Dir, dir allein gilt all mein Sehnen
und jeder Tagtraum nimmt dich mit.
Vernunft verkriecht sich, Schwächen dehnen
sich Unschuld heuchelnd. Jeder Schritt
ist überlegt und abgekartet.
Nur so kann‘s gehn. Ich wollt es nicht!
Doch du beherrschst mein Herz. Es wartet
auf dich, Geliebter! Bösewicht!

Es ist ein Elend, das mich schindet;
betrüge heimlich und mit dir.
Dass mich die Einsicht doch noch findet,
das glaub ich nicht. Ich bin ein Tier …
Mein Ur-Instinkt hat Kraftausbrüche
und zerrt mich schnaubend von ihm fort.
Und kommt er uns doch auf die Schliche,
verlass ich ihn und diesen Ort!