1. #1
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    Die Welt verstanden


    Die Welt verstanden?

    Wer könnte schon sagen,
    er wäre in der Welt zuhause,
    hätte ihre Höhen und Abgründe
    alle gesehen und ergründet,
    wenn er die meist aufbereitete
    Wirklichkeit nur als Firnis kennt
    und die dahinterstehenden
    Bedeutungen nicht wirklich
    verinnerlicht hat?


    ©Hans Hartmut Karg
    2019

    *

  2. #2
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    Lb. Hans Hartmut,

    kann man denn nur dort zuhause sein wo man alles von diesem Zuhause kennt und versteht? Jeder kennt doch nur seine Wahrnehmung, von der er nicht alles versteht und dies ist doch nur die Fassade die er sieht, die ein kleiner Teil von seinem Zuhause ist. Vielleicht jedoch kann auch nur eine ortsbestimmte Wahrnehmung als Zuhause bezeichnet werden, dann allerdings ist sie jedem bekannt.

    LG Hans

    LG Hans
    Mein erster Gedichtband Einmal durchs Leben mit Hans Plonka ist nun beim Daniel Gockel Verlag erhältlich. Bei Interesse schaut in mein Profil unter Homepage.

  3. #3
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    Hallo Hans Hartmut Karg, (Dr.Karg)

    Welt, Wirklichkeit. .. sie bleiben was sie sind, trotz allem, was man ihnen an Bedeutung beimisst. Und ist diese etwas, was erst verinnerlicht werden muss, scheint sie nicht die eigene zu sein, allenthalben etwas wiederum 'Aufbereitetes'.
    Und kämen sie von 'innen', was sie auch seien.. so hätte man an ihnen
    (den Bedeutungen, die man jenem zuspricht)
    doch
    eher die Möglichkeit überhaupt erst etwas zu sehen und dann vielleicht zu verstehen.
    Nicht aber die Welt, als viel mehr sich selbst.
    Die Welt verstehen meinen, das scheint mir wie eine Verliebtheit in sein eigenes Spiegelbild zu sein. Es ihr vorhalten. Der Blick verstellt... daran dachte ich, bei deinen Zeilen.

    Grüße, Traumweltreisen
    "Auch Luftballons, haben Platzangst"

  4. #4
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    Lieber Hans Plonka,
    das Gedicht trägt nicht umsonst ein Fragezeichen. Im menschlichen Dasein ist der Wechsel zwischen Ort und Zeit immer auch ein Wechsel hermeneutischer Annahme - oder des Verwerfens.
    LG H. H. Karg

    Trautweltreisen,
    ja natürlich kann das eigene Wesen das Weltverstehen zustellen, so dass es sich nicht frei entwerfen kann.
    L. G. H. H. Karg

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