Thema: Mörder

  1. #1
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    Mörder

    Das Messer blitzt, das Opfer schreit.
    Der Schlachter sticht und dreht.
    Mit einem Schnitt der tief und weit,
    er einen Mord begeht.

    Gewissenlos mit Ungeduld
    raubt er sein Opfer aus.
    Bewusst ist er sich keiner Schuld,
    wie Katzen bei der Maus.

    Nichts gibt es, was sein Handeln stört.
    Er kennt nur seine Macht
    und alles was dazu gehört,
    das wird von ihm erbracht.

    Das Leid von andern ist ihm gleich.
    Dies steuerte die Tat.
    Sein Mitgefühl ist niemals weich,
    denn er ist Psychopath.

    Deshalb ist ohne Schuld die Tat.
    Er handelt, wie er denkt,
    denn abartig in hohem Grad,
    wird er von Geist gelenkt.
    Geändert von Hans Plonka (07.07.2019 um 08:09 Uhr)
    Mein erster Gedichtband Einmal durchs Leben mit Hans Plonka ist nun beim Daniel Gockel Verlag erhältlich. Bei Interesse schaut in mein Profil unter Homepage.

  2. #2
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    Lieber Hans,
    gleich zu Beginn dachte ich an einen Metzger, der sich an Tieren vergreift. In diesem Kontext hätte es sogar etwas Gesellschaftskritisches.
    Jedoch rein fachlich würde er das Messer nicht drehen. Bei einem echten Mörder mit Vorsatz würde das Drehen des Messers noch eine sadistische Ader offenbaren. Eine kleine Anmerkung noch.
    Das Leid von andern ist ihm gleich.
    Dies steuert e die Tat.
    Das Leid des anderen, macht die Mitleidslosigkeit greifbarer finde ich. steuerte oder steuert eh?
    denn abartig in hohem Grat,
    wird er von Geist gelenkt.
    Hier gehört sicher Grad rein. Und abartig ist eine Frage der Sicht. In gewisser weise steckt er in jedem von uns, nur lassen viele ihn nicht raus.
    Manche schreiben sogar über ihn.

    mörderische Grüße
    amanda

    PS: Ich konnte nicht anders, war mal Metzgerin.

  3. #3
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    Liebe Amanda Luna,

    ja, eine sadistische Ader wollte ich auch darstellen. Der Leerraum vor dem e war ein Versehen. Das Wort Grat gibt es auch, deshalb hat es die Rechtschreibprüfung nicht angezeigt. Danke für Deine Hinweise.
    Metzger ist doch ein schrecklicher Beruf. Ich hoffe Du musstest keine Tiere töten. Ich töte nicht einmal Fliegen.

    LG Hans
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  4. #4
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    Lieber Hans,
    ich war jung und wollte so stark sein wie Männa. Da hab ich auch das gemacht. Heute tut es mir unendlich leid.
    Deshalb darf nun alles leben, Tiere, Kraut, Unkraut und diverse menschliche Gewächse. Töten nur noch in Gedichten.
    Übrigens ist nicht jeder der tötet Sadist, für manche ist es Routine, das Leben dahinter nimmt man nicht wahr, so wie in deinem Gedicht. Eher ist es die exakte Technik, die man zur Perfektion bringen muss. Darauf bekommt man in dem Beruf eine Note. Im 3.Reich gab es dafür sicher Prämien. (Das ist so krank, wenn man es sich überlegt) Sorry.
    Ich hoffe das regt Deine Überlegungen zum Gedicht an.
    LG
    amanda

  5. #5
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    Lb. amanda luna,

    zu Anfang, wenn Kinder ihr Ich entdecken, sind sie zunächst egozentrisch. Sie müssen erst das Mitgefühl für andere Wesen entdecken oder gar erlernen. Manchen gelingt es nicht sehr gut und manchen gar nicht. Dies sind dann die Psychopathen, die wegen fehlenden Gefühlshindernissen und dementsprechender Rücksichtslosigkeit auf Kosten anderer Vorteile haben. Es gibt sie überwiegend in Führungspositionen der Politik und der Wirtschaft.
    Sie sind sehr gefährlich, doch es ist ihre Natur (Abartig) für die sie nichts können. Es gibt keine bösen Menschen, eben sowenig wie böse Tiere oder Pflanzen. Alles geschieht in der Folge der Voraussetzungen, die dann Taten zur Folge haben. Alles ist Natur, in der es keine Schuld gibt, deshalb sollte es auch keine Strafen geben, sondern Maßnahmen (Wiedergutmachungen) die sowohl Opfern wie auch Tätern helfen. Dazu gehören vor allen Dingen auch vorbeugende Schutzmaßnahmen. Wichtig ist auch das Erkennen von mangelnden Gefühlen und das Schulen von diesen, möglichst bei allen in der Kindheit.
    Sicher gäbe es dann kaum noch Kriege und viel mehr Vegetarier.

    LG Hans
    Geändert von Hans Plonka (07.07.2019 um 12:26 Uhr)
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  6. #6
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    Lieber Hans,
    Kinder sind unschuldig, sie werden erst zu dem, was ihre Umwelt aus ihnen macht. Das unterschreibe ich gern.
    Führungskräfte sind nicht durchgängig gefühllos, meine ich, nur manchmal emotional unreif. Daher plädiere ich dafür nur sehr weise Menschen zu Führungskräften aufsteigen zu lassen, also jene, die in der Lage sind, ihre Egoismen abzulegen und die Welt als das zu akzeptieren was sie ist.

    Wir sind weit vom Thema weg und werden sicher bald zur Ordnung gerufen.

    Man mag diese Standpunkte zur menschlichen Natur naiv heißen, jedoch haben sich bereits ganze Generationen von Philosophen, Neurologen und Pädagogen mit derlei Ansätzen beschäftigt. Es lohnt sich darüber nachzudenken und sie im kleinen Tagesgeschehen einzubinden, in jede einzelne Entscheidung.
    LG amanda

  7. #7
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    Liebe amanda luna,

    Bei Führungskräften gibt es genau wie bei allen Unterschiede. Tatsache ist jedoch, dass mit zunehmender Macht und Reichtum (materiellen und geistigen) auch Gefühle, besonders gegenüber Schwächeren, abnehmen und Gefühlskälte oft auch eine Voraussetzung für wichtige und mächtige Positionen ist. Schwäche und Armut wird oft als Verschulden bezeichnet (mangelnder Fleiß).
    Die wichtigste Voraussetzung für Weisheit ist freies Denken, ohne Bindungen und Abhängigkeiten.
    Unterdrückten, Religiösen und Reichen wird dies kaum gelingen. Führungskräfte sollten deshalb keiner Ideologie anhängen, finanziell unabhängig und ohne großes Vermögen sein.

    LG Hans
    Mein erster Gedichtband Einmal durchs Leben mit Hans Plonka ist nun beim Daniel Gockel Verlag erhältlich. Bei Interesse schaut in mein Profil unter Homepage.

  8. #8
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    Zitat Hans

    Sicher gäbe es dann kaum noch Kriege und viel mehr Vegetarier.
    Wusstest Du, dass für einen Veggieburger mehr Tiere sterben müssen...als für das Original, als für den Fleischburger?

    Zitat stern.de

    Für vegetarischen Wurstaufschnitt sterben mehr Tiere als für das "Original"
    Seit einigen Jahren sind vegetarische Wurstwaren in deutschen Supermärkten auf dem Vormarsch. Die Kunden werden mit grünen Verpackungen und der Aussicht gelockt, etwas für das Tierwohl zu tun. Tatsächlich aber kommt auch Veggie-Wurst nicht ohne tote Tiere aus.


    Als die Marketing-Manager der großen Wurstwaren-Hersteller vor mittlerweile sechs Jahren begannen, über vegetarische Alternativen nachzudenken, mussten sie einiges Gelächter und viele Sprüche ertragen. Heute prangt Veggie-Wurst überall in den Verkaufstheken der Supermärkte. Und auch wenn überzeugte Vegetarier eher selten Ersatzprodukte kaufen, freuen sich Hersteller seit Jahren über immer mehr Kunden, die anstelle des tierischen "Originals" zur Veggie-Alternative greifen.
    Das sind in erster Linie solche Verbraucher, die für eine kurze Zeit vegetarisch leben, einen oder mehrere Tage in der Woche auf Fleisch verzichten wollen oder eine umwelt- und tierfreundlichere Ernährung testen möchten. Wer sich jedoch gut informiert hat, lässt meist (zurecht) die Finger davon. Denn: Auch wenn für Veggie-Wurst kein Schwein geschlachtet wird, so geht es doch gleich mehreren Hühnern an den Kragen. Wir haben einmal nachgerechnet.
    Eine Beispielrechnung zur Bilanz einer Veggie-Wurst:
    So besteht beispielsweise die Mortadella einer bekannten deutschen Marke laut Herstellerangaben zu 74 Prozent aus Fleisch. Nehmen wir mal an, man hätte ein durchschnittliches Schwein und würde es mit dem durchschnittlichen Schlachtgewicht von 94,25 Kilogramm schlachten
    Von dem Tier werden etwa 80,6 Prozent für den menschlichen Verzehr verwertet, die übrigen 19,4 Prozent sind Verlust (Knochen und Fett). Etwa 11,4 Prozent des gesamten Schweins werden für die Herstellung von Wurst verwendet. Für unsere Rechnung, gehen wir allerdings von den 80,6 Prozent aus, weil auch der übrige Teil des verwerteten Fleisches für den menschlichen Verzehr genutzt wird



    Bei einem Schlachtgewicht von 94,25 Kilogramm hätte man am Ende also 75,97 Kilogramm Verzehrfleisch, davon 10,75 Kilogramm Wurstfleisch für beispielsweise die Mortadella. Weil die von uns beleuchtete Marken-Mortadella nur zu 74 Prozent aus Fleisch besteht, könnte man aus den 75,97 Kilogramm Verzehrfleisch demnach 102,66 Kilogramm Mortadella herstellen.
    Ein Huhn im Legebetrieb lebt nur 15 Monate
    Dieselbe Marke hat auch eine vegetarische Mortadella im Angebot. Diese besteht zu 70 Prozent aus Eiklar. Für die errechneten 102,66 Kilogramm Wurst würde man also rund 71,86 Kilogramm Eiklar benötigen.

    Ein Ei wiederum wiegt durchschnittlich 57 Gramm und besteht zu 58 Prozent aus Eiklar, das sind 33,06 Gramm. Für 71,86 Kilogramm Eiklar braucht man demnach rund 2174 Eier (das Eigelb wird in dieser Rechnung nicht berücksichtigt). Eine Henne legt aber nur rund 300 Eier pro Jahr und wird schon nach 15 Monaten geschlachtet, weil ihre Eierproduktion nachlässt. Für 2174 Eier braucht es somit fast sechs Hennen. Weil aber bei der Züchtung von Legehennen die männlichen und damit nicht eierlegenden Küken in den meisten Betrieben getötet werden, kommt man insgesamt auf zwölf Hühner.

    Am Ende entscheidet der Verbraucher


    Zusammengefasst bedeutet das: Man braucht zwölf Hühner, um die gleiche Menge vegetarische Mortadella herzustellen, die aus einem Schwein fürs "Original" gewonnen wird. Um Missverständnisse zu vermeiden, sei an dieser Stelle gesagt, dass dieses Rechenbeispiel nicht als Anstoß dienen soll, mehr Fleisch zu essen oder vegetarische Produkte aus der Küche zu verbannen. Es soll lediglich hinterfragt werden, ob vegetarische Wurst das halten kann, wovon viele Kunden beim Kauf ausgehen: Tieren etwas Gutes zu tun.

    Zitat Ende
    ----------------------------------------

    Das nächste Mal erkläre ich Dir, warum Tierschützer in Wahrheit für das Leid der Tiere verantwortlich sind, die sie meinen zu schützen

    Gruß, A.D.
    Der Abschied entziffert die Handschrift einer Begegnung

  9. #9
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    Lb. A.D.,

    Du hast hier in interessanter Weise aufgeklärt. In dieser und ähnlichen Vorgängen werden wir sicher öfter betrogen. Die Gründe liegen darin, dass Gutes auch oft dazu benutzt wird um für Schlechtes zu werben und damit Geschäfte zu machen. Kontrolle und Aufklärung sind meist nicht ausreichend.

    LG Hans
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  10. #10
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    Hallo Hans,

    als Betrug seitens der Lebensmittelindustrie sehen ich das nicht. Es steht ja auf den Veggie-Produkten drauf...woraus sie gemacht werden. Ich wollte damit nur verdeutlichen, dass es nicht so einfach ist...wie manche sich das machen. Von vielen Vegetarieren und Veganern wissen wir, dass diese mit dem moralischen Zeigefinger unterwegs sind. Wir die Guten, ihr die Bösen.

    Spätestens nach dem für Aufsehen sorgenden Urteil aus Australien wissen wir zB, dass Veganer, die ihre Kinder vegan ernähren, Verbrecher...potentielle Mörder sind - um eine Brücke zu deiner Überschrift zu schlagen. Vegan ist keine Ernährung, denn eine "Ernährung"...die von einem Arzt begleitet werden muss...bei der ich (über)lebenswichtige Nährstoffe in Tablettenform zufüttern muss, damit ich nicht verrecke, hat mit Ernährung im eigentlichen Sinne nichts zu tun. Das ist einfach nur krank.

    So krank...wie die Leute, die im Urlaub Hunde aufsammeln und sie nach Deutschland verfrachten-und meinen sie würden Lebewesen retten. Wegen diesen Vollpfosten kommt die Tierhandelindustrie überhaupt erst ins Laufen. Es gibt eine Studie eines Tierschützers, der zwei Jahre in ganz Europa unterwegs war um zu untersuchen unter welchen Bedingungen die Hunde in den jeweiligen Ländern leben. Am besten geht es den Hunden in der Türkei...eine auch für mich große Überraschung. Umso mehr Tierheime und Tierschützer es gibt, desto schlechter geht es den Tieren. Dafür hätte ich jetzt keine Studie gebraucht, denn sagt einem schon der gesunde Menschenverstand.

    Gruß, A.D.
    Der Abschied entziffert die Handschrift einer Begegnung

  11. #11
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    Lb. A.D.,

    Missstände bei dem Umgang mit Tieren gibt es in unterschiedlicher Weise überall. Am schlimmsten ist die Schlachtviehhaltung mit Bullen, Schweinen und Hühnern. Die Lebenszeit von Schlachtvieh beträgt nur einen Bruchteil ihrer normalen Erwartung, was auch bei Milchvieh und bei Legehennen zutrifft. Insgesamt ist es ein Kriege der gegen die Tiere stattfindet, bei dem es um eine optimale Ausbeutung geht.

    LG Hans
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  12. #12
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    Hallo Hans,

    Kriege halte ich für etwas übertrieben. Die meisten Menschen machen sich halt keine großen Gedanken darüber...von wo und unter welchen Bedingungen das Fleisch auf ihrem Teller landet. Aber es geht ja nicht nur ums Fleisch und ums Tierwohl - auch andere Nahrungsmittel, die wir verzehren, haben eine unrühmliche Geschichte. Neulich wurde eine aktuelle Studie veröffentlicht, was den Deutschen beim Einkauf am wichtigsten ist. Mit großem Abstand auf Platz 1, der Preis. Auf Platz zwei folgte die Schnelligkeit. Wir wollen also günstig und schnell einkaufen.
    Deshalb bin ich kein Freund davon immer auf Industrie und Erzeuger zu schimpfen. Die Nachfrage bestimmt das Angebot - und wenn wir weiterhin billige Produkte nachfragen, wird sich immer irgendwer finden, der uns diesen Wunsch erfüllt. Unterwegs wird eben mal schnell ein Brötchen mit warmen Fleischkäse verzeht. Ist billig (1 Euro) und geht schnell. Erfüllt also das, was uns wichtig ist: Preis und Schnelligkeit.

    Gruß, A.D.
    Der Abschied entziffert die Handschrift einer Begegnung

  13. #13
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    Hallo Hans Plonka,
    Dein Gedicht gefällt mir. Ich finde es wichtig und richtig sich über "Derartiges" Gedanken zu machen. Auch die weiteren Kommentare dazu gefallen mir, weil, unter soziologischen Aspekten sich viele angrenzende "Randbereiche" einbeziehen lassen. Nun hatte ich das Glück, in einem winzigen Selbstversorger-Dörfchen aufzuwachsen. Viele"umgeschrieben Gesetze" hatten einen immensen Stellenwert, der nicht "angezweifelt werden durfte"(möglicherweise bedenklich!?), aber Regeln sind notwendig.
    Dort habe ich gelernt, dass "Alles" zu Nützlichem verarbeitet wurde, nichts weggeworfen. Vor allem bzw. Grundlage war
    aber auch "keine umgesetzten, absonderlichen Wünsche"-
    es wurde bis zum nächsten Sommer von Erdbeeren "geträumt", die "VorFreude auf die Ernte" das Gedeihen.... die Sorgfalt für die Pflanzen waren um so größer! "Dankbarkeit, manifestiert -bereits lange vorher. Wenn ein Tier geschlachtet wurde "Schlachtfest nach genormten Regeln", hatten die Kinder "kleinportionierte Gaben" an die Nachbarschaft zu bringen und man bekam ebenfalls von denen. Das war auch immer ein frohes Beisammensein und Miteinander. Es ist schade, dass solch Miteinander verloren geht und list es fast nicht möglich, dieses Empfinden, diese Ansichten beizubehalten. Es war schön und gut, gab Sicherheit und Auskommen, auch für die Gemeinschaft und das Gemeinwohl. Da gäbe es noch viele Beispiele zu nennen, mein kleiner Exkurs ist hoffentlich noch zum Thema gehörig.
    Beste Grüße
    lautmaler
    Geändert von lautmaler (08.09.2019 um 08:46 Uhr)

  14. #14
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    Lb. A.D., lb. lautmaler,

    das Erkennen und Verstehen von allem Negativen (was relativ ist) verbunden mit der Schuldfrage ist subjektiv ein großes Problem. Einer Lösung können wir nur näher kommen, wenn wir Ursachen und Gründe in Beurteilungen mit einbeziehen. Die Erkenntnis für eine Verantwortung verteilt sich dann in einem größeren Zeitraum auch auf mehrere Einflussnehmer. Schuldzuweisungen sind nie hilfreich.

    LG Hans
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