Die Vogelscheuche auf dem Feld
blickt sehnsuchtsvoll ins Land.
Sie hat sich’s anders vorgestellt,
als sie hier Arbeit fand.

Doch nun? Kein Vogel weit und breit,
nicht eine müde Krähe!
Ja selbst bei tiefster Dunkelheit
kein Räuber in der Nähe.

Wozu die Arme von sich strecken?
Wofür der böse Blick
und blöd die braunen Zähne blecken?
Das wirkt so gar nicht schick.

Falls Vogelscheucheriche kämen
- Die Hoffnung stirbt zuletzt! -,
wie müsst sie sich vor ihnen schämen ...
das gäbe ihr den Rest.

Ein sexy Wimpernschlag muss her,
ein Kichern statt Gegacker.
Auch Hüftschwung ist nicht allzu schwer,
dann macht sie sich vom Acker.