Thema: Unerhört!

  1. #1
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    Unerhört!


    Unerhört!

    Das Wetter scheint klimagestört,
    hält sich nicht an den Wetterbericht.
    Das gibt eine Dienstaufsichtsbeschwerde
    an die oberste Klima-Regulierungsbehörde.
    Die Adresse zu finden, ist schwer.
    Selbst Google gibt nichts her.

    Unerhört! Bin jetzt ziemlich wettergestört.

  2. #2
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    Mal wieder einer, der Klima und Wetter nicht unterscheiden kann. Deshalb leider auch nicht wirklich lustig. LG gugol

    Es liesse sich leicht lösen durch
    Z1 Das Wetter scheint völlig gestört
    Z4 Wetter-Regulierungsbehörde oder Meteo-Regulierungsbehörde
    Geändert von Gugol (18.06.2019 um 21:21 Uhr)

  3. #3
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    Liebe Gugol,
    der Verdacht scheint naheliegend, dass du den Text nicht richtig verstanden hast.
    "Deshalb (ist)leider auch (dein Kommentar) nicht wirklich lustig." Oder meinst du, ich wäre "Mal wieder einer, der Klima und Wetter nicht unterscheiden kann"? Das kannst du doch nicht im Ernst gemeint haben? Oder soll sich das Wetter durch Klimaveränderungen nicht verändert haben?
    DUDEN definiert Klima als den "für ein bestimmtes geographisches Gebiet charakteristische(n) Ablauf der Witterung". Wohin stecken wir
    extrem trockene Sommer, Starkregen, Überschwemmungen u.a. m.hin? Bestimmt nicht in den "charakteristischen Ablauf der Witterung" einer bestimmtem Region. Oder?

    Freundlichen Gruß
    Carolus

  4. #4
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    Der Schnee in diesem Mai ist kein Zeichen dafür, dass die Klimaerwärmung aufgehalten werden konnte. Ebensowenig ist der trockene Sommer 2018 ein Vorbote baldiger Verwüstung von Mitteleuropa. Das anders prognostizierte verregnete Pfingstwochenende liegt nicht an falsch berechneten Klimamodellen, sondern daran, dass zwei Wetterfronten brutaler aufeinandertrafen, als die meteorologischen Modelle vorausgesagt hatten. Wenn das Wetter heute anders ist, als gestern in der Zeitung vorausgesagt, hat das nichts mit Klima zu tun, das sind alles Einzelereignisse, während Klima das durchschnittliche Wetter über ca. 30 Jahre betrachtet. Der Wetterbericht schaut nur in die nächsten Tage, allenfalls Wochen. Und wenn er falsch ist, waren eben die meteorologischen Modelle falsch aber sicher nicht die klimatischen Bedingungen oder Voraussagen wie etwa globale Erwärmung (die natürlich stattfindet). LG gugol
    Geändert von Gugol (19.06.2019 um 08:53 Uhr)

  5. #5
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    Hallo Carolus,

    oh ha, da bin ich am Ende nun auch ein wenig "verstört", hatte ich deinen Beitrag doch so gelesen, dass LI einer dieser Typen ist, der Wetter-Einzelereignisse als Beweis dafür nimmt, dass der Klimawandel voranschreitet und du genau diese Klientel ein wenig auf die Schippe nehmen wolltest.

    Daher fand ich auch den Kommentar von gugol "unerhört" weil er meiner Meinung nach deinen Witz nicht verstanden hätte.

    Als ich dann deine Antwort an gugol las, musste ich erkennen, dass ich falsch lag, mit meiner ersten Einschätzung deiner Intention. Also "outest" du dich doch als "mal wieder einer von denen" die das tatsächlich so sehen, wie in deinem Text beschrieben.

    Da bin ich dann doch eher gugols Meinung. Mich nervt es auch immer, wenn Wetter-Einzelereignisse als Belege für den Klimawandel herhalten müssen, den es ja unbestritten gibt.

    VG, Eddigeh
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  6. #6
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    Hallo Eddigeh,

    leider komme ich wegen einer Reise erst jetzt dazu, dir zu antworten.
    " Mich nervt es auch immer, wenn Wetter-Einzelereignisse als Belege für den Klimawandel herhalten müssen". Mich nervt dabei die mangelnde Beobachtung extremer Einzelphänomene des Wetters, die eklatant auf den Klimawechsel hinweisen. Der Beispiele gibt es viele z. B. der Sturm "Lothar", der Hunderte von Hektar Wald wie Mikadostäbe durcheinanderwirbelte, die Windhose, die den Wald bei Calmbach ausradierte, die unerwartete Böe, die vor vier Wochen an einem fast windlosen Tag plötzlich ohne Vorwarnung eine Buche samt Wurzeln auf die hiesige Eisenbahntrassse inclusive Zug samt Oberleitung warf und für zwei Tage den Bahnverkehr still legte. Es gibt Dutzende solcher ungewöhnlicher Ereignisse, von denen die älteren Einwohner sagen, dass es diese in der auftretenden Form früher nie gegeben habe.
    Manchmal habe ich den Verdacht, Leute wollen nicht wahrhaben, dass nicht ist, was nicht sein darf, dass Geschosse und Einschläge (wie in einem Krieg) immer näher kommen.
    Immerhin spricht du von einem "Klimawandel...den es ja unbestritten gibt."

    Freundlichen Gruß
    Carolus

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