Hofnarren tanzen zum Lied der Dramaturgie und die Heerscharen des Königs trommeln zum Krieg
Gevatter Tod trat aus dem Tor und verlässt das Verlies, bevor er die Treppen des Thrones bestieg
Wenn durch Hass und die Gier, die Liebe zerfiel, fällt die Hoffnung auf Frieden vor ihm auf die Knie
Leicht um Geist und den Leib in die Tiefe zu ziehn, doch Leben und Tod haben nur Spiele gespielt

Es ist das Fenster zum Hof, die Fanfaren spielen einen tieferen Ton
Streitäxte der Streitmächte haben auf Einsätzen, die Krone bedroht
Aus Fleischfetzen anarchistischer Aufstände, treten die Rebellen hervor
Laut erklingt die Klage der Köter: "Lang lebe das Leben, der König ist tot"

Lang lebe die Revolution, erschallen die Schreie des Pöbels die Palastwände empor
Doch schnell schneiden die Schwerter der Herrscher, klagende Schreie von Stimmbändern los
Die Pflastersteine der Städte färben sich rot und die Klinge an der Kehle wird zu einem Symbol
Das ist der Anfang vom Ende des eisernen Throns, der Anfang vom Schriftsteller und seiner Mission

Zeilen beschreiben das tobende Treiben der Not und reissen die meisten Geister aus der Traumschleife hoch
Erwachen weiter Teile der Opposition, kein kreidebleicher Kriegstreiber wird weiter verschohnt
In Kriegszeiten reichen weder Spiele noch Brot, nur frenetische Phrasen gleiten genüsslich ins Ohr
Denn kommen die Reiter der Inquisition, sind viele schon froh, wischen sie bloss die Asche vom Hof

Doch jeder gefallene Sohn, dient selbst noch nach seinem Tod, weiter der Sache zum Wohl
Nie wieder den Status Quo, denkt selbst ein Idiot, nachdem er auf dem Schlachtfeld schon alles verlor
Verluste bleiben weiterhin gross, nur die kreisenden Geier, haben Teile der Leichen in den Himmel geholt
Lichterloh wie nie zuvor, umhüllen die Flammen die Haufen aus Stroh und entfachen das Feuer der Motivation

Der Hass in den Bäuchen, hält dem tanzenden Teufel weiter die Treue, bis die vergangene Freude auf Friedhöfen wohnt
Selbst Johannes der Täufer, vom Frieden geläutert, wurde beim Ausmass der Gräuel zur Beute morbider Faszination
Fast schon frivol, tropfen die Tränen des Elends verlorener Seelen und bilden eine optischen Spähre, wie ein Kaleidoskop
Doch endlose Leere, fragiler Systeme friedlicher Wesen, ebnen philosophischen Thesen eben die Wege zur letzten Bastion

Dem streben nach geistigen Lehren, kam meistens das Überleben zuvor, viele finden den Tod beim schwimmen gegen den Strom
Feden gegen den Thron haben sich selten gelohnt, Pamphleten der Federn von jedem Autor, werden in der Regel mit Schlägen belohnt
Fast jeder politische Gegner, ist in eine andere Gegend geflohen, Brigaden befreiter Städte, bereiten das Betreten der Schlachtfelder vor
Chaos bricht los, Berichte der Späher, reden vom drehen der Konstelation und bald schon spalten die Säbel, Schädel der royalen Fraktion

Doch egal wie oft der König verlor, immer war jemand da, der profitierte paar Tage danach und durch gezielten Verrat, den Thron übernahm
Kein Gott, kein Herr und kein Staat, früher mal das Prädikat, nun verendet die geistige Grenze, anarchistischen Denkens als exostische Art
Seite an Seite wie Brüder, die dreisten Führer ihrer Lügen gestraft, doch nun führen uns die eigenen Brüder ohne zu fühlen zum modrigen Sarg
Es ist das erste und letzte mal, als ein Schriftsteller eine Bühne betrat, scheiss auf mein Leben, die Freiheit für jeden oder ich beisse ins Gras

Alles für die geistigen Lehren meiner Kollegen gegeben, doch sie treten den Schemel ins Leere, lassen mich hängen, als hätte ich böses getan
Doch es kommt noch der Tag, da wird die Wahrheit zu sagen nicht mehr mit töten bestraft, der Tag an dem es, die Wahrheit zu sagen keiner Grösse bedarf, an diesem Tage wird der Adel mit Mistgabeln von den Höfen gejagt, der Tag von dem man noch hunderte Jahre danach, in den Geschichtsbüchern sprach, genau dieser Tag, ist der Tag meines Lebens, denn ich habe für eben jenen mit dem Leben bezahlt

Als jede meiner hypothetischen Reden in seine Silben zerbrach wurden es Reime auf die Initialen jedes toten Soldats
Ehre für jeden, der neben mir stehend, mit blutigem Staub in der Kehle, zwischen Nebel und Regen seine Ideen vertrat
Jeder der seine Frau und sein Kind nie wieder sah, für jeden Soldat der nie jemanden hatte und den jeder vergass
Ehre für jeden Säuferkumpan, für jede Betäubung vom Arzt, für jeden Träumer im Schlaf der seinen Träumen erlag

Für jeden Freund den ich traf, für jede geschriebene Bar, jedes gezielte Zitat, für die Freude am Spass,
die Kippe danach, jedes gehobene Glas, jeder gebotene Rat, den verbotenen Pfad, mir ist sterben egal
Ich hab schon alles gesehn fast alles erlebt, am Ende hat alles extrem meine Gedanken geqüalt
Doch der Strick nimmt die Luft, jetzt ist alles zuspät, lang lebe die Revolution die Revolution lebt