Seite 2 von 2 Erste 12

Thema: Vollendet

  1. #16
    Registriert seit
    Sep 2013
    Ort
    Berlin
    Beiträge
    2.167
    Hallo Traumweltreisen, Du bist so dicht dran, dass ich fast sagen würde, du hast mich verstanden. Wort ist aber nur Bestandteil.
    Und ja, ich müsste eigentlich um ein Verschieben bitten. Aber es gibt keine geeignetere Rubrik.

    Vom Dinggedicht spricht man in Deutschland seit 1926. Das Wesen dieser Gedichtform ist, statt einem menschlichen Subjekt ein Objekt in den Mittelpunkt zu stellen, es u.a. quasi zu personifizieren. Wichtigster Vertreter der Gegewart: Jan Wagner ( "Sebstporträt mit Bienenschwarm).

    Es gibt für mich keine bessere Schule, gute Inhalte zu schreiben, als das Dinggedicht, weil die Eitelkeit des Autoren in den Hintergrund rücken muss!
    Wortfüsse, wohin ich auch seh!

  2. #17
    Registriert seit
    Jul 2007
    Ort
    berlin
    Beiträge
    98
    Guten Abend Artname,

    ...nah dran...
    Macht mir ein Lächeln und dennoch Fragezeichen. Das ist eine mir liebe Mischung zu später Stunde.

    Danke für die kleinen Einblicke in Richtung Dinggedicht, wobei deines ja sich selbst erst darin offenbart, was es von sich, als Ding, preisgibt ohne sich zu nennen. Ist sicher nicht die Regel in dieser "Kategorie", kann ich mir vorstellen, wohl aber schön.

    Ja... die Eitelkeit der Autoren. Sie mag wie alles ihr Recht fordern zu sein... und auch auf angenehme Weise in dieser Form des Dichtens blühen dürfen, unscheinbar, mild duftend. ~

    Schön, dass du darin etwas für dich finden kannst. Es tut ja immer gut, wenn man etwas findet, auf etwas stößt, was einem auf irgendeine Weise liegt, oder anspricht.
    -entspricht. oder auch lehrt.

    Liebe Grüße, Traumweltreisen
    "Auch Luftballons, haben Platzangst"

  3. #18
    Registriert seit
    Sep 2013
    Ort
    Berlin
    Beiträge
    2.167
    Zitat Zitat von FellUndKnochen

    Danke für die kleinen Einblicke in Richtung
    Dinggedicht, wobei deines ja sich selbst erst darin offenbart, was es von sich, als Ding, preisgibt ohne sich zu nennen. Ist sicher nicht die Regel in dieser "Kategorie", kann ich mir vorstellen, wohl aber schön.
    Danke für deine nette Kritik. Soviel ich weiß, gibt es keine expliziten Regeln für das Schreiben von Dinggedichten. Ähnlich dem Haiku stellt diese Art von Gedichten sehr bewusst die nichtmenschliche Außenwelt in den Mittelpunkt. Tiere, Pflanzen, (scheinbar) unbelebte Materie.

    Ich hatte hier übrigens einen "gereimten Vers" im Auge. Und wie das bei Dinggedichten so ist: Nach Wochen des Abstandes könnte ich glatt mein Gedicht weiter schreiben. Denn vor allem darum geht es! Das Dinggedicht dreht sich um die verschiedensten Perspektiven eines scheinbar banalen Dingsdabumsdas.
    Wortfüsse, wohin ich auch seh!

Seite 2 von 2 Erste 12

Was dich vielleicht auch interessieren könnte:

  1. Der kleine Mann/Vollendet
    Von Unum im Forum Minimallyrik
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 16.11.2017, 00:12
  2. nicht vollendet
    Von Unum im Forum Diverse
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 04.12.2013, 12:29
  3. vollendet...
    Von --Remmi-- im Forum Liebe und Romantik
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 08.03.2008, 19:23
  4. Mein Leben, sieh, es ist vollendet...
    Von Zebulon im Forum Natur und Jahreszeiten
    Antworten: 2
    Letzter Beitrag: 30.09.2007, 15:03
  5. 4 Jahreszeiten: 4.Nur eine Frühlingsnacht (jetzt vollendet)
    Von Vendemiaire im Forum Liebe und Romantik
    Antworten: 6
    Letzter Beitrag: 02.05.2006, 21:08

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  

Anmelden

Anmelden