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    Nach simplem Glück verspür ich kein Verlangen...Anna Achmatowa

    Nach simplem Glück verspür ich kein Verlangen,
    Zur Liebsten schick ich meinen Ehemann
    Und meinen Sohn, ermattet nach dem langen
    Und heitrem Tag zu Bette bringe dann.

    Nun mein Gebet zur Mutter Gottes streben
    Lass ich in meinem kühlen Kämmerlein,
    Hart ist es, wie Einsiedlerin zu leben,
    Doch viel mühsamer - frohgemut zu sein.

    Auf einen Traum hoffe ich alleine,
    In dem ich einen holden Dom betret,
    Er ist fünfkupplig, aus weißem Steine,
    Den Weg zu ihm kenn ich wie mein Gebet.

    „Мне не надо счастья малого...“ Анна Ахматова
    Geändert von Tali (03.06.2019 um 12:13 Uhr)

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