Ich renn und renne ohne Pause,
such am Wegrand mein zu Hause.
Mama? Papa? Kommt ihr her?
Nein! Zu Hause ist nicht mehr!
Und Oma? Opa? Wurden auch
Vergangenheit im Todesrauch.
Die Erde, der wir einst entstammen,
sie wurde Raub der Mörderflammen.
Weinend knie ich vor der Asche,
pack mir Trauer in die Tasche,
stehe auf! Und renn! Es knackt,
Gelegenheit am Schopf gepackt,
zieh ich aus der Tasche einen Hut
mit Phönix drin – Feuerglut.
Ich fleh ihn an, aufzusteigen,
ich fleh ihn an, aufzuzeigen,
ich fleh dich an! Befreie!
Steige auf und schreie!
An den Himmel! An das All!
Schrei das Wort! Und schall,
bis es Steine bringt für Brücken.
Dein zu Hause liegt in Stücken.