1. #1
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    Sind Dimensionen ohne Ende?

    Ich fühle, höre, sehe Grenzen,
    so mache ich die Wanderung,
    in einem langen langen Traum.
    Sein Ende kenne ich noch nicht,
    doch weiß ich es wär ohne Licht.
    Ich fühle, höre, seh nichts mehr
    und doch bleib ich im Kreissegment,
    als Sein, das mich vom Garnichts trennt.
    Ein Blitz im Kreis der Ewigkeit,
    in der so viele Blitze zucken,
    gibt es mein Licht, das kurz aufzuckt
    und mir doch fast unendlich scheint,
    weil ich von Dunkelheit nichts weiß,
    in dem unendlich kreisend Kreis,
    wo es in einem Kreissegment
    mit mir unendlich blitzt und zuckt
    und mich damit vom Garnichts trennt.

    Ist die Welt der größte Kreis?
    Bilden Augenblicke Reihen,
    die ein Teil des Kreises sind?

    Überarbeitung von hortsgrosse2

    Ich fühle, höre, sehe Grenzen,
    so mache ich die Wanderung,
    in einem langen, tiefen Traum.
    Sein Ende kenne ich noch nicht,
    doch dort herrscht Finsternis nie Licht.
    Ich fühle, höre, seh nichts mehr
    und doch bleib ich im Kreissegment,
    als Geist der mich vom Garnichts trennt
    Ein Blitz im Kreis der Ewigkeit,
    in der so viele Strahlen zucken
    weil ich von Dunkelheit nichts weiß,
    vom unendlichen kreisenden Kreis

    Ist die Welt der größte Kreis?
    und bilden Augenblicke Jahre
    die dann ein teil des Kreises sind?
    Geändert von Hans Plonka (09.06.2019 um 17:09 Uhr)
    Mein erster Gedichtband Einmal durchs Leben mit Hans Plonka ist nun beim Daniel Gockel Verlag erhältlich. Bei Interesse schaut in mein Profil unter Homepage.

  2. #2
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    Hallo Hans,
    der Kreislauf als Urspung bzw. Sinn des Seins gefällt mir gut,
    ist doch vom Urknall über das Kreisen der Erde um die Sonne bis zu unserem eigenen Werden und Vergehen überall im Universum gegenwärtig.
    Konstruktiv ist mir aber der "kreisende Kreis" dann doch zuviel.
    LG
    Perry

  3. #3
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    11.000
    Lb. Perry,

    ich denke, dass die Menge des Möglichen begrenzt ist, da aber ein Ende nicht vorstellbar ist, muss es nach der Erfüllung von allem Möglichen die ewige Wiederkehr, also den Kreislauf geben, den wir auch im kleinen überall in der Natur beobachten können.

    LG Hans
    Mein erster Gedichtband Einmal durchs Leben mit Hans Plonka ist nun beim Daniel Gockel Verlag erhältlich. Bei Interesse schaut in mein Profil unter Homepage.

  4. #4
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    Hi Hans,

    das Kreisbild gefällt mir auch, in doppelter Hinsicht. Kreis bedeutet Gewohnheit und Geborgenheit...aber auch ausgelatschte Wege. Die Gravitation hält mich in der Kreisbahn, ist aber die Kraft, die mich in unangenehmer Weise bindet. Davon gelöst wäre kosmisch gesehen das Nichts. Ich habe bei deinem Gedicht das All und seine Himmelskörper assoziiert; und darin die Polarisierung von aufgezwungener Bindung und damit einhergehender Langeweile und dem Wunsch nach Befreiung und Erkenntnis.
    Unangenehm waren mir beim Lesen die Wiederholungen. Das Zucken, der Kreis, das Blitzen, da wurde mir langweilig.

    Trotzdem gern gelesen!

    VG Arkadier
    Die Wälder wären sehr still, wenn nur die begabtesten Vögel sängen.
    Henry van Dyke

  5. #5
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    5.476
    @Hans

    Grüße.

    Ich finde manche Wiederholungen nicht so gelungen. Sie geben keine Spannung mehr, sondern, der Text verfällt ins Langweilige.

    Hier:

    Ich fühle, höre, sehe Grenzen,+
    so mache ich die Wanderung,+
    in einem langen langen Traum.- langen, tiefen Traum
    Sein Ende kenne ich noch nicht,+
    doch weiß ich es wär ohne Licht.- doch dort strahlt vieles hell im Licht(so als Erkenntnis gedacht, oder; doch dort herrscht Finsternis nie Licht)
    Ich fühle, höre, seh nichts mehr+
    und doch bleib ich im Kreissegment,
    als Sein, das mich vom Garnichts trennt. /als Geist der mich vom Garnichts trennt
    Ein Blitz im Kreis der Ewigkeit,+
    in der so viele Blitze zucken,- in der so viele Strahlen zucken
    gibt es mein Licht, das kurz aufzuckt--löschen
    und mir doch fast unendlich scheint,--löschen
    weil ich von Dunkelheit nichts weiß,+
    in dem unendlich kreisend Kreis,-Metrum-Wechsel? // vom unendlichen kreisenden Kreis
    wo es in einem Kreissegment---löschen
    mit mir unendlich blitzt und zuckt--löschen
    und mich damit vom Garnichts trennt.--löschen

    Ist die Welt der größte Kreis?+
    Bilden Augenblicke Reihen/// und bilden Augenblicke Jahre
    die ein Teil des Kreises sind?//die dann ein teil des Kreises sind?

    Return:
    So ungefähr..
    Tschüss.
    Geändert von horstgrosse2 (09.06.2019 um 10:33 Uhr)

  6. #6
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    Lb. Arkadier,

    die ewige Wiederholung in Kreisen ist sicher langweilig. In der Natur gibt es jedoch bei allen Kreisen Abweichungen, so dass es sich um Spiralen handelt, die für uns scheinbar enden, aber in der ewigen Wiederkehr wieder in ihren Anfang münden.
    Ewigkeit = zeitlicher Kreislauf mit Erfüllung von allem Möglichen in gleichem Raum.
    Unendlichkeit = räumlicher Kreislauf mit Erfüllung von allem Möglichen in gleicher Zeit, ermöglich durch das Multiversum.

    LG Hans

    Lb. horstgrosse2,

    Deine Überarbeitung finde ich sehr gut und setze sie auch oben unter meine Arbeit. Danke

    Ich fühle, höre, sehe Grenzen,
    so mache ich die Wanderung,
    in einem langen, tiefen Traum.
    Sein Ende kenne ich noch nicht,
    doch dort herrscht Finsternis nie Licht.
    Ich fühle, höre, seh nichts mehr
    und doch bleib ich im Kreissegment,
    als Geist der mich vom Garnichts trennt
    Ein Blitz im Kreis der Ewigkeit,
    in der so viele Strahlen zucken
    weil ich von Dunkelheit nichts weiß,
    vom unendlichen kreisenden Kreis

    Ist die Welt der größte Kreis?
    und bilden Augenblicke Jahre
    die dann ein teil des Kreises sind?

    LG Hans
    Mein erster Gedichtband Einmal durchs Leben mit Hans Plonka ist nun beim Daniel Gockel Verlag erhältlich. Bei Interesse schaut in mein Profil unter Homepage.

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