1. #1
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    dies.jen.seits

    an tagen wo sich zeit verdichtet
    und apfelkrotzen hunger wecken
    da bist du echo meiner träume
    wenn ängste ins vergessen sehn'

    den mühlsteinkragen abgelegt
    im clinch mit regenbogenschlangen
    hab viele brücken übergangen
    um zu wissen wie's sich lebt

    bebt doch mein herz abseits des dein'gen
    flügelschläge fächern freiheit
    so bin ich unsterblich vertieft
    in takt und gottes algorithmus

    drum nehm mir sand aus meinen augen
    streu ihn über's pergament
    vielleicht sind seelen unbeschreiblich
    nur die welt vergeht schon morgen
    Geändert von Sydney Heart (13.07.2019 um 07:42 Uhr)

  2. #2
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    Hallo Sydney Heart,
    mir gefällt dein Gedicht. Bereits der Titel vermittelt eine "gelassene" und doch bewegte Stimmung, die mich anspricht.
    Das Wort "apfelkrotzen" kannte ich noch nicht; gemeint ist das Kerngehäuse des Apfels? Schönes Bild von Vergänglichkeit.Die letze Zeile der Strophe ist mir nicht ganz klar, was bedeutet "sehn"? "Sehen" oder doch "Sehnen", da bin ich etwas unsicher.?
    Die letzte Stophe hat es in sich. Da steckt sehr viel "MetapherWerk" drin, daher "wetteifern die Bilder miteinander und man kommt zu keinem Abschluss.
    Gern gelesen und bin noch dabei.
    Beste Grüße
    lautmaler
    Geändert von lautmaler (13.07.2019 um 19:08 Uhr)

  3. #3
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    wenn ängste ins vergessen sehn'
    nur die welt vergeht schon morgen
    in takt und gottes algorithmus
    hab viele brücken übergangen

    an tagen wo sich zeit verdichtet
    vielleicht sind seelen unbeschreiblich
    um zu wissen wie's sich lebt
    so bin ich unsterblich vertieft

    So habe ich es mir vorgestellt. wenn man drauf kommen will woher die Worte sich hierher verirrt haben. Und das zu ermöglichen ist der grösste Verdienst des Textes. Wie ein Omen auf uns selbst im Clinch mit Regenbogenschlangen.
    Der Roman: "Verballistik"
    Die Gedichte: "Auf dem Silbertablett"

  4. #4
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    Hallo Terrorist,
    das gefällt mir in seiner wenig veränderten Art ebenfalls.
    Erinnert mich an so manchen "einsamen"Ausflug zu nachtschlafener Zeit in unbekannte Gegenden. Die "Regenbogenschlange" kann eine besondere Anziehungskraft ausüben. wenn du weißt, was ich meine. Allein in die Nacht gehen und "niemandem" begegnen. Seelen sind und unbeschreiblich, meine ich. Aber ich muss mich weiter damit beschäftigen.
    Beste Grüße
    lautmaler

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