1. #1
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    Er ist zurück

    Auf einem kleinen Hügel,
    da sitzt ein fremder Mann.
    Er isst aus einem Tiegel,
    kaum schaut ihn einer an.

    Wer kommt, der kann ihn hören.
    Die Worte, die er sagt.
    Sie können den verstören,
    der nach dem Sinn sich fragt.

    Vielleicht ist er auch weise.
    Damit ist er allein
    und spricht auch noch zu leise,
    deshalb wirkt er so klein.

    Wer bist Du, will ich fragen.
    Bist Du von dieser Welt?
    Die Welt, die wir beklagen,
    weil uns viel nicht gefällt.

    "Ich bin der neue Künder.
    Die Welt hat mir erlaubt,
    zu warnen alle Sünder,
    wo immer man mir glaubt".

    Dies könnte so gar stimmen,
    denn Weisheit leuchtet matt
    und wird nur schwach noch glimmen,
    im Kreis der dumm und satt.
    Geändert von Hans Plonka (05.08.2019 um 19:53 Uhr)
    Mein erster Gedichtband Einmal durchs Leben mit Hans Plonka ist nun beim Daniel Gockel Verlag erhältlich. Bei Interesse schaut in mein Profil unter Homepage.

  2. #2
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    Lb. Hi, i,

    Hi Hans, ich liebe dich ja seit Jahren,
    Danke! Das tut gut. Bitte noch mehr davon.

    Ein Tiegel ist ein feuerfestes und chemisch resistentes Gefäß zum Erhitzen von Stoffen oder zur Herstellung von Schmelzen. Es kann z. B. aus
    Keramik (Schamotte, Tonerde, Zirconiumoxid und Graphit), Glas oder Metall bestehen.

    Ich habe Buddha benannt, weil es in den Reim passte. Gemeint habe ich damit eine frühere mystische Gestalt, die mit dem Mann zurückgekehrt ist.

    Leider konnte ich nicht alles entziffern.

    LG Hans
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  3. #3
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    Lb. Hi,i,

    schade! aber gut, dass ich Dir noch zuvor antworten konnte, oder hätte ich es per PN machen sollen?

    LG Hans
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  4. #4
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    Fast hätten wir es nicht gemerkt zu welchen Reaktionen solch ein Text verleitet. Da muss sich doch jemand ziemlich obsolet vorkommen, wenn die Rede von Buddha ist. Und dann gleich noch hinterherschiesst wenn die Liebe so hochschäumt das selbst Löschung sich nicht selber genug ist sondern noch schwach nachglimmt. Damit solch ein Text eben nichts aushebelt was unsere Psychomechanik bestimmt. Denn genau in deinen Worten prallt alles aufeinander.
    Der Roman: "Verballistik"
    Die Gedichte: "Auf dem Silbertablett"

  5. #5
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    Lb. Terrorist,

    hier kann ich Dir nur beipflichten. Die Botschaft der Liebe von Jesus so wie auch von Buddha kommt immer von Armen und Bedürftigen. Liebe ist ein Geschenk, dass sich auch der Arme leisten kann. Auch ich kann es mir leisten. Ich schenke es euch gerne. Ich liebe euch alle.

    LG Hans
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  6. #6
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    Der Metrik zuliebe plädiere ich für die alte Schreibweise im ersten Vers der letzten Strophe: Dies könnte so gar stimmen,
    Es steht nicht jedem frei mir zu widersprechen.

  7. #7
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    Hallo Hans,

    beim Lesen deines Textes fiel mir auf, dass du in S5 aus irgendeinem Grund auf den Reim verzichtet hast, obwohl du dein Kreuzreimschema sonst durchziehst. Noch beim Nachdenken darüber stoße ich auf diese Aussage:
    Ich habe Buddha benannt, weil es in den Reim passte.
    Ich frag mal ganz naiv (mein Ironiedetektor zeigt kein eindeutiges Ergebnis): war das selbstironisch gemeint oder reimt sich in S5 V1 und V3 tatsächlich für dich?

    lg VC
    Das System sagt, ich will das, aber ich will das nicht.
    Peter Arbeitsloser

  8. #8
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    S5V3 - "zu wirken überall da," würde die Reinheit des Kreuzreimes wiederherstellen, denke ich.
    Es steht nicht jedem frei mir zu widersprechen.

  9. #9
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    Lb. Akubarubin,

    Dies könnte sogar stimmen,
    Dies könnte so gar stimmen,
    Danke für den Hinweis, den ich gerne übernehme.

    „Ich bin der neue Buddha.
    Die Welt hat mir erlaubt,
    zu wirken jetzt all da,
    wo jemand Wahrheit glaubt“.

    Ich bin der neue Künder.
    Die Welt hat mir erlaubt,
    zu warnen alle Sünder,
    wo immer man mir glaubt.
    Hier werde ich ändern

    Ich bin der neue Künder.
    Die Welt hat mir erlaubt,
    zu warnen alle Sünder,
    wo immer man mir glaubt.

    Danke hatte den Fehler noch nicht bemerkt.

    LG Hans

    Lb. Verbalcarpaccio,

    zu wirken jetzt all da,
    Hier habe ich einen Fehler gemacht. Die Kadenz sollte weiblich sein. Habe geändert.

    Ich bin der neue Künder.
    Die Welt hat mir erlaubt,
    zu warnen alle Sünder,
    wo immer man mir glaubt.

    Danke für die Hilfe!

    LG Hans
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  10. #10
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    Hallo Hans,

    bin auch zurück - dein Glück...denn ohne mich...da müsstes Du "dumm" sterben...denn:

    deine Interpunktion ist und bleibt deine größte Baustelle. Du bremst dich sozusagen selbst aus.

    Auf einem kleinen Hügel,
    da sitzt ein fremder Mann.
    Er isst aus einem Tiegel,
    kaum schaut ihn einer an.
    Auf einem kleinen Hügel,
    da sitzt ein fremder Mann
    und isst aus einem Tiegel,
    doch keiner schaut ihn an.

    wie kommst Du auf "kaum schaut ihn einer an"???? Das ist (wegen kaum) nicht wirklich ein Satz...denn "kaum" würde nur dann vorkommen...wenn es heißen sollte:

    Kaum schaut ihn einer an, isst er aus dem Tiegel. Nur so macht "kaum" Sinn. Aber das wolltest Du nicht sagen.


    Wer kommt, der kann ihn hören.
    Die Worte, die er sagt.

    Sie können den verstören,
    der nach dem Sinn sich fragt.
    Macht ebenfalls keinen Sinn.

    Wer kommt, der kann sie hören
    die Worte, die er sagt


    Vielleicht ist er auch weise.
    Damit ist er allein
    und spricht auch noch zu leise,
    deshalb wirkt er so klein.
    in jeder Hinsicht kastastrophal formuliert!

    inhaltlich: Du fragst...ob er weise ist...um im nächsten Satz zu behaupten er wäre damit allein. Mit was allein? Das ist Blösdsinn hoch3...lieber Hans.


    Wer bist Du, will ich fragen.
    Bist Du von dieser Welt?
    Die Welt, die wir beklagen,
    weil uns viel nicht gefällt.
    Wird immer schlimmer! Warum ein Punkt nach "fragen"? Und was heißt er "will fragen"?...denn er fragt doch - schließlich gibt der Buddhha auch eine Antwort. Und in welcher Beziehungen stehen Z3+4 zu Z1+2???? Das macht doch null Sinn!!!!

    „Ich bin der neue Buddha.
    Die Welt hat mir erlaubt,
    zu wirken jetzt all da,
    wo jemand Wahrheit glaubt“.
    vollkommen sinnbefreit - und eine Interpunktion, die diesen Namen nicht verdient.


    Dies könnte sogar stimmen,
    denn Weisheit leuchtet matt
    und wird nur schwach noch glimmen,
    im Kreis der dumm und satt.
    kein Komma nach "glimmen"...dafür aber ein Komma nach "Kreis". Das rettet aber auch nichts mehr - ein dummsatter Kreis,
    da käme ich noch nicht mal nach drei Flaschen Rotwein drauf.

    Lieber Hans,

    selbst einem Grundschüler könnte man einen solchen Text nicht durchgehen lassen. Das ist eine glatte 6!

    Kaum lasse ich dich ein paar Tage alleine, fällst Du in dunkelste Zeiten zurück.

    Raufe dich bitte (wieder) zusammen!

    Gruß
    A.D.

    ps/ bitte übernehme jetzt keine Vorschläge/Beispiele...und ändere auch sonst nichts - du würdest es nur noch schlimmer machen.
    Der Abschied entziffert die Handschrift einer Begegnung

  11. #11
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    Lb. A.D.,

    Auf einem kleinen Hügel,
    da sitzt ein fremder Mann.
    Er isst aus einem Tiegel,---Der Beginn von einem neuen Satz gefällt mir hier, weil dadurch der Mann hervorgehoben wird.
    kaum schaut ihn einer an. ---Mit „kaum“ sage ich, dass es doch einige verstohlen tun.

    Wer kommt, der kann ihn hören.----„sie“ ist hier auch möglich, jedoch ist „ihn“ auch richtig und kein Fehler.
    Die Worte, die er sagt.
    Sie können den verstören,
    der nach dem Sinn sich fragt.
    Macht ebenfalls keinen Sinn.

    Wer bist Du, will ich fragen.---Er fragt nicht. Er hat nur das Bedürfnis zu fragen. Der Punkt ist hier kein Fehler (Rechtschreibprüfung)
    Bist Du von dieser Welt?
    Die Welt, die wir beklagen,
    weil uns viel nicht gefällt.

    „Ich bin der neue Buddha.
    Die Welt hat mir erlaubt,
    zu wirken jetzt all da,
    wo jemand Wahrheit glaubt“. ---Die Interpunktion ist laut Rechtschreibprüfung in Ordnung.


    Dies könnte sogar stimmen,
    denn Weisheit leuchtet matt
    und wird nur schwach noch glimmen,
    im Kreis der dumm und satt.----Das Komma nach „Kreis“ gefällt mir auch besser, obwohl es die Rechtschreibprüfung nicht angezeigt hat.
    Mit Kreis ist eine Gruppe von Menschen gemeint.

    Es ist kein gutes Gedicht und ich hoffe, dass die meisten von mir besser sind. Für einen Grundschüler wäre es sicher eine gute Leistung und keine 6.

    LG Hans
    Mein erster Gedichtband Einmal durchs Leben mit Hans Plonka ist nun beim Daniel Gockel Verlag erhältlich. Bei Interesse schaut in mein Profil unter Homepage.

  12. #12
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    Fabelhaft, Hans. Die fünfte Strophe ist nach Deiner Bearbeitung saustark geworden und gibt mir Anlaß stolz auf Dich zu sein.

    Damit das Gedicht vollkommen wird, bedarf es nur noch einer Kleinigkeit:
    Schließung der Lücke, von der AD sprach, in Strophe vier.
    Nichts ist aber einfacher als das:

    Wer bist Du, will ich fragen.
    Bist Du von dieser Welt?
    Der Welt, die wir beklagen,
    weil uns viel nicht gefällt.

    In der Schule hättest Du für dieses Gedicht bestimmt eine glatte Eins bekommen.
    Geändert von Akibarubin (04.08.2019 um 09:13 Uhr)
    Es steht nicht jedem frei mir zu widersprechen.

  13. #13
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    Hallo Hans,

    ich hatte dir dazu geraten es zu unterlassen (vemeintliche Verbesserungen)...verbunden mit dem Hinweis...Du würdest es nur noch schlimmer machen...als es ohnehin schon ist. Und ich sehe mich bestätigt.

    kaum schaut ihn einer an. ---Mit „kaum“ sage ich, dass es doch einige verstohlen tun.
    Nein, das sagst Du nicht...du glaubst nur...du würdest das sagen.

    Es müsste heißen:

    Doch kaum wer schaut ihn an


    Wer kommt, der kann ihn hören.----„sie“ ist hier auch möglich, jedoch ist „ihn“ auch richtig und kein Fehler.
    Die Worte, die er sagt.
    Sie können den verstören,
    der nach dem Sinn sich fragt.
    Macht ebenfalls keinen Sinn.
    Glaubst Du denn es ginge in der Lyrik lediglich darum keine Fehler zu machen?!?


    Wer bist Du, will ich fragen.---Er fragt nicht. Er hat nur das Bedürfnis zu fragen. Der Punkt ist hier kein Fehler (Rechtschreibprüfung)
    Bist Du von dieser Welt?
    Die Welt, die wir beklagen,
    weil uns viel nicht gefällt.

    „Ich bin der neue Buddha.
    Die Welt hat mir erlaubt,
    Red keinen Unsinn. Wenn er nur fragen wollte...würde der Buddha die Frage nicht beantworten.


    Dies könnte sogar stimmen,
    denn Weisheit leuchtet matt
    und wird nur schwach noch glimmen,
    im Kreis der dumm und satt.----Das Komma nach „Kreis“ gefällt mir auch besser, obwohl es die Rechtschreibprüfung nicht angezeigt hat.
    Mit Kreis ist eine Gruppe von Menschen gemeint

    Ich habe es dir schon oft gesagt- und sage es dir gerne noch einmal: klopf dein Rechtschreibprogramm in die Tonne! Sinn und Unsinn sind diesem Programm egal. Schalte lieber hin und wieder deinen Verstand, den Du zweifelsfrei hast, ein. Lyrik kommt vor allem aus dem Bauch...und nicht von irgendwelchen Programmen.

    Deine Versetzung war gefährdet...nun scheint sie mir obsolet zu sein.

    Gruß, A.D.
    Der Abschied entziffert die Handschrift einer Begegnung

  14. #14
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    Lb. Akibarubin,

    die Bewertungen sind oft unterschiedlich. Ich danke Dir für die gute Note.

    LG Hans

    Lb. A.D.,

    jetzt lass ich es so stehen. Ich denke für den Durchschnittsleser ist es auch so ausreichend verständlich. Danke für Deine Hinweise.

    LG Hans
    Geändert von Hans Plonka (05.08.2019 um 19:57 Uhr)
    Mein erster Gedichtband Einmal durchs Leben mit Hans Plonka ist nun beim Daniel Gockel Verlag erhältlich. Bei Interesse schaut in mein Profil unter Homepage.

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