Thema: moonchild

  1. #1
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    moonchild

    und jeden morgen
    taucht der schatten auf
    der sich verbarg, als neumond war
    und einen monat lang
    ist auch im schlaf
    nicht festzustellen, wer sie ist

    sie ist ein moonchild
    ein scheues mondkind
    das in der neumondnacht
    vom himmel fiel
    sie ist ein moonchild
    ein scheues mondkind
    und sie hat nie gesagt,
    dass siezur erde will

    und jeden morgen
    nimmt das leben seinen lauf
    wie wasser, das im gletscher schmolz
    und einen monat lang
    wächst um ihr haus
    ein hoher wall
    aus grünem holz

    she is a moonchild
    ein scheues mondkind
    das in der neumondnacht
    vom himmel fiel
    she is a moonchild
    ein scheues mondkind
    und sie hat nie gesagt,
    dass sie zur erde will

    und jeden morgen
    liegt der schatten neu
    in ihrer stube
    rund ums haus
    und einen monat lang
    ist sie nicht frei
    dann holt der neumond sie
    zum himmel rauf

    she is a moonchild
    ein scheues mondkind
    das in der neumondnacht
    vom himmel fiel
    she is a moonchild
    ein scheues mondkind
    und sie hat nie gesagt,
    dass sie zur erde will
    Geändert von kaspar praetorius (13.07.2019 um 16:01 Uhr)

  2. #2
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    Hallo kaspar praetorius,
    ist es ein Gedicht oder gar ein Lied über das "Mondkind", die refrainartigen Wiederholungen (auch, "she is a moonchild"), lassen es vermuten.
    Still und anmutig erscheint es, mit viel FreiRaum, gern gelesen!
    Beste Grüße
    lautmaler
    Geändert von lautmaler (17.07.2019 um 07:27 Uhr) Grund: AutoKorrektur-Fehlf:)unktion verbessert

  3. #3
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    Den Vibrationen nachspüren nenne ich das. als könnten gewisse Bilder in ihrer verankerten Stimmung uns davon loslösen weshalb wir an sie denken. also auch eher wieder ein Text dazu wie wir mit uns umgehen. Ohne eben genau darauf einzugehen.
    Der Roman: "Verballistik"
    Die Gedichte: "Auf dem Silbertablett"

  4. #4
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    hallo ihr zwei
    danke für eure bemerkungen
    ich fokussiere neu (siehe oben)
    "ohne eben genau darauf einzugehen"
    kp

  5. #5
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    Sorry, da ist was falsch, der Kommentar gehört nicht hierher.
    VGL
    Geändert von lautmaler (17.07.2019 um 19:08 Uhr)

  6. #6
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    Guten Abend kaspar praetorius,

    ...jetzt habe ich einen wundervollen Ohrwurm, da ich zum lesen deines Gedichtes die Melodie zum "moonchild" von King Crimson im Ohr hatte. Mein Lieblingslied nach "epitaph"

    Das heißt, danke für das zauberhaft anrührende Gedicht... und auch den Wink mal wieder jene Musik ins CD deck zu legen.
    ...auf zauberhafte Weise anrührend, ein wenig melancholisch...
    ja, still und anmutig schrieb lautmaler sehr schön!
    Die Wiederholungen (Refrain) lassen alles leicht oder auch leicht verträumt wirken finde ich. Die Wiederholungen wie Wellen, die dem etwas fließendes geben... weich tragend. Schön.

    Liebe Grüße, Traumweltreisen
    "Auch Luftballons, haben Platzangst"

  7. #7
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    hallo fuk
    ich weiss nicht so recht, soll ich mich freuen oder ärgern, weil ich nicht einschätzen kann, welche community ich da begrüsst habe. umso mehr, als die videos auf youtube zu diesem musikstück in eine richtung zielen, wo ich nicht zu stehen wünsche.
    aber als schreibender bin ich schlicht glücklich über deine qualifikation des textes
    danke für deinen besuch hier
    kp

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