Für die Integration in eine Gruppe muss man eine ganze Menge persönlicher Freiheiten aufgeben, vor allem die der freien Meinungsäußerung. Gerade darum ist es umso wichtiger, sich klar zu machen, welche Art von Welt eine Gruppe repräsentiert, denn leider vertreten sehr viele Gruppen äußerst enge Welten mit äußerst kleinkarierten Weltbildern.

Insbesondere wenn Sie in eine Gruppe geraten, die davon redet, eine große Familie zu sein .... rennen Sie, so schnell und so weit wie möglich! Erinnern Sie sich an ihre eigene Familie, in der Sie aufgewachsen sind, oder denken Sie an die jetzige, falls Sie eine haben, das dürfte reichen. In Familien dominieren logischerweise die Beziehungsaspekte, und das braucht unendlich viel Arbeit, unendlich viele Schlaufen von Frustration, Lösungsversuchen, Verständigung, Problemlösung und neuer Frustration. Man nimmt das auf sich, weil die Beziehung selbst die Anstrengungen wert ist. In einer Gruppe aber mit hehren Zielen der Weltverbesserung und ähnlichem, gälte es eigentlich sachlich etwas zu erreichen, was aber meist damit endet, dass wieder mal eine kleine Insel der Glückseeligen und Weisen erschaffen werden soll (s. Utopien). Hier passiert genau das Gegenteil von dem was in der Wirtschaft passiert. In jener werden sämtliche persönlichen Bedürfnisse und Beziehungsaspekte der Funktion der Produktion, der rentablen Produktion unterstellt. Eine wirksame, das heißt auch effiziente Gruppe, die wirklich ein Ziel erreichen will, kann einen gewissen Ausgleich schaffen, muss sich nicht völlig einem abstrakten Ziel unterordnen, soll aber auch nicht die sachlichen Aufgaben und Ziele in einem Gruppensumpf versenken. Ein besonders übles Verfahren ist hier auch das matriarchalische Herangehen, das für viele Frauen typisch ist. Sie sind immer da, setzen sich ein, ordnen sich unter, fügen sich - was sich dann aber plötzlich umkehrt: „Ich arbeite soooo viel und erfahre keinen Dank und keine Anerkennung! Ich verlange Respekt. Das ist frauenfeindlich.“ etc etc. (Worauf man (Mann schon gar nicht) auf keinen Fall darauf hinweisen kann, dass die Arbeit weder bestellt war noch irgendwie was mit dem Projekt zu tun hat ...). Egal ob Mann oder Frau. Wer in einer Gruppe mitarbeitet, soll die Arbeit machen, die ihm oder ihr Spass macht, also Belohnung in sich selbst ist - oder von Anfang an auf Bezahlung bestehen. Dieses psychologische Geqängel nervt, und ist eben typisch für familiäre Gruppen. NIEMAND IST GEZWUNGEN - FREIWILLIG ZU ARBEITEN! Insbesondere dann nicht, wenn die Bedingungen für freiwillige Arbeit nicht gegeben sind, also die Motivation fehlen dürfte.