lauen Sommernacht
    erzeugen auch bei mir leichte Schmetterlinge im Bauch.
    Eine ideale Verbindung von Klangästhetik und Poesie!

    Nach langer Zeit mal wieder sende ich viele Grüße,
    Georg
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