Thema: Ostbahnhof

  1. #1
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    Ostbahnhof

    Platz der schlafenden Fenster
    Ort der bildlosen Träume

    Reift Mond
    In den Höfen

    Wächst Zeit
    auf den Schwellen

    Um uns
    Fingerspiele des Windes

    Wohin gehen
    wenn der letzte Zug durch ist?
    Love´s not Time´s fool W. S.

  2. #2
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    Hallo Onegin,
    wir kennen uns schon ein wenig, weil wir uns bereits einmal in den Haaren lagen.
    Deine Allegorien faszinieren mich. Fingerspiele des Windes: einfach großartig.
    LG Alfredo

  3. #3
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    Muss direkt an meine HBF Zeit in München denken wo mein Kumpel Udo und ich uns öfter mal einen gönnten. Die Stimmung ist unverwechselbar beschrieben durch eine charakteristische Wort und Formulierungswahl.
    Der Roman: "Verballistik"
    Die Gedichte: "Auf dem Silbertablett"

  4. #4
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    Hallo Ihr Beiden

    @Alfredo Vielen Dank für die schönen Komplimente. Ich weiß, wir haben uns gefetzt. Ich war zu scharf und zu direkt. Von meine Seite ist die Fehde damit beendet und jetzt ist es an der Zeit, jedenfalls virtuell eine Halbe auf unser beider Wohl zu heben.


    Gruß ONegin


    @Terrorist: Danke für deine freundliche Rückmeldung: Was ist bloß los mit Dir? Du schreibst auf einmal so verständlich....


    Gruß Onegin
    Love´s not Time´s fool W. S.

  5. #5
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    Hallo Onegin

    ...wow. .. so schön ☆
    eines von diesen Gedichten, die ich sehr langsam lesen muss,
    damit die kommenden Verse -den grade gelesenen ihren Raum lassen können sich zu entfalten. Und in jeden bin ich ganz verliebt. So wie in die Stimmung, welche wachgerufen wird.
    Das könnte man jetzt Spam nennen, da ich mich weitestgehend an schon genanntes anschließe

    Nun War es aber so, dass dein Gedicht mich gestern sehr durch den Tag begleitet hat. Bis dahin, dass ich Nachts auf dem Weg nach Hause mit meiner Begleitung in der letzten Bahn saß, die auch nicht mehr dort hin fuhr, wo sie hätte fahren sollen, und ich dann (natürlich mit Quellenangabe!) dein Gedicht vorgetragen habe. Mag auch Met seinen Teil dazu beitragen haben

    Mit Gruß und Dank an den Dichter, Traumweltreisen

    P.s.:Ich hoffe sehr, das mit dem Vortragen war okay! Ich weiß nicht wie es rechtlich darum bestellt ist, dass Gedichte vielleicht nicht über die Schwelle dieses Forums hinausgetragen werden dürfen.
    Geändert von FellUndKnochen (16.07.2019 um 10:46 Uhr)
    "Auch Luftballons, haben Platzangst"

  6. #6
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    Der Wind bringt aber auch was unmobiles rein. Etwas das sich trotz ständiger Bewegung immer weiter verfestigt. Oder vielleicht auch gerade deswegen wie ein in den Höfen reifender Mond der unsere Zeitvorstellung auf eine ganz andere Bühne bringt als wie nur Transport damit zu tun hätte. Dem hinterzufahren in dem man nicht mehr verreist als man anzukommen und wegzugehen bereit ist.
    Der Roman: "Verballistik"
    Die Gedichte: "Auf dem Silbertablett"

  7. #7
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    Hallo ihr Beiden

    @Traumweltreisen. Mehr Lob, als Du mir gespendet hast, kann man als Autor nicht erwarten . Es soll mir Ansporn sein. Dass Du meine Verse vorgetragen hast, finde ich sehr schön. Gedichte leben, indem man sie weitersagt. Nur dann, wenn meine Gedichte im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung vorgetragen würden, müsste man mich vorher fragen bzw die VG Wort informieren.

    @Terrorist: Ich lese mit Befriedigung, dass Du wieder in Deinen gewöhnlichen state of mind zurückgekehrt bist.
    Love´s not Time´s fool W. S.

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