Whitby


Winde und Meereswogen bleiben,
schleifen Klippen und Land,
rücken Fahrensleuten auf den Leib.

Vor Anker gegangen, festgekrallt
an unwirtlichem Fels, kämpften sie,
entrissen Nahrung der See, stießen
mit zerbrechlichen Seglern in den Süden vor,
gedachten mit Wehmut der Heimat,
wo im Gezeitenlauf der Geschichte
Glaube und Kloster zerbrachen
und Namen und Erinnerungen
auf Grabsteinen verwitterten.

Unerlöste Seelen steigen nachts
aus ihren Ruhestätten, verwirren
Träume der Lebenden.

Die Nachfahren dienen Fremden,
die versuchen, den herben Charme
von Überresten in Bildern einzufangen.