1996

Die Wirklichkeit ist die Gesamtheit des wirkenden Informationsaustausches aller zur Gesamtwirkung gehörenden Wirkungen. Die Realität dagegen ist die Gemeinschaft der zielgerichteten Wirkungen, die auch gleich Gesamtinformationszufuhr zu einem Betrachtungsstandpunkt (Wesen) ist. Existenz, gleich, was es ist oder was geschieht, ist in Wirkung (Wirklichkeit) befindliche Energie, die je nach Betrachtungsstandpunkt (Wesen) für diese, unterschiedliche Einwirkungen (Realitätsanteile) erzeugt (erschafft) oder mit erzeugt. Die Existenzen sind Wirklichkeitsteile, sowie auch Realität mit Willen, was auch bedeutet, dass sie in Schwingung schöpfende (erschaffende), das heißt informations- bildende Energie sind (realisierende Energie = Schöpfung durch Willen = Existenz = Wesen) . Jede Wirkung kommt (hat ihren Ursprung) aus nicht existentem Sein, welches nicht schwingende, nicht wirkende (sich nicht verwirklichende, ruhende) Energie ist, die aber, gleich der schwingenden (wirkenden), Informationen enthält, und zwar alle, für Verwirklichungen mögliche Informationen. So gesehen ist es richtig, wenn gesagt wird, jede Schöpfung ist eine Verwirklichung, die aus dem Nichts kommt. Der Ursprung oder der Anstoß jeder Verwirklichung ist das Wesen, das Nichtverwirklichung ist, aber vor jeder Verwirklichung beladene, ruhende Energie ist. Das vor jedem Sein im existenten Nichtsein seiende, nicht wirkliche Wesen war (ist) die ruhende , mit Information beladene Energie (Gott ?) , die sich mit seiner Schöpfung verwirklichte. Dies geschieht auch heute noch mit und in den Verwirklichungen, die alle schöpfende (erschaffende) Teilwesen sind. Die Realitätswelt es Wesens bildet sich durch den Wesen-spezifischen (Geist-Körper bedingten) Empfang von Wirkungen. Je nach Verschiedenheit der Wesen sind auch ihre Realitätswelten verschieden. Die Anerkennung von Realität wird vom Wesen meist von der Kontinuität seiner Erlebnisfolgen abhängig gemacht. Von der Sicht ihrer, in dieser erkannten, kontinuierlichen Erlebnisfolge (Wahrnehmungsfolge) aus, sind scheinbar unabhängige Kurzerlebnisse, wie zum Beispiel Visionen, Träume, Suggestionen, Einbildungen und manchmal auch unbeteiligte Beobachtungen, nicht real (werden nicht als real akzeptiert). Innerhalb dieser als nicht real erscheinenden Erlebnisse lebt das Wesen jedoch fast immer gleichfalls in einer Realität, die in dieser Realität, die in dieser Realität, die Realität des erlebenden Wesens ist. So gesehen ist es immer so, dass jede Realität in einer übergeordneten (außerhalb stehenden) Erinnerung oder Beobachtung nicht Realität ist. Das Wesen ist wie ein Reflektor, der auf einer bestimmten Ebene aus Wirkungen, das heißt, Realität Wesens-spezifisch empfängt, diese in einem gewissen Spielraum verändert und mit ihr wirkt. Der Spielraum der Realitätsveränderungen durch das Wesen kann nur entsprechend den Kontinuitätsmöglichkeiten innerhalb der Naturgesetze genutzt werden. Die Realität kann von den Wesen nicht in ihrer Gänze gewechselt, sondern nur durch einen Erfahrungs- und Lernprozess erweitert werden. Ein Realitätswechsel wäre für das Wesen ein Kontinuitäts- und somit auch Glaubwürdigkeitsverlust seiner bisherigen Realität und Existenz. Die Schwingungen von Sein sind die Wirklichkeiten, die Existenzen (die auch Wesen sind) bilden. Die Wesen bilden als Reflektoren, kontunuitäts- und naturabhängig, aus dem Empfang von Sein Schwingungen ihre Realität. Auf höheren Entwicklungsstufen ist das Wesen aber in der Lage, Realität als naive Wirklichkeitsauffassung zu erkennen, die nur ein Wirklichkeit-anteil- des Wesens ist und ansonsten nicht wirkend. Die Realität soll vom Wesen geachtet, gepflegt und erweitert werden. In der Realität kann sich das Wesen mit seinem inneren (physischer Körper) und äußeren (Umwelt) Selbst als angehörig sein zu einzigen unendlichen Ich und sogar entsprechend (der Intensität) diesem angehörig sein, auch als diese Ich entdecken.