1. #1
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    Mein offener Brief an Frau Kramp Karrenbauer

    Liebe Frau Kramp Karrenbauer,

    ich habe mal eine Frage an Sie. An Sie, weil Sie eher progressiv sind und Sie sich eben auch in diesen Kreisen aufhalten.

    Wie viel Leute kennen Sie, die mit einer innerhalb der letzten 5 Jahre hier eingetroffenen geflüchteten Familie oder einem solchen geflüchteten Menschen Wand an Wand leben? Also Leute, die mit Geflüchteten in ihrer direkten Nachbarschaft leben?

    Wenn Sie gar keine kennen, wie kommt das? Sind alle die, die von Integration REDEN vielleicht insgeheim ganz froh darüber, dass die geflüchteten Menschen FAST IMMER in öffentliche Wohnungen (Städtische Vermieter) ziehen und SO GUT WIE NIE von privaten Vermietern akzeptiert werden? Gibt es eine stillschweigend gewünschte Aufteilung der Städte in Ghettos für Leute mit Kindern und Geflüchtete (Öffentliche Wohnungen) und Ghettos der Kinderlosen und Nichtgeflüchteten (Wohnungen von Privatvermietern)? Die Kinderlosen können jedenfalls, eben weil sie keine Kinder haben und insofern nicht mit jemandem teilen müssen (Auch eine Form von Kapitalismus) das Geld für die höchsten Mieten aufbringen und dieses Privileg der damit verbundenen Ruhe (Abwesenheit von Kindern und Geflüchteten) nutzen sie ja auch meistens für sich.

    Wären Sie daran interessiert, mal Lösungen zu überlegen, wie man die Geflüchteten EHRLICH (!) in der Mitte unserer Gesellschaft ankommen lassen könnte, das heißt: Auch Wand an Wand bei Ihnen zu Hause? Und bei mir?

    Ihre Antwort würde mich sehr freuen.

    Beste Grüße

    Henrik

  2. #2
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    Das stimmt so nicht. Kann auch nicht stimmen, denn so viele Wohnungen hat die Öffentliche Hand gar nicht (mehr)in Besitz. In meiner Stadt z.B. sind die Flüchtlinge fast alle in Wohnungen untergebracht, die in Privatbesitz sind. Und sie leben auch nicht in Randbezirken...sondern überall in der Stadt verteilt. Allerdings; und da hast Du Recht...garantiert die Stadt jenen Eigentümern...die an Flüchtlinge vermieten...eine höhere Miete...als wenn diese an Deutsche vermieten. Das hat zur einer Mietpreisexplosion geführt- und dazu, dass du als Einheimischer kaum noch die Chance hast eine bezahlbare Wohnung zu finden- und wenn du eine findest, dann zahlst du 50-100% mehr als noch vor drei Jahren. Bei uns haben also nur noch Studenten, Flüchtlinge oder Wohlhabende eine Chance in der Stadt eine Wohnung zu finden. Die untere Mittelschicht wurde bereits aus der Stadt verdrängt...bzw. hat keine Chance hierher zu ziehen. Die Stadt hat sogar das Meldegesetz geändert. Wer wegziehen und seine Wohnung, sein Haus vermieten oder verkaufen möchte...der muss sich vorher bei der Stadt melden. Die Stadt kauft dem Eigentümer entweder die Wohnung ab...oder garantiert ihm eine Miete weit über dem Marktpreis...wenn er an Flüchtlinge vermietet. Ebenso garantiert die Stadt vor Einzug und nach Auszug die Wohnung jeweils zu renovieren...bzw zu sanieren. Und auch während der Mietzeit übernimmt sie alle anfallenden Kosten. Als Eigentümer wäre man geradezu bescheuert an Deutsche zu vermieten. Übrings hatte ich genau diese Entwicklung und die jetzige Wohnungsnot 2015 vorhergesagt- hier und anderswo nachzulesen.

    Man hatte u.a. folgenden Fehler begangen:


    Königsteiner Schlüssel


    Der besagt wie Flüchtlinge (möglichst gleichmäßg im Land verteilt, je nach Einwohnerstruktur) verteilt werden müssen.
    Die Politik hat das ignoriert (obwohl zwingend- und nicht nur eine Empfehlung)...sich nicht daran gehalten. Das Ergebnis sehen wir heute z.B. in Städten wie Dortmund und Duisburg...aber auch in vielen anderen Städten. Hätte man nach dem Königsteiner Schlüssel verteilt...wären viele Probleme erst gar nicht entstanden.

    Beispiel:

    lebt der achtjährige Murat in einer Zweitausend-Seelen-Gemeinde und möchte Fußball spielen, dann muss er sich dem örtlichen Verein anschließen. Er spielt dann mit Deutschen, Italienern, Polen...und wer da sonst noch so lebt...zusammen- ist automatisch integriert. Mit denen er Fußball spielt...verabredet er sich auch zu anderen Dingen. Will Murats Vater etwas auf dem Amt erledigen...muss er das vielleicht in der zwanzig Kilometer entfernten Stadt tun. Er wird sich zwangsläüfig mit Nahverkehrsmitteln befassen...wie das mit Bus-Straßenbahnfahren funktioniert...usw. Möchte Murats Mutter Lebensmittel einkaufen...steht sie mit Deutschen in der Schlange...kommt mit ihnen ins Gespräch. Da sind ein paar simple Beispiele. Jetzt stelle dir mal das alles in Berlin vor. Möchte Murat in Berlin Fußball spielen...schließt er sich einer der vielen türkischen Fußballmannschaften an. Murats Vater hat jedes Amt vor der Haustür. Murats Mutter geht in türkischen Geschäften einkaufen...usw. Die Politik hat all das ignoriert - und u.a. deshalb versagt.


    Mal eine Zahl: 86% unserer Bundestagabgeordneten kamen/kommen direkt (oder über den Umweg Verwaltungsfachangestellte) von der UNI in die Politik. Sie haben also vom alltäglichen Leben eines Normalbürgers rein gar keine Ahnung. Sie ziehen bildlich betrachtet von der Studenten-WG direkt in die Villa im Grünen. Zu glauben... Politiker wüssten per se wovon sie reden...wäre ziemlich naiv. Zwar werden sie beraten...doch ihrer Berater haben eine ähnliche Vita.

    Wenn jetzt eine Beerbock (für mich eine Dummschätzerin vor dem Herrn) sagt...man sollte schon ab 16 wählen dürfen...dann kann einem nur Angst und Bange werden. Das fordert sie deshalb...weil sie weiß: um so jünger die Altergruppe...desto höher der Anteil an Grünen-Sympathisanten. Sie will sozusagen zum Wohle der Grünen gleich das ganze Land an die Wand fahren. Und warum wählen die die 18-25Jährigen die Grünen? Weil sie (noch) keine Ahnung haben
    Jedes Mädchen erwacht eines Tages aus dem Schlaf und wird über Nacht zur Tier-Klima-Umwelt-Retterin...schleppt halbtote Igel oder verwahrloste Katzen an und erzählt dem Vater wie ungerecht und kalt die Welt ist. Die Revolutionäre von gestern sind die Spießer von heute. Diejenigen..die mit zwanzig den Kapitalismus verurteilen...fahren mit 50 Mercedes oder Porsche, besitzen mehre Immobilien als Kapitalanlage, als Spekulationsobjekt...usw.

    Schau dir die linken Steinewerfer aus Berlin an...das sind keine Idealisten...sondern einfach nur stinkfaule Schmarotzer...die mit ihrem Aktionismus von ihrem schlechten Gewissen ablenken wollen. Zivilversager...um es auf den Punkt zu bringen.

    Den Grünen die größte Kompetenz in Sachen Umwelt-und Klimaschutz zuzusprechen zeugt m.E. von Uninformiertheit...oder gar von großer Dummheit. Sie verurteilen das Kerosin...dabei sind sie selbst und ihre Wähler die Vielflieger überhaupt. Die Grünen spielen sich als die Retter der letzten 200 Hektar Hambacher Forst auf...haben aber zu verantworten...dass bereits 4800 Hektar abgeholzt wurden. Die Grünen waren damals in der Regierungsverantwortung und stimmten der Abholzung zu. Noch schlimmer: RWE wurde sogar von Joschka Fischer beraten...der dafür auch noch jede Menge Geld kassierte.

    Jener Joschka Fischer, der nach den Nazis der erste Politiker war...der deutsche Soldaten an die Front und in den Tod schickte. Die Grünen sind es...die den Ausbau Erneuerbare Enrgien fordern...aber so gut wie jedes Projekt...das in diesem Sinne verwirklicht werden soll...be-oder verhindern. Die Grünen sind es...die mit ihren fetten Karren bis 500 Meter vors Parlamentsgebäude fahren...um dann auf ein Fahrrad umzusteigen...sodass die Leute glauben da wären echte Vorbilder am Werke. Die Grünen sind es...die bis Anfang der 90er darauf drängten...dass der Sex von Erwachsenen mit Minderjährigen legalisiert und im Grundgesetz festgeschrieben wird. Die Grünen sind es...die...als sie damals ins Parlament einzogen...ihren Abgeordenten untersagten einen Computer zu benutzen...mit den Hinweis das sei des Teufels Werk. Es gibt keine rückständigere Partei als die Grünen - dass gerade die sich den Fortschritt auf die Fahne schreiben...das ist der Witz des Jahrhunderts. All das wissen Philipp und Eva-Maria nicht....aber sie wissen...dass sie die Grünen wählen werden - darauf haben sie sich beim gemeinsamen Kartoffelschälen... in der Küche ihrer Studenten-WG...verständigt.

    Gruß, A.D.
    Der Abschied entziffert die Handschrift einer Begegnung

  3. #3
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    Lieber A.D.,

    dann gibt es in deiner Stadt Leerstände. Die Vermieter müssen an Flüchtlinge vermieten, da sonst niemand nachfragt.

    Was meinst du, was in einem Wohnhaus in Hamburg Winterhude oder auch in Hamburg Altona los wäre, wenn einer der Wohnungseigentümer plötzlich an eine Familie aus dem Iran oder aus Afghanistan vermietet. Die nächste Eigentümerversammlung gerät da zu einer mehr oder weniger offenen Mobbing-Veranstaltung eben gegen diesen Eigentümer. Das würde zwar auch schon passieren, wenn die neuen Mieter eine deutsche Familie mit Kindern sind (ich weiß, deutsche Familie mit Kindern gibt es mittlerweile nur sehr selten!) aber bei Flüchtlingen wäre das Maß voll. Die anderen Eigentümer würden anfangen, sich um den Wert ihres Kapitals zu sorgen, denn fortan hätten sie es immer schwerer, einen Mieter der bevorzugten Kategorie (kinderlos, solvent) zu finden, wenn da immer mehr komische Namen auf dem Klingeltableu stehen.

    Privat vermietete Wohnungen in strukturstarken Gegenden werden in Deutschland so gut wie gar nicht an Menschen vermietet, die nach 2014 als Flüchtlinge nach Deutschland kamen. Die leben nach wie vor in Flüchtlingsunterkünften oder in Wohnungen von öffentlichen bzw. öffentlich geförderten Wohnungsunternehmen.

    Wie viele Flüchtlingsfamilien leben in den Wohnungen deines Hauseingangs? Null? Dachte ich mir.

    Die Grünen sind auch nur eine politische Partei. In jeder großen Organisation werden IMMER dieselben Charaktere nach oben gewählt. Da müsste man mal die Menschen hinterfragen, was sie an DIESEN Charakteren eigetlich Gutes finden. Aber das lassen sie Menschen sich nicht fragen

    Ich glaube übrigens, dass die sog. "Fundis" untzer den grünen, die ja von den "Realos" verdrängt wurden, letztlich recht hatten. Denn die Realos fordern JETZT ERST genau das, was damals die Fundis wollten und für nötig hielten.
    Geändert von Zärtlichkeit (31.05.2019 um 01:13 Uhr)
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  4. #4
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    dann gibt es in deiner Stadt Leerstände. Die Vermieter müssen an Flüchtlinge vermieten, da sonst niemand nachfragt.
    Im Gegenteil- ich kenne auch Leute persönlich, die hier keine Wohnung finden.

    Was meinst du, was in einem Wohnhaus in Hamburg Winterhude oder auch in Hamburg Altona los wäre, wenn einer der Wohnungseigentümer plötzlich an eine Familie aus dem Iran oder aus Afghanistan vermietet. Die nächste Eigentümerversammlung gerät da zu einer mehr oder weniger offenen Mobbing-Veranstaltung eben gegen diesen Eigentümer.
    Gute, dass Du gerade dieses Beispiel bringst...denn da kann ich aus erster Hand erzählen...mich notfalls auch eidesstattlich für den Wahrheitsgehalt verbürgen:

    Meine Mutter hat nach dem Tod meines Vaters ihr Haus verkauft...um in jene Kleinstadt zu ziehen...in de auch die meisten ihrer Freundinnen leben...wo viele Ärzte angesiedelt sind, wo es eine gute Infrastruktur gibt...wo es auch ansonsten so ziemlich alles gibt (Kulturangebote, Geschäfte usw.) Weil es aus o.g. Gründen viele Menschen in diese Gegend zieht...ist dort so gut wie kein Haus oder eine Wohnung zu bekommen...weder zur Miete...noch zum Kauf. Meine Mutter hatte ein hohes Budget zur Verfügung...dennoch bekam sie erst nach Monaten...und auch nur über persönliche Beziehungen...eine Wohnung zum Kauf angeboten. Nicht das, was sie wollte...und auch total überteuert. Als sie die Wohnung kaufte...wohnten in diesem Haus nur Deutsche...die meisten Eigentümer...aber auch Mieter. Inzwischen ist sie dort die einzige Deutsche. Was ist passiert?

    Als ein Eigentümer starb und die Erben die Wohnung verkaufen wollten, setzte sich die Stadt mit den Erben in Verbindung und bot sich als Mieter an...um dort eine Kleinfamilie aus Afghanistan einziehen zu lassen. Die Erben lehnten ab...wollten unbedingt verkaufen. Die Stadt bot dann das doppelte der ortsüblichen Miete...verbunden mit der Zusage für alle sonstigen Kosten (vor und nach Einzug) aufzukommen. Aber nicht nur das...sie versicherte eine Luxusrenovierung, sodass die Wohnung deutlich im Wert steigt. Dieses Angebot konnten die Erben nicht mehr ausschlagen. Die erste afghanische Familie zog also ein. Das war vor etwa drei Jahren. Bei Einzug hatten sie ein Kind...aber die Frau war bereits mit dem zweiten schwanger. Inzwischen sind es vier Kinder - und die Frau ist wieder schwanger- das nur so nebenbei. Als dann ein Mieter auszog...das gleiche Spiel - die Stadt wendete sich an den Eigentümer...den Rest kennst Du.

    Um es vorweg zu nehmen: da können natürlich die Afghanen nichts für...das ist das Versagen des Staates. Ja, es kam böses Blut auf...aber nicht weil die Afghanen sich nicht benehmen konnten...sondern sondern weil alle anderen zwangsläufig mitbekommen haben...was denen so alles "geschenkt" wird...wovon so mancher Deutsche nur träumen kann. Ich rede jetzt nicht von den materiellen Dingen...was alleine schon so manchen Deutschen auf die Palme bringen würde...wenn er davon wüsste. Die Familie bekommt die Wohnung (inklusive aller Nebenkosten) bezahlt...das ist klar...darüber würden sich auch nur wenige aufregen. Ebenso bekommen sie sämtliche Inneneinrichtung bezahlt - auch klar-und ebenfalls nichts worüber man sich aufregen müsste. Was aber niemand verstehen konnte...und bis heute nicht verstehen kann...ist, dass die Familie auch noch Euro 2100.- netto zur freien Verfügung überwiesen bekommt. Kranken-Rentenbeiträge-Versicherungen usw...das alles müssen sie nicht bezahlen - es ist also wirklich netto. Davon müssen sie auch keine Taxifahrten usw bezahlen- auch das wird separat erstattet. Für diese Zahlen bürge ich mit meinem Ehrenwort...denn: als die anderen (damals noch Deutsche) Bewohner aus diesem Haus und aus anderen Häusern davon erfuhren...wurde eine Eigentümerversammlung terminiert...beid er auch der Bürgermeister anwesend war - und dieser bestätigte...danach gefragt...die Zahlen.

    Um das einordnen zu können: ein deutscher Familienvater müsste 7.500 Euro brutto verdienen....um netto das gleiche Geld (2100+Miete+Nebenkosten) zu haben,

    Ich könnte da jetzt noch einiges mehr zu sagen..zB...dass die Familie bereits zweimal einen Urlaubsflug in die Heimat bezahlt bekam...also genau in jene Gegend...aus der man angeblich floh.....usw. Das haben sie persönlich meiner Mutter erzählt- sich in den Urlaub verabschiedet.

    Nächster Fall: einer meiner Bekannten, Türke, hat in der Innenstadt einen Handy-Laden...in dem er auch Reparaturen durchführt....Zubehör anbietet...usw- also ein Laden, wie man ihn an jeder Ecke sieht. Womit er aber das meiste verdient...das ist mit Geldtransaktionen. Du kannst also in seinem Laden per Western Union +Co. Bargeld ins Ausland transferieren. Wenn zB jemand 1000 Euro nach Serbien überweist....dann bekommt er davon 30 Euro. Und Du glaubst nicht was da für Summen über den Tisch gehen...bis der Tag rum ist. Ich war schon oft genug Zeuge. Und nun rate mal...wer da Geld transferiert...und wann? Am Monatsanfang steht die Schlange bis auf die Straße - und da ist kein einziger Deutscher in der Schlange. Das ist (exemplarisch) die junge Mutter aus dem Kosovo...die bis auf ein paar Euro das Geld...das sie vom deutschen Staat bekommt...in die Heimat überweist. Hier braucht sie kein Geld - die Wohnung wird bezahlt...und gegessen wird bei den Tafeln. Das weiß nicht nur ich aus eigener Erfahrung...darüber wurde auch schon viel berichtet. Unser Land ist aber inzischen schon dermaßen linksverseucht...dass das nur wenige zu interessieren scheint. Naja...jeder wie er will. Nur eines sollte jedem klar sein; dafür wird es irgendwann die Quittung geben.

    Aber- das muss man hier und anderswo extra erwähnen: ich mache den Leuten (Leistungsempfängern) keinen Vorwurf...sie tun nichts Verbotenes. Mein Vorwurf gilt dem Staat. Und glaube mir...in zwanzig Jahren werden die heute Zwanzigjährigen so einiges bereuen und sich fragen wie sie nur so blöd sein konnten. Bei den Europawahlen waren bei uns die Grünen die mit Abstand stärkste Partei. Klar, wir sind eine Universitätsstadt.....

    Gruß, A.D.
    Geändert von AndereDimension (31.05.2019 um 18:22 Uhr)
    Der Abschied entziffert die Handschrift einer Begegnung

  5. #5
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    Lieber A.d.,

    ich sprach davon, dass die Zuwanderer selbst die Mieter sind. Wenn die Gemeinde oder Stadt der Mieter ist, dann hat die Gemeinde oder die Stadt das Belegrecht für die Wohnung. Dann ist diese Wohnung, die die Stadt vom privaten Vermieter angemietet hat, eine öffentliche Unterkunft geworden. Ich sage, dass Zuwanderer erst dann in der Mitte unserer Gesellschaft ankommen, wenn sie nicht von den Städten und Gemeinden "untergebracht" werden sondern wenn sie Wohnungen finden so wie du und ich. Weil sie nämlich - sofern sie wirklich integriert werden sollen - Bürger wie du und ich sind. Mit eigenem eigenen und ganz normalen Mietvertrag werden sie selbstbewusster sein können und in der Hausgemeinschafrt gleichberechtigt! Das ist der Punkt, um den es geht! Alles andere ist eine Integrations-Mogelpackung und die Menschen merken das! Wenn das nicht möglich ist, dann sind wir nicht ehrlich mit den Zuwanderern. dann reden wir großspurig von Integration aber in wirklcihkeit vera..en wir sie.

    Die Stadt oder Gemeinde könnte für den Fall bürgen, dass der Mieter, der vor nicht mehr als 5 Jahren als Flüchtling kam, plötzlich in seine Heimat verschwindet oder abgeschoben wird. So hätte der Vermieter in dem Fall keine Mietausfälle, auf denen er sitzen bleibt. Das Risiko wäre also angeglichen zu der Situation, dass er sich für einen schon lange einheimischen Bewerber entscheidet. Denn gelbe Briefe kann man schlecht nach Eretrer oder nach Kabul schicken. Aber so eine Bürgschaftsregelung würde niemals in ein Gesetz oder eine Verordnung gechrieben werden und damit verbindliche Rechtnorm werden, als Grundlage für Klageverfahren. Denn in den Parlamenten, die das zu entscheiden haben, wimmelt es von Vermietern, die da als Abgeordnete sitzen und ihr persönliches Vermögen (Wohnungen) schützen wollen. Würden Zuwanderer, die als Flüchtlinge nach Deutschland kamen in alle möglichen Wohnhäuser einziehen (nicht nur die üblichen Familienghettos, wo die bessere Gesellschaft sich naserümpfend abwendet), dann wäre es vorbei mit der Ruhe in den Kinderlosenghettos der Städte. Und das will keiner! Da liegt die Heuchelei.

    Wir sollten Familien mit Kindern in unsere Mitte aufnehmen, denn wir brauchen Nachwuchs, damit es später keinen Versorgungskollaps gibt. Keiner hat ein Zukunfts-Konzept, das an der Zuwanderung vorbei führt. Aber alle wollen nicht, dass Zuwanderer sich überall niederlassen können.

    Viele Grüße, Henrik
    Optimismus ist Pflicht (Sir Karl Raimund Popper)

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