Der düstergraue Vorhang der kühlen Nacht verbirgt schweigend was hinter den Schatten verblasst;

vorsichtig folge ich leise ertönenden Melodien,
die mich nach und nach mit sich in die Finsternis ziehen;

ich treibe davon, lausche dem friedlichen Klang; berauscht, ohne das ich irgendetwas davon verstand;

verlorene Wörter in vergessenen Sprachen, verzehrt von Sehnsüchten, die sich durch düstere Strophen tragen;

wie ein erdachter Traum an erlischende Erinnerungen; ich werde von ergreifenden Gefühlen verschlungen;

ich spüre umherirrend auf versunkenen Pfaden, wie sie mich zu sich in das Niemandsland tragen;

meinem Körper fehlt jegliche Gegenwehr; und ich ertrinke versinkend im aufgehenden Lichtermeer.