Die Menschen glauben meist, das Denken ist überwiegend eine sinnvolle Wort- und Satzfolge, die man sich unausgesprochen formuliert (eventuell zum Aufschreiben und Aussprechen vorbereitet). Dieser Vorgang ist aber schon das Ergebnis von Denken, was vorausgehend geschieht. Das eigentliche Denken besteht aus symbolhaften Vorstellungen, die fast zeitlos sind, denn ein Symbol kann für eine unbegrenzte Menge oder Größe stehen. Es ist eine menschliche Gewohnheit, zum größten Teil nicht für sich selbst zu denken, sondern zur Vorbereitung für eine Kommunikation, auch dann, wenn die Kommunikation nicht immer oder nur unvollständig stattfindet (in der vorbereiteten oder gewünschten Form stattfindet). Durch diese Gewohnheit ist das Mehrfachdenken (Denkintensivierung) sehr häufig der Fall.
Der ursprünglichste Grund des Denkens ist das Sein (Existentes Sein). Man kann gleichwertig behaupten, „es denkt, also ist es“ (ich denke, also bin ich), wie auch, „es ist, also denkt es“ (ich bin, also denke ich). Das Ende des Denkens ist auch das Ende, des zu diesem Denken gehörenden Seins, das heißt, subjektiv, wenn man nicht denkt, ist man nicht, oder auch, mit der Art des Denkens, ändert sich auch die Art des Seins. Daraus kann man entnehmen, dass eine subjektive zeitliche Dauer und Art von Sein nicht seine Lebenszeit, sondern seine Denkzeit ist. Gedanken oder auch das Denken ist nicht nur , nicht Errungenschaft des Lebens (eventuell des Menschen), sondern Teil jedes Seins (was ist, denkt). Die Qualität (Bedeutung, Wichtigkeit) von Gedanken, denken und Denkfolgen, subjektiv und objektiv, ist verschieden. In diesem Zusammenhang, muss Qualität aber auch mit Güte, Menge und Größe gleichgesetzt werden. Die dimensionale Ausdehnung (Gesamt dimensionale Größe) von Denken steht in unmittelbarem Zusammenhang mit der subjektiven Wirklichkeit (Realität) und Verwirklichung des denkenden Seins. Meine Definition für Denken ist: Denken = Sein = bewusstes Sein = Leben = Realität = Gesamt dimensionale Ausdehnung (Größe) von Wesen