1. #1
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    Unaufhaltsam (Wettbewerbsgedicht)

    Es war nur eine Träne,
    ich weinte sie um dich.
    Du solltest nichts bemerken,
    ich tat es still für mich.

    Doch fiel sie mir ins Wasser
    - zuvor wars spiegelglatt -,
    da musste ich erkennen,
    dass Konsequenzen hat,

    was ich verbergen wollte:
    Sie bildet einen Kreis
    und dessen Wellen breiten
    sich stetig aus. Ich weiss,

    sie werden dich erreichen,
    wo immer du auch bist.
    So steht die eine Träne
    für das, was Liebe ist.

    Hi,i / gugol

  2. #2
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    x+100=pi mal r2
    konsequent metaphert

    gefällt mir so
    allein schon wegen der zeilensprünge
    kp
    Kinder, jetzt gilt's ernst!
    Sie quatschen im Cybertalk
    über Cybersex.

    (StadtHaiku)

  3. #3
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    Merci beaucoup

  4. #4
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    Zitat Zitat von Gugol Beitrag anzeigen


    dass Konsequenzen hat,

    Hi,i / gugol
    @Gugol



    Grüße,

    der Text war gut, aufgebaut mit einen guten Fantasie-stoß. Die Träne die ein Geheimnis lüften könnte.

    Oben mit der Zeile, hadere ich etwas. Dass, das Konsequenzen hat??

    Ok, und tschüss.

  5. #5
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    Hey, so verstanden: "Ich musste erkennen, dass Konsequenzen hat, was ich eigentlich verbergen wollte." Oder ohne dass: "Was ich verbergen wollte, hat Konsequenzen" Da braucht es kein Pronomen. Danke und LG gugol

  6. #6
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    Hallo Gugol
    Schon 1946 waren es Schweizer (Frisch und Dürrenmatt), welche den Deutschen wieder eine Sprache gaben.
    Ob die Heinis und Horsts das ein zweites Mal akzeptieren können?
    KP

  7. #7
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    Zitat Zitat von Gugol Beitrag anzeigen
    Hey, so verstanden: "Ich musste erkennen, dass Konsequenzen hat, was ich eigentlich verbergen wollte." Oder ohne dass: "Was ich verbergen wollte, hat Konsequenzen" Da braucht es kein Pronomen. Danke und LG gugol
    Du hast Recht mann kann "welches" dafür einsetzen. Diese Regel hatte ich früher mal besser im Griff gehabt.

    Welches, jenes, diese, dann: "das"

    damit dann "dass"

    ich glaube so war dass. Oder?

  8. #8
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    Hey KP, ich staune ja immer wieder, wie viele unserer deutschen Nachbarn Probleme mit der Verschriftlichung ihrer Muttersprache haben. Das meine ich überhaupt nicht überheblich. Es mag daran liegen, dass wir das Hochdeutsche eben quasi als Fremdsprache lernen und darum auch die Regeln wirklich verstehen müssen, während sie damit intuitiver umgehen, dann aber nie darüber nachdenken, dass "das" ein Artikel bzw. Pronomen ist und mit der Konjunktion "dass" einfach gar nichts zu tun hat, obwohl es ähnlich klingt und aussieht. Irgendwann lernt man dann in der Grundschule den abstrakten Hinweis "Komma dass" et voilà, schon sind die Fehler vorprogrammiert. LG gugol
    Geändert von Gugol (19.06.2019 um 11:43 Uhr)

  9. #9
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    Bin auf Spamentzug! Stimme gugol voll zu, nur meine ich es ueberheblich hahahahaha, obwohl, kann man sich als Autor selber spam(m)en? Wir werden sehen

  10. #10
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    Die Sträubung vor dem Erkennen müssen welche universumstechnische Wirkung so eine Träne hat, muss ja ins ausmasslose tendiert sein wenn der Text dann so wie er ist nicht mehr am Entstehen gehindert werden konnte. Und in seinen Bildern dann trotzdem so wie üblich zwischen Aussage und Stimmung das hin und her nicht lassen kann. Oder warum das hier:

    was ich verbergen wollte:
    ?

    Weil du normalerweise so was im Leben nicht tun würdest, woraus ein falscher Eindruck entsteht? Es sei denn man benutzt dazu dann einen Text um sich selbst nicht immer hinterherzurennen wie hier:

    Du solltest nichts bemerken,
    MFG!
    Der Roman: "Verballistik"
    Die Gedichte: "Auf dem Silbertablett"

  11. #11
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    Sehr schoene stimmung und eine tolle rythmik in dieser kleinen lyrikperle! Sehr gern gelesen
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  12. #12
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    Oh, danke schön! LG

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