Im Wettlauf

Mit Eiltempo und riesengroßen Schritten.
Sind wir unserem Selbst entglitten.
Gefangen zwischen Konsum und Arbeitsschritten.
Vom Kollektiv abgeschnitten.
Haben falsche Wege beschritten.
In die innere Leere hinein geritten.
Wir zerstören all die Tugend und guten Sitten.
Haben uns mit der Welt zerstritten.
Und keiner ist eingeschritten.
Das Fass läuft nicht über wir sind dabei es umzukippen.
Es ist an der Zeit die Erde und uns* um Verzeihung zu bitten.
Sie und wir und jedes Tier haben unter unserer Hand genug gelitten.

Man sagt....

Gefahr erkannt Gefahr gebannt.
Dies gilt leider nicht für mein Land.
Das Chaos winkt mit eiserner Hand.
Sprüche klopfen, gegen die Wand.
Tropfen für Tropfen der Weltenbrand.
Bitterkalter Hass Wut entflammt.
Die Liebe aus den Herzen verbannt.
Zwischenmenschlich wie Wüstensand.
Hirn begrenzt durch Bildschirmrand.
Nutzlose Dinge und das allerhand.
Entwicklungsstand hirnverbrand.
Lebenslang im Kreis gerannt.
Alles gesehen und nichts erkannt.
Übermäßig Überreizt und übermannt.
Seelisch unterernährter Untertan als Gegenstand.
Schaut doch bitte mal einer über den Tellerrand.

So schaut!

Und erblickt das ewig strahlende Licht.
Das du und sie und wir und ich,
In uns tragen als Gleichgewicht.
Der Mann im Ohr der leise spricht.
Er spricht dich reimend wie ein Gedicht.
Liebst du ihn, liebst du auch dich.
Denn du bist jeder Tag der neu anbricht.
Bist du zu laut hörst du ihn nicht.
Drum sei achtsam und hör ihm zu denn er hört auch auf dich.

Man schaut auf mich.
Wenige Augen zeigen Verständnis.
Einige Fragezeichen.
Wieder andere schauen ungläubig.
Die meisten aber schauen kalt, leblos und von oben herab.
Ich kenne diese Blicke.
Langsam beginne ich zu verstehen...
Ich kann die Augen lesen wie ein Buch.
Ich erinnere mich und doch stellen sich mir neue Fragen.

Dejavue....

Warum wird man angeklagt, nur weil man das System hinterfragt?
Warum ist das hinterfragen und Wahrheit sagen wegen Unbehagen in diesen Tagen untersagt?
Hab ich das nich alles schon mal erlebt, schon mal gesagt?
War es nur ein Traum, oder warum ist das Gefühl so vertraut, das mich jetzt* plagt?
Fragen über Fragen und keiner da der mir die Antwort sagt?

>>Wiedererkennen, Wiedererwachen<<

Jetz fällt es mir wie ein Vorhang von den Augen.
Ich hab das alles schon mal erlebt, schon mal gesagt und schon mal gefragt.
Ich hing dafür am Galgen und wurde mit dem Tod bestraft.
Nun. Da ich jetzt Ursache und Resultat herausgefunden habe, war ich kurz unsicher, doch beschloss dennoch wieder zum Alien zu werden.
So ging ich erneut in mich.
Zum Anfang des Anfangs des Seins werdens des vergangenen und noch kommenden.
Wieder reise ich zur Wurzel der Blume des Lebens und rieche an ihr.
Ihr Duft erfüllt mich erneut mit der Energie des Kosmos und ich kann den Sinn des Lebens begreifen.
Doch diesmal war es anders....
Ein Prozess begann in mir....

>>Ein Findungsprozess<<

Ich bin die Antwort, ich bin die Frage
Ich bin die Nächte und die Tage

Ich bin alles, ich bin das Nichts
Ich bin ungleich und das* Gleichgewicht

Ich bin die Zahl, ich bin das Wort
Ich bin hier und Andernorts

Ich bin das Licht, ich bin die Dunkelheit
Ich bin begrenzt und die Unendlichkeit

Ich bin das große Ganze und das Molekül
Ich bin die Berechnung und das Bauchgefühl

Ich bin die Mitte, ich bin der Rand
Ich bin das Schicksal in meiner Hand

Ich bin der Wind, ich bin die Flaute
Ich bin die Idee, die sich nie traute

Ich bin unverwundbar, ich bin verletzt
Ich bin Magie und Naturgesetz

Ich bin das Ego, ich bin das Kollektiv
Ich bin die Zeit und relativ

Ich bin der Meister, ich bin der Schüler
Ich bin die Berührung und nicht spürbar

Ich bin liebenswert und unerträglich
Ich bin wie von selbst und vergeblich

Ich bin das Fallen, ich bin der Halt
Ich bin die Zärtlichkeit und die* Gewalt

Ich bin der Schlag, ich bin der Kuss
Ich bin das Kann und bin das Muss

Ich bin die Freude, ich bin der Schmerz
Ich bin das Gehirn und das Herz

Ich bin der Streit und die Versöhnung
Ich bin Anerkennung und Verhöhnung

Ich bin die Wurzel, ich bin das Blatt
Ich bin der Hunger und ständig satt

Ich bin Einigkeit und Wiederspruch
Ich bin Aufbau und Zusammenbruch

Ich bin der freie Wille und der Zwang
Ich bin antriebslos und Tatendrang

Ich bin das Eis, ich bin die Flamme
Ich bin das Kind im starken Manne

Ich bin das flüstern, ich bin der Schrei
Ich bin mir wichtig und einerlei

Ich bin der Neid, ich gönne dir
Ich bin ein Mensch und wildes Tier

Ich bin das Aber und das Auch
Ich bin ein Greis und das Kind im Bauch

Ich bin die Geburt, ich bin der Tod
Ich bin ein Genie und Vollidiot

Ich bin ich und jemand anderes
Ich bin sein Wille also kann er es

Ich stellte der Blume des Lebens abermillionen an Fragen.
Und ihre Antwort lautete jedes mal wie folgt..................................

Gut dachte ich.
So trat ich nach meiner Transformation zum Alien den Rückweg zur Erde an.
Auf der Erde angekommen beschloss ich mich, den Sklavenwesen zu zeigen.
Ich spürte das eine kollektive Veränderung im Gange war, so daß sie anders reagieren würden als zuvor.

Hallo ihr armen Sklavenwesen, ich bin es wieder, war schon einmal da gewesen.
Ich fühle mich auserlesen, euch aus dem Buch der Erkenntnis vorzulesen.
Last mich eure Gedanken lesen.
Oh mein Gott ihr kranken Wesen.
Seid immernoch kontrolliert vom Bankenwesen.
Debattiert über Antithesen, formuliert neue Hypothesen, seid Hypochonder durchs Gesundheitswesen und nie gesund gewesen.
Das ist der Grund gewesen für eure grundfalschen Thesen und eurer Grundeinstellung zu anderen Lebewesen.
Wie soll denn so eure geschundene Seele genesen?
Wir räumen jetz hier auf, los schwingt den Besen.

Das was ich euch jetzt sagen werde, geht um euch und eure Mutter Erde.
Meine Worte werden für manchen von euch unschön, doch ihr müsst* verstehn, das hier Sachen vor sich gehn, die so nicht weitergehen.
Ihr müsst einsehen das ihr betrogen werdet und euch dagegen auflehnen.
Die Zeit des zurück lehnens ist vorbei, ihr müsst dagegen eure Stimme heben.
Ich weiß das klingt verwegen, doch ihr müsst gemeinsam antreten.
Eure Bequemlichkeit ablegen.
Für die Erde, eure Kinder, Frieden, Freiheit und das Leben.
So last mich euch zeigen welche Kräfte hier die Fäden weben.

Wir sprechen jetzt die Wahrheit aus.
Die Welt wird hell und neu gebaut.
Die Bank hat jetzt genug geklaut.
Hat lang genug den Krieg gekauft.
Nie wieder Zinssystem und Seeleraub.

Denn!

Es ist der große böse Geldmann.
Der Krieg öffnet seinen Geldhahn.
Leid das nur durch dieses Geld kam.
Jetzt schaut euch eure Welt an.
Und fragt euch wie das alles sein kann.

Wir müssen von der Abwärtsspirale in eine die aufwärts geht.
Doch das geht nicht solange ihr nur dem Geld nachstrebt.
Nicht solange ihr euer Selbst verlebt.
Ihr nicht euren Planeten pflegt.
Ihr euch auf der Stelle dreht, euch falsch fortbewegt, über anderes Leben erhebt.
Und das Licht in euch selbst nicht seht.

Denn Leben heißt lieben und nicht Geld verdienen.
Lieben heißt geben und nicht nach Anerkennung streben.
Wer gibt kann nehmen, wer liebt kann vergeben.
Wer vergiebt der lebt und wird sich über sich selbst erheben.

>>Ende Part II<<