1. #1
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    Der See des Schicksals

    Der See des Schicksals




    Der Tag ist vorüber, ein Tropfen er fällt.
    Die Vorsehung wandelt, regiert diese Welt.
    Im Spiel der Berufung dein Schicksa,l dein Los
    der Fall in den übernatürlichen Schoß.
    Die Hüter des süßen und bitteren Weins
    befüllen die Jahre, ein Leben, ja deins!

    Und ist es gefüllt, mit so tausenden Tropfen,
    dann weichen die Ufer, es knallt laut ein Pfropfen.
    Es brechen die Dämme der Boden gibt nach,
    nun leert sich die Kuhle, ein Reichtum liegt brach.
    Dein See wird Geschichte denn keiner der barg,
    man stammelt paar Worte, nun sinke mein Sarg.



    Die Lieder des Lebens, sie singen so bunt.
    Verfärben die Herzen nach Außen, nach Inne.
    Und formen dein Denken dein Handeln die Sinne.

    Ein Kommen und Gehen wie ihnen es passt
    Sie geben dir Reichtum und Frieden nie Hast.
    Sind niemals berechnend nicht grade nicht rund.
    ...
    ..
    .
    Geändert von horstgrosse2 (04.07.2019 um 17:43 Uhr)

  2. #2
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    @Ferdi


    Grüße.

    Danke fürs Kommen. Insgesamt, metrisch“ sollte es ein „Amphibrachys“ sein. Ich hatte diese Versform vor langer zeit mal entdeckt und er gefiel mir auf Anhieb. Mittlerweile habe ich schon mehrere dieser Verse geschrieben in dieser Form.

    Das Gedicht basiert auf einer Bildvorlage, wo ein Tropfen gerade ins Wasser fällt und kreisrunde Wellen bildet. Bildvorlage zum letzten Gedichte Wettbewerb.

    https://www.gedichte.com/showthread....-Mai-Juni-2019

    Zitat:
    Also so für V1 etwa (was hältst du von dem Komma in V3?). Es sei denn, du möchtest den "Tag" deutlichst als "Tropfen" verstanden wissen; dann schriebe ich lieber

    Genau: der Tropfen ist der Tag der fällt

    Das mit den Kommas schaue ich mir nochmals an. Danke.


    bergen, er barg-keiner barg ??

    das stammeln der Worte, ist das Ungeschick etwas was riesig war, das Leben, mit paar Sätze abzutun.
    Von Fall zu Fall schon unterschiedlich, klar.

    Das „grade“ und „rund“ ist bezogen auf die Sammlung der positiven und negativen Richtungen des Lebens, deshalb dachte ich „Großschreibung“, naja da lag ich falsch.

    Danke dir, dann schau ich mir deine Vorschläge, wenn ich Zeit habe in Ruhe nochmal an,
    danke dir Ferdi.

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