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  1. #16
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    Zitat Zitat von AndereDimension Beitrag anzeigen

    Hallo Verbalcarpaccio,

    die NZZ, auch wenn das ein sehr seriöses und weltweit anerkanntes Blatt ist, tut hier gar nichts zur Sache. Es geht um die Inhalte des Buches, die der NZZ Autor nur zusammenfasst.

    Könnte hier auch unabhängig von diesem Buch tausend Sünden der Grünen hier zitieren.

    Hier mal eine Geschmacksprobe:


    Zitat Der Tagesspiegel vom 21.08.2018

    Das Tischtuch ist zerrissen, der Gesprächsfaden auch. Und nun hängt auch noch dieses Großplakat am ehemaligen Postbankturm in Kreuzberg. „Hier verhindert Rot-Rot-Grün (Friedrichshain-Kreuzberg) 623 Wohnungen... Der Berliner Senat sieht zu". Christoph Gröner, Berlins schillerndster Investor, liebt den großen Auftritt. Wo andere Gerichte bemühen, wenn sie sich von der Politik betrogen fühlen, nutzt Gröner die Bühne der Öffentlichkeit.
    Die Grünen predigen Wasser und trinken Wein. Sie fordren eine Energiewende, sabotieren nahezu jedes Projekt...das regenerative Energietechniken nach vorne bringen möchte.
    Das Zitat aus dem Tagesspiegel hast du schon in deinem Beitrag #3 zitiert und ich habe das in meinem Beiträgen insbesondere #8 deine Irreführungsabsicht aufgedeckt. Hast du so ein schlechtes Gedächtnis oder hältst du nur die User hier für blöd?

    Ich darf von oben zitieren:

    Kühn forderte übrigens folgenden Kurswechsel: „Nach dem Motto: ein Mal gefördert, für immer gebunden." das scheint ja ganz im sinne von andis wünschen zu sein?

    die Einleitung im kontext mit dem zweiten pressezitat zielen dann weiter bewusst darauf ab, den leser glauben zu machen, die (heuchlerischen) grünen würden entgegen ihrer politischen absichtserklärungen konkret 623 wohnungen in berlin verhindern. das ist natürlich wieder bezeichnet für die andischen winkelzug-methoden. in wahrheit versuchte der investor die stadt über den tisch zu ziehen und will entgegen der ursprünglich vereinbarten bezahlbare wohnfläche nun um 5000 m2 weniger bauen, dies zugunsten von büroflächen, die natürlich mehr profit für den investor bringen. Von den 623 Wohnungen sind überdies nur 182 geförderte Einheiten und 55 preisgedämpfte Wohneinheiten. der wehrhafte grüne baustadtradt schmidt will den sozialen wohnbau nicht verhindern, sondern vielmehr erreichen, dass sich Görner an seine ursprünglichen zusagen, um 5000 m2 mehr leistbare wohnfläche zu bauen, hält.

  2. #17
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    Wer ADs politische Beiträge, nennen wir sie einmal so, hier und in anderen Foren betrachtet hat, erkennt immer wieder eine recht große Unbekümmertheit gegenüber Details und Fakten. Sehr häufig auch eine vergröbernde selektive Wahrnehmung und ein martialisches Draufhauen auf "heuchlerische oder unbedarfte Gutmenschen", ächz.

    Ich schwanke dann immer zwischen reagieren und besser nicht reagieren, weil das Provokationsspiel sich dann fortsetzt und AD in seinen Beiträgen recht häufig einfache Regeln der Fairness vermissen lässt. Sehr häufig auch einfach präzisere Auskünfte verweigert oder sie erst gar nicht zu Kenntnis nimmt. Sind sie doch - so sein Standardargument - nur Teil einer Publikationsmaschinerie zur Verdummung der Gesellschaft. Betrieben von raffinierten Intelligenzlern und rezipiert und gestärkt von unverständigen Affirmativlingen aus Pädagogeng/kreisen und ähnlichen Dummbeutel-Kollektiven.

    Beispiel aus dem mittelalterlichen Format "Hexenprozess":
    Was? Du bestreitest, dass die Beweise für die verderbliche Hexerei dieser Frau da hinreichend sind? Du meinst, der Fall sei komplex und man müsse die Details überprüfen? Nun, wer so spricht ist nichts anderes als ein dummer oder raffinierter Handlanger des Teufels, der ja seine Brut schützen will. Also ....

    Ein Schema, das sich gleich bleibt, auch und gerade weil es sich sehr gut mit so ziemlich allem an historischem Setting verträgt.

    greetse
    ww
    Geändert von Willibald W (07.08.2019 um 09:18 Uhr)
    alis nil gravius, o nycticorax

  3. #18
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    Hallo Verbalcarpaccio,

    ich kann tatsächlich keinen Beitrag deinerseits finden...der Fakten aufweist...die dem Inhalt meines Beitrages widersprechen - Du äusserst lediglich deine eigene Meinung dazu - die ich zwar nicht herunterspielen möchte und respektiere...aber es bleibt eben "nur" deine Meinung. Ich kann aber, falls Bedarf besteht, auch gerne andere Quellen und Autoren zitieren...die alle das gleiche sagen, und die alle einen guten Ruf genießen.

    Ganz anders als Willibald behauptet...bin ich hier stets der einzige User bei solchen Diskussionen, der Fakten liefert...während andere oft immer nur meinen und glauben....

    Übrigens ist Beitrag 8 gar nicht von Dir

    Warum das so ist, auch das lässt sich anhand von Fakten erklären:

    Zitat

    Zitat kath.net (Katholische Nachrichten) 08 Juni 2018, 09:00



    Studie: Journalisten sind grün und links


    Es gibt in den Redaktionen durchschnittlich drei Mal so viele Grüne und Feministen wie im Rest der Bevölkerung. Die Redaktionen sind daher kein Abbild der Bevölkerung


    Basel (kath.net)
    Es gibt in den Redaktionen durchschnittlich drei Mal so viele Grüne und Feministen wie im Rest der Bevölkerung. Dies zeigt eine dänische Studie, die die politischen Einstellungen von Medienschaffenden in 17 entwickelten Ländern untersucht hat. Dies berichtet „Basler Zeitung“. Das Resultat zeigt klar, dass die Redaktionen kein Abbild der Bevölkerung sind. Außerdem sind Journalisten überwiegend politisch links eingestellt und stehen damit auch deutlich im Kontrast zur politischen Einstellung der Bevölkerung. Am seltensten ist in den Redaktionen eine nationalkonservative Haltung zu finden, die allerdings in der Bevölkerung rund sechs Mal häufiger vertreten ist.

    ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------

    Ich habe extra kath.net zitiert, um überhaupt erst gar nicht in Verdacht zu geraten hier unseriöse Quellen zu zitieren. Ich hätte auch das Original, die Basler Zeitung...eine hochseriöse...zitieren können...oder die Welt, oder die FAZ...aber den Damen und Herren ist ja nichts gut genug. Wäre ja gar nicht so schlimm...würden sie selbst nicht jeden Beweis schuldig bleiben.

    Diese Studie ist übrigens nur eine von vielen..die alle zum gleichen Ergebnis kommen. Die hier habe ich gewählt...weil es die aktuellste zu diesem Thema ist.

    Lange Rede...kurzer Sinn: was Grüne da labern...hat mit der Meinung des Volkes rein gar nichts zu tun. Es gibt dennoch viel zu viele...die darauf hereinfallen. Der Mensch ist ein Herdentier...weshalb er sich gerne dem Mainstream anschließt. Ich hingegen informiere mich lieber selbst...mache mir mein eigenes Bild...hole mir Informationen aus unterschiedlichsten Quellen...usw...

    Gruß, A.D.
    Geändert von AndereDimension (09.08.2019 um 17:03 Uhr)
    Der Abschied entziffert die Handschrift einer Begegnung

  4. #19
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    Tja, hier - unter Rezeption - Urteile zu kath.net. aus einer der Dimensionen der Katholischen Kirche, eine Teilgruppierung dieser allumfassenden (sic) Institution, die offensichtlich von kryptokommunistischen bis offen grünen Wortterroristen und Volksverdummern und Gutmenschnaivlingen gespeist oder gebildet ist.

    Quelle: Wikipedia, Kath.net Fremdverlinkung entfernt

    Rezeption
    Ferdinand Kaineder kritisierte als damaliger Sprecher der Diözese Linz die seiner Ansicht nach einseitigen Kampagnen des Online-Magazins und hält die angebliche Anonymität und die Nichtbeachtung anderer journalistischer Prinzipien für fragwürdig.[13] Der Jesuit Eckhard Bieger wies in einem Artikel für das katholische Internetportal explizit.net kritisch auf die angeblichen methodischen Ähnlichkeiten zwischen der Zeitschrift Der Spiegel sowie kath.net und kreuz.net hin.[17] Der ORF berichtete in seiner Sendung Report vom 24. Januar 2012 unter dem Titel Kirchenkampf im Internet kritisch über kath.net und seinen Einfluss.[18]

    Im Juni 2012 erklärte Markus Kremser, Pressesprecher des Bistums Augsburg, auf kath.net kommentierten regelmäßig „Leute, die dem rechtsradikalen Spektrum nahe stehen“.[15] Der Linzer Kirchenhistoriker Helmut Wagner gab an, kath.net appelliere an Autoritäten und attackiere alles, was nach Demokratisierung aussehe. Margit Hauft, die ehemalige Präsidentin der Katholischen Aktion Oberösterreich, sprach von einem „menschenverachtenden Journalismus“. Dem schloss sich auch Lukas Brühwiler-Frésey, Präsident der Katholischen Volkspartei der Schweiz, an: „Stil und Inhalt der offiziellen Artikel von katholisches.info sind jenen von kath.net mindestens ebenbürtig, und das Forum enthält kaum mehr Hetze als das Forum von kath.net. Kath.net kontrolliert, im Gegensatz zu katholisches.info, die Postings nur ‚stichprobenartig‘, muss indes jeden Betrag technisch zulassen. Das Niveau der Postings kann ihm daher nicht entgehen. Auch die Prälaten und Organisationen, welche kath.net unterstützen, können dies nicht ohne Kenntnis dieses Forums tun. Das Forum zeigt jenen, die kath.net beliefern, welche Klientel auf ihre Beiträge reagiert. Neuevangelisierung mit dieser Klientel dürfte schwierig werden.“[19] Die Tätigkeit von kath.net wurde bis 2013 von Philip Saß durch das deutsche Watchblog Episodenfisch beobachtet und kommentiert.[20] Der Münchener Neutestamentler Gerd Häfner kommentiert in seinem Blog lectio brevior ebenfalls die „journalistische“ Tätigkeit sowie die Art und Weise, wie die kath.net-Redaktion durch gezieltes (Nicht-)Freischalten von Postings Informationspolitik betreibt.[21] Lukas Brühwiler-Frésey kritisiert den Mangel an journalistischer Qualität, die gezielte Leserlenkung durch selegierende Postingfreischaltung und vor allem den menschenverachtenden Ton im Forum: „Polemik gegen Homosexuelle, Protestanten, im Bundestag vertretene Parteien, deutschsprachige Medien, katholische Theologen und Bischöfe verbreitet auch das Forum auf kath.net – freilich weniger scharf als kreuz.net.“[19]

    Der kath.de-Herausgeber Theo Hipp vergleicht das Wirken und die journalistische Tätigkeit von kreuz.net und kath.net und kommt (für kath.net) zum Schluss: „In stereotyp-ritueller Abfolge werden die ‚Sündenböcke‘ vorgeführt. Dafür scheint es bereits einen – sei es geplant oder durch Übung – feststehenden Ablauf zu geben. Dies soll an einem konkreten Fall aufgezeigt werden. Die Redaktion schreibt einen kritischen Artikel, der mit suggestiven Bemerkungen garniert ist. Man nehme z. B. das Wort ‚Jesuitenpater‘ und gebe es in die Suchmaschine ein. Darauf erscheinen zehn Artikel. Davon sind neun (!) jesuitenkritisch. Man kann also fast davon ausgehen, dass die Nennung ‚Jesuitenpater‘ das ‚Halali‘ der Treibjagd bedeutet. Dann treten in geradezu erstaunlicher Regelmäßigkeit folgende Foristen auf, die sich die Jesuiten ‚vorknöpfen‘, ihre Nicht-Katholizität feststellen und irgendwann fordern, der Papst möge doch den Orden visitieren oder auflösen: Dismas, Mysterium ineffabile, Kathole und Thadeusz. Ähnliche Muster des Zusammenspiels zwischen Redaktion und den genannten Foristen lassen sich auch an anderen Fällen beobachten. Weil die Redaktion stark manipulierend und steuernd beim Forum eingreift, ist das Forum bei der Bewertung des Portals weitgehend mit zu berücksichtigen.“[17]

    In der Kritik steht insbesondere die Praxis Roland Noés, unter seinem Pseudonym Gandalf selbst Leserbeiträge zu verfassen und so die Beiträge seiner eigenen Redaktion zu kommentieren, oft in derber Sprache. Leserbeiträge, die sich kritisch zur Redaktion oder ihrer Meinung äußerten, würden hingegen nicht freigeschaltet, was der Website Vorwürfe einer Pressezensur einbrachte.[22] Der Jesuit Eckhard Bieger kritisiert, dass kath.net wie kreuz.net Vorgänge personalisiere und Personen „abschießen“ wolle: „Man forderte den Kopf des Sekretärs der Bischofskonferenz. Das ist offensichtlich für ein derartiges Medium ein ausreichendes Ziel. Wenn die Treibjagd auf die ausgewählte Person zum Erfolg führt, verschafft man sich Respekt.“[17]

    Der Passauer Bischof Stefan Oster distanzierte sich am 28. Februar 2015 auf Facebook ausdrücklich von der „tendenziösen Berichterstattung“ von kath.net sowie von der nach ihm von der kath.net-Redaktion vorangetriebenen „Polarisierung von Bischöfen, Priestern, Theologinnen und Theologen in klar identifizierbare Lager“ und der „Diffamierung Anderer“ im kath.net-Forum.[23]

    Im Februar 2015 wies Peter Wensierski im Spiegel darauf hin, dass kath.net „immer wieder positiv auf Artikel der Jungen Freiheit“ verweise, und warf ihm vor, täglich den „rechten Rand der Kirche“ zu munitionieren.[24]

    Die konservative Journalistin Liane Bednarz vermutete im Januar 2016 in einem Artikel der Frankfurter Allgemeinen Zeitung eine Querverbindung von einigen kath.net-Autoren wie dem Theologen Hubert Windisch sowie den Journalisten Peter Winnemöller und Alexander Kissler zum rechtspopulistischen bzw. rechtsextremen Gedankengut von Pegida und Alternative für Deutschland.[25]

    Nach Einschätzung von Angelika Strube verhelfe kath.net, indem es sich „positiv auf neurechte und rechtspopulistische Scharnierorgane“ beziehe – Strube nennt insbesondere die Junge Freiheit und Politically Incorrect –, „neurechtem Gedankengut und neurechten Medien zu Leserinnen und Lesern in der ‚Mitte der Kirche‘“. Gleichzeitig erteile kath.net dadurch „neurechten Medien und Ideologien gewissermaßen einen ‚kirchlichen Segen‘“ und lasse sie dadurch „gesellschaftlich salonfähig erscheinen.“[26] Gleichzeitig habe kath.net seit Mai 2013 „zunächst kampagnenartig, etwa vor Wahlen, inzwischen mit Regelmäßigkeit“ mit „zumeist explizit positiv-sympathisierendem Unterton“ über die AfD berichtet. Es fungiere als „Werbetrommel für die AfD“.[27]
    Heilige Scheiße, es ist heilige Scheiße, was die da absondern.

    greetse
    ww
    Geändert von Claudi. (09.08.2019 um 19:10 Uhr) Grund: Fremdverlinkung entfernt
    alis nil gravius, o nycticorax

  5. #20
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    Zitat Zitat von AndereDimension
    ich kann tatsächlich keinen Beitrag deinerseits finden...der Fakten aufweist...die dem Inhalt meines Beitrages widersprechen - Du äusserst lediglich deine eigene Meinung dazu - die ich zwar nicht herunterspielen möchte und respektiere...aber es bleibt eben "nur" deine Meinung.[...]

    Übrigens ist Beitrag 8 gar nicht von Dir
    Hallo AndereDimension,

    ich habe doch auch gar nicht behauptet, dass ich irgendwelche deiner Aussagen widerlegt hätte oder dass Beitrag 8 von mir wäre. Wie käme ich denn dazu? Lediglich, dass ich deine Thesen hier schon mehrfach gelesen habe, habe ich zu äußern gewagt. Was ja auch nicht schlimm ist, oder?

    Ich begrüße es auch, dass du dich selbst informierst (irgenwie ja auch selbstverständlich) und dich unterschiedlicher Quellen bedienst. Kann kein Fehler sein. Was mir persönlich in letzter Zeit Schwierigkeiten bereitet, sind die Begriffe "Meinung des Volkes" (wie du es nennst) oder "Volkswille" (wie man es auch hört). Gibt's das denn? Wenn wir aktuelle Wahlumfragen ansehen (und der Einfachheit halber das Votum für eine bestimmte Partei als Willensäußerung betrachten - natürlich ist es komplexer), stimmen knapp 30 % der Wähler der einen Partei zu, etwas mehr als 20 % einer anderen. Zwei weitere Parteien erhalten derzeit eine Zustimmung von 13 - 15 % und noch zwei andere zwischen 7 und 9 %. Was kann man da als "Volkswillen" herausinterpretieren? Selbst zu Zeiten, in denen die beiden dominierenden Parteien über 40 % erzielten - kann man da von Volkswillen sprechen, wenn eine Partei noch nicht einmal die Hälfte der Wähler hinter sich bringen kann?

    "Meinung oder Wille des Volkes" suggeriert mir irgendwie, dass es fakt (oder zumindest möglich) ist, dass eine übergroße Mehrheit der Bevölkerung homogene Positionen vertritt. Daran glaube ich nicht. Ist Politik letztlich nicht immer ein Austausch von Positionen, ein Argumentieren und ein Eingehen von Kompromissen mit dem Eingehen auf Interessen der anderen am politischen Streit beteiligten?

    lg VC
    Das System sagt, ich will das, aber ich will das nicht.
    Peter Arbeitsloser

  6. #21
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    Hallo Verbalcarpaccio,

    ich stimme Dir zu, dass es in einer heterogenen Gesellschaft so etwas wie einen Volkswillen nicht gibt. Es gibt mehrheitliche Meinungen, was aber nicht heißt...dass da auch immer der gleiche Wille dahinter steckt. Mir geht nur darum, dass man nicht blind auf die (Leit) Medien vertraut...egal ob man nun selbst links, rechts, oder in der Mitte der Gesellschaft steht. Momentan sind die linksgrünen Medien ein Problem...aber schon morgen kann das gleiche Problem von rechten Medien ausgehen.

    Nehmen wir mal den Spiegel, der aktuell von grünen Journalisten dominiert wird, der veröffentlichte neulich folgende Schlagzeile:

    Deutschland verfehlt wichtige Uno-Ziele

    Das war die Schlagzeile zum aktuellen Nachhaltigkeitsranking

    Fakt aber ist, dass Deutschland von 117 Nationen mit 80,5% Erfüllungsgrad auf Platz 6 liegt. Und unter den größten Kostenverursachern tauchen wir gar nicht auf. Das sind (im negativen Sinne)

    Schweiz
    Singapur
    Luxemburg
    VAE
    Mauritius
    Niederlande
    Kuwait
    Großbritannien
    USA
    Norwegen

    Von den 117 Nationen hat keine ihr Klimaziel erreicht, aber Deutschland hat sich mit über 80% dem stark genähert.
    Die USA, hätte sie das Abkommen unterschrieben, hätte als einzige Nation das Ziel erreicht.

    Der Spiegel macht aus einer aus deutscher Sicht sehr guten Nachricht eine Negativschlagzeile...weil man seinen Freunden von den Grünen in die Hände spielen möchte...um noch mehr Hysterie zu verbreiten.

    Gruß, A.D.
    Der Abschied entziffert die Handschrift einer Begegnung

  7. #22
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    Hallo AD,

    gehst du davon aus, dass man deine Statements normalerweise nicht liest oder steckst du in einer verdammten Zeitschleife fest? Dein Beitrag #21 ist nahezu inhaltsgleich mit deinem Eingangspost #1. Wir könnten ein Spiel daraus machen und ich poste nun daraufhin meinen Beitrag #2 usw. Vielleicht machen albaa und Hans Plonka auch mit. Richmodis könnte den Faden dann in Forenspiele verschieben - müsste aber dann diesen Beitrag #22 löschen, weil die Metaebene ja den Witz kaputt machen würde. Wollen wir?

    lg VC
    Das System sagt, ich will das, aber ich will das nicht.
    Peter Arbeitsloser

  8. #23
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    Hallo Verbalcarpaccio,

    nein ich bin zunächst mal "nur" auf deine Frage hinsichtlich des Volkswillens eingegangen...

    Was mir persönlich in letzter Zeit Schwierigkeiten bereitet, sind die Begriffe "Meinung des Volkes" (wie du es nennst) oder "Volkswille" (wie man es auch hört). Gibt's das denn
    ...

    und wollte durch die mantraartige Wiederholung des Eingangspostes dokumentieren, dass der Volkswille...sofern es ihn gibt...maßgeblich von den Medien beeinflusst und geprägt wird. Und da ist das Beispiel Trump ein sehr gutes.

    Du hörst und liest an jeder Stelle, auch hier nei gedichte.com immer wieder "Tump ist an allem Schuld"...so ziemlich an allem..was in der Welt schiefläuft. Und so gut wie jeder springt auf diesen Zug aus. Als Beweis werden immer wieder Tweets herangezogen,

    Fakt ist: Trump beendete den Krieg in Syrien, Trump nahm diplomatische Beziehungen zu Nordkorea auf, Trump zieht die Trupen aus Afghanistan ab, Trump löste für Jerusalem die bis dahin leeren Versprechen seiner Vorgänger ein. Die USA hatunter Trump in Sachen Klima die weltweit größten Anstrengungen unternommen, die Arbeitslosigkeit in den USA ist stark gesunken...und und und. Auf der einen Seite stehen also Worte, Twitter, auf der anderen Seite Taten. Gewichtet werden aber die Worte, nicht die Taten. Bewertet man nach Faktenlage...wäre Trump ein ernsthafter Kandidat für den Friedensnobelpreis. Den hat aber Obama bekommen - ein Präsident, der nur herumeierte, der zig Kriege führte und nicht einen beendete - ein Präsident, der sein Land an die Wand gefahren hat, der Arbeitslose produzierte...und der Amrika spaltete. Ein Präsident, der all die Terroristen dieser Welt auf den Plan rief und neue hervor.

    Gruß, A.D.
    Der Abschied entziffert die Handschrift einer Begegnung

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