Es ist schwierig eine Definition, Bestimmung oder Erklärung für Sein zu geben, denn wir kennen nichts anderes vergleichbares für eine Beschreibung. Es ist das Ganze und benötigt für seine Existenz allenfalls die Differenzen in seinen Dimensionen. Man kann sagen, es ist Existenz, die Wirklichkeit oder auch das Ich, in der es wirklich ist. Alles, was etwas ist, ist Teil von Sein und auch das Sein, weil es nur ein wirklich wirkendes Sein gibt. Die Teilung des unteilbaren Seins, zeigt sich durch die Teile (Teilwesen) als Abgrenzungen, die aber für das Sein nicht bestehen. Grenzen sind für Betrachtungen relative Annahmen, die bei anderer Betrachtung Übergänge sein können oder nicht bestehen. In jedem Teil gibt es die Information des Gesamten und nichts, was nicht auch in dem gesamten Sein (Ich) ist. Die Wahrnehmung jedes Wesen (Subjektes) sind Bezugnahmen aus der Relativität. Schalten wir alle Bezugnahmen aus und empfinden wir nur uns selbst, gehen wir geistig in dem Sein (Überich) auf und empfinden uns ohne jede Bezugnahme dimensionslos als die Einheit des Seins. Die Voraussetzung für diese Empfindung ist die Erkenntnis und das Verstehen der Natur des Seins, das auch als Natur, Wirklichkeit, Ich, Alles oder Gott bezeichnet werden kann. Suchen wir nach einer vergleichenden Erklärung des Seins, so ist das Sein als ein Punkt zu sehen, der sich in seiner Selbstwahrnehmung unendlich strukturell dimensioniert, aber trotz dieser strukturierten, vielfach geordnet und vernetzten Dimensionalisierung in seinem Ursprung ein dimensionsloser Punkt ist, der mit ihm auch jede seiner Teilexistenzen dieser Punkt, das Ganze und Gott ist.