1. #1
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    Die/Der Andere


    Die/Der Andere

    Auch in den besten Paarbeziehungen
    liebt eine/einer immer mehr, als die/der Andere.

    Mit den Jahren aber spürt die/der Andere,
    dass sie/er dem Glück hinterherläuft.
    Und sie/er wird so langsam erkennen,
    dass viele gutgemeinten Energien
    nicht wirklich seligmachend sind.

    Da Lust und Liebe auf Dauer
    doch ersehnt werden wollen,
    um die Seele zu tragen,
    wird Ausschau gehalten,
    denn Verlangen und Lust
    kennen keine Sittengrenzen.

    Und so wird die/der Andere zum Fremdling.


    ©Hans Hartmut Karg
    2019

    *
    Geändert von Dr. Karg (19.07.2019 um 06:37 Uhr) Grund: Textkorrektur

  2. #2
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    Hallo Dr. Karg...

    Sehr interessant, da fängt es sofort an zu grübeln. Aber erst, nachdem fiese 'der/die Andere -Mysterien' auseinandergeklaubt worden sind.
    Könnte man auch einfach
    mit "der Andere" (Mensch im Sinn)
    schreiben und damit das "der/die Andere" umgehen,
    muss man aber nicht.

    Ich finde den Faden, der sich durch das Gedicht zieht, gedanklich, inhaltlich... irgendwie, ja eigenartig. Liegt vielleicht daran, dass es sehr feststellend ist... das animiert mich sehr dazu, aus Geschriebenem ausbrechen zu wollen. Zum gedanklichen auflösen alles Gesagten. Falls es deine Absicht war, hat es funktioniert... wenn nicht...
    Ja, wäre der Inhalt in irgendeiner Weise auf persönliches bezogen, und nicht verallgemeinert worden, wäre er insofern nachzuvollziehen, dass es durchaus Paare geben mag, in denen sich 'einer oder anderer' in genau so einer Situation befindlich sieht oder fühlt, wie von dir beschrieben.

    Nach dem Einstand "in den besten Paarbeziehungen" dachte ich, es könnte vielleicht etwas Humor aufweisen.
    Dem war nicht so. Oder eben doch? Und ich bin auf der ganz falschen Spur?
    Vielleicht ist es ja in der falschen Rubrik gelandet.


    Grüße, Traumweltreisen
    "Auch Luftballons, haben Platzangst"

  3. #3
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    Traumweltreisen,
    in dem Gedicht steckt etwas Ironie, die licht leicht zu fassen ist. Das animiert - wie bei vielen meiner Gedichte - schon zum Ausbrechen (Absicht!).
    LG H. H. Karg

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