1. #1
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    war sein wollen

    wandel ist alles
    ende ist nichts
    nur am dazwischen
    stetig gebricht's

  2. #2
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    Lb. lautmaler,

    es gibt nichts was Nichts ist, denn alles was ist kann nicht sein und auch noch Nichts sein, denn Nichts ist das, was nicht ist und nicht das was ist. Was ist, ist kein Nichts. Das Nichts ist Nichts und demnach gibt es das Nichts nur als Begriff und nicht als etwas Existentes. Allenfalls gibt es das Nichts von etwas räumlich oder zeitlich begrenzt. Das bedeutet damals oder später oder hier oder dort gibt es von diesem oder jenem nichts.

    LG Hans
    Mein erster Gedichtband Einmal durchs Leben mit Hans Plonka ist nun beim Daniel Gockel Verlag erhältlich. Bei Interesse schaut in mein Profil unter Homepage.

  3. #3
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    Lautmaler. ..
    Dadurch dass alles klein geschrieben ist, wird es sehr frei interpretierbar.
    Ende ist nichts/Ende ist Nichts?
    In sofern also, dass es "nichts" gäbe, was endete, oder eben "Ende -Nichts" wäre.
    Also klingt es für *mich* danach, dass
    alles Wandel ist,
    nichts endet...
    ...eine Gegenüberstellung alles/ *nichts*
    ...Wandel (Bewegung) / *Ende*(stillstand)
    ...und "dazwischen" - "stetiges"
    und andererseits ein Zerbrechen?(gebricht's)
    also auch etwas doch auf seine Weise vergängliches in all dem.

    Auf jeden Fall inspirierend.

    Grüße,
    Geändert von FellUndKnochen (23.07.2019 um 10:43 Uhr)
    "Auch Luftballons, haben Platzangst"

  4. #4
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    Lb. Hans,
    danke für dein Interesse und den interessanten Kommentar!
    Nun war meine anfängliche,"überdachende"Zeile auch:
    alles ist wandel
    ende ist nichts
    nur am dazwischen
    stetig gebricht's (ES)
    ...
    mglw. "leert"(Bewegung) sich das "Nichts" auch, oder eben (ein ES"lehrt?"(es sich)sich, das - zum"Nichts" ... "verhandelbare(?) Ebene/Basis" ist mglw. die "Dimensionalität" (metaphorisch?) zu konstatieren (wäre).
    Beste Grüße
    lautmaler



    Hallo Traumweltreise,
    danke für den Besuch und deinen Kommentar. Genau.
    Ja, ich meine den Wandel. Endet ("vorgeblich") doch nur eine Qualität - bereits im Wandel zu einer neuen Qualität.
    Eben ...von der "Traumweltreise"zu "FellUndKnochen".
    Beste Grüße
    lautmaler
    Geändert von lautmaler (31.07.2019 um 06:24 Uhr)

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