1. #1
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    Auf dem richtigen Weg!

    Weil ein paar Idioten nicht
    reich genug werden koennen,

    überlegen ein paar Schlaumeier

    wie man völlig sozialvertraeglich
    den Großteil Menschheit opfert.
    Der Roman: "Verballistik"
    Die Gedichte: "Auf dem Silbertablett"

  2. #2
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    Hallo Terrorist,
    interessant, was Du schreibst. Aber warum der Titel mit Ausrufezeichen? War die Vorgehensweise denn nicht immer schon so veranlagt- auf Masse. Womöglich gäbe es die Pyramiden gar nicht, auch keinen Schneeball ohne Schneeflocken. Nicht erst seit Adele Spitzeder.
    Beste Grüße
    lautmaler

  3. #3
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    Weil alles egal ist, wenn wir sowieso alles spitzedern!
    Der Roman: "Verballistik"
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  4. #4
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    Lieber Terrorist,

    spitzedern? egal,
    dein Gedicht gibt einen Grundtenor vor, der das Problem der Überbevölkerung von krankhafter Habgier und zynischer Schlaumeierei bearbeitet und gelöst sieht. Auch die lakonische Egal-Haltung gibt den Denkansatz vor, jedoch ist davon noch lange nichts egal, langfristig jedenfalls nicht. Es hat dann auch vielleicht nichts mehr mit unser beider Leben zu tun.
    Interessant in diesem Zusammenhang ist, dass von diesen "Schlaumeiern" beim EU Wahlkampf nichts zu hören war. Denn zu schnell geraten die Lösungsvorschläge in die Fallstricken ethischer Grundsatzfragen. Zur Zeit werden diese aber nicht von den klugen Kommissionen dieser Welt geklärt, sondern überwiegend im alt- bewährten Hauen- und Stechverfahren
    Dennoch bleibt in der Tat die spannende Frage, ob sich das Problem der Überbevölkerung grundsätzlich menschlich und sozilaverträglich von quasi "schlauen Schlaumeiern" lösen ließe, oder ob das eine heere Utopie ist, die das Wesen und die Natur des Menschen völlig ausklammert.
    Nun, was machen mit den ganzen besorgten Rassisten und Nationalisten, die eifrig darauf achten, dass ihre Brut durchkommt, damit diese den künftigen Thron besteigen und den Ton in der Welt angeben kann?
    Und wird die Massenmenschhaltung in Megastädten auf die Dauer dafür sorgen können, dass die Natur frei von menschlichen Schädlingen gehalten wird?
    ....und überall regnen frei verfügbare Kondome vom Himmel, mit einer rigorosen Ein-Kind Politik, selektive Zwangssterilisation über Nahrung und Trinkwasser, und und und, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.
    Oder liegt die Lösung doch nur in der konsequenten Aufgabenteilung der Geschlechter, indem das Kriegen den Männern und das Kinderkriegen wieder den Frauen vorbehalten wird?- wobei der Genderismus natürlich vorher noch zum Mond geschossen werden muss. Werden wir wie gewohnt in den alten Kanibalismus verfallen mit Kriegen um die Futterplätze und Resourcen der Welt, mit Siedlungspolitik und Okkupationen...
    Das Gesamtpacket kriegen die menschlichen Heuschrecken und die Schlaumeier mEa. einfach nicht mal eben für sich selbst gebacken.
    Aber was können wir von der Natur lernen, wenn wir uns dieser wieder annähern wollten. Pathologisch und parasitär gesehn gesehen werden solche Schreckenszenarien einfach mit dem Tod beendet. Bei einer Grippe und Heuschreckenepidemie sterben Viren und Heuschrecken, ein bisschen Fieber, und die Kuh ist vom Eis, Sie kann ganz getrost wieder Heu fressen gehen. Grausam im Einzelschicksal, einfach, pragmatisch und natürlich wie ein Vulkanausbruch. Im Blickpunkt der Populationsökologie- und Wachstum werden noch andere Parameter einbezogen, langfristig spielen die Habgier und die kurzfristige Schlaumeierstrategie dabei keine Rolle. Wieso auch sollte der Mensch außerhalb der Natur leben können?
    Vielleicht haben wir aber auch nur die simple, aber überaus interessante Frage zu klären, wer von uns zuviel ist. Schnick, schnack schnuck, so einfach ist das. L.G.A.

  5. #5
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    Naja vom Verwursten allein entsteht auch keine Pastete.

    MFG!
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  6. #6
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    Ich glaube, du bist auf dem richtigen Weg, lieber Terrorist.
    Dein überaus kluger Gedanke wurde in der Dystopie "Soylent Green" bereits vorweggenommen.
    Wenn man die Hälfte der Menschheit so richtig ordentlich verwurstet, z.B.in Tablettenform, oder zu Pasteten,
    dann hätte die andere Hälfte plötzlich genug zu essen.
    Aber ich sag immer, von nichts kommt nichts und eine Schwalbe macht noch keinen Winter.

    L.G.A.

  7. #7
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    Solange wir fest genug dran glauben.

    CU!
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  8. #8
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    Ja? genügt ein Glaubensfest, mit AKK und

    CDU?

  9. #9
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    Für die, die daran glauben bestimmt. Der Rest kann ja unfruchtbar gemacht werden und sowas hier zum Programm erheben:

    https://www.gedichte.com/showthread....im-Karrenzwerg!

    MFG!
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  10. #10
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    Ja,
    da muss dringend etwas getan werden, lieber Terrorist. Da bin ich ganz bei dir.
    Die Notwendigkeit zu handeln muss uns erst zur großen Not werden.
    Ein Karrenzwerg kann den Karren nicht aus dem Dreck ziehen.
    Doch die Not will für den Außenstehenden schier unerträglich werden,
    wenn wir uns weiterhin hier so kryptisch und stotternd abmühen,
    und noch weitere solcher "ernsthaften" Gedanken durch den Äther wehen lassen.
    Ein leiser Hauch mit Mundgeruch, mehr ist das nicht.
    Hauptsache, wir sind auf dem richtigen Weg!
    Ein kleiner Link auf den Nebenerguss, und alles andere kann uns eigentlich egal sein.
    A.

  11. #11
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    Nichts ist umsonst. In irgendeiner Ecke der Kontrollzentrale lässt das Gedicht ein Lämpchen aufleuchten, woraufhin dann die Parameter überprüft werden und Einsatzkommandos die Realität nach Handbuch dahin justieren wo am wenigsten Widerstand her wirkt.

    MFG!
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