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  1. #1
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    der Mensch bleibt ewig primitiv

    der Mensch er stammt vom Affen ab
    meint Darwin - auch wenn Christen motzen
    selbst nur aus Lehm geformt
    dem Paradies entflohen sind
    da könnte ich - wenn jemand meint
    dass Menschen evolutionär
    die absolute Krone sind. -
    auf diese Schöpfung kotzen!
    I bims

  2. #2
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    - Edit - (morphea hätte verstanden)

    Klagegedichte über die Menschheit führen oft zu einem Syllogismus, so auch hier:
    Der Kläger ist ein Mensch - Menschen sind zum Kotzen - ergo... LG gugol

    P.S.: Dafür muss der Autor nicht mit dem LI gleichgesetzt werden (genaugenommen hat das Gedicht gar kein LI) und wird damit auch nicht persönlich angegriffen. Die Aussage des Gedichts reicht.
    Geändert von Gugol (07.08.2019 um 07:58 Uhr)

  3. #3
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    Eine Antwort wie ich sie erwartet habe. Danke für die Bestätigung.
    I bims

  4. #4
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    Hallo Gugol,

    den Autor mit dem lyrischen Ich gleichzusetzen, ist eine Unterstellung und damit ein Verstoß gegen die Netiquette. Bitte editiere Deinen ersten Satz entsprechend. Dies ist eine Ermahnung.

    LG Claudi

  5. #5
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    Gugol, obwohl ich deinen Unwillen gut nachvollziehen kann - den Misanthropen gibt es, seitdem Menschen schreiben. Und in meiner Gefühlspalette ist für ihn ebenfalls ein Platz reserviert. - Direkt neben dem Menschenfreund. sowas Ähnliches meintest du doch vermutlich auch. Oder?
    Wortfüsse, wohin ich auch seh!

  6. #6
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    Hey Artname, kein Unwille, eher ein breites Grinsen darüber, wie wir es doch immer wieder schaffen, uns von uns selbst auszunehmen. LG

  7. #7
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    Liebe Gugol, ich schimpfe oft über "den" sich generell und maßlos überschätzenden Menschen. Also über mich. Aber damit nerve ich nur meine Geliebte!

    Im Forum hingegen halte ich mich streng daran, dass nur erfundene Figuren, aber keine Autoren gerügt werden dürfen . Is natürlich purer Eigennutz!
    Wortfüsse, wohin ich auch seh!

  8. #8
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    Hi Morphea, las deine Zeilen jetzt etliche Male, sah die Kommentare darunter. Ich beziehe es NICHT auf den Autor, sondern sehe fuer mich eine Aussage, der ich (auch???, irrelevant!, obwohl ICH darauf schliessen laesst, aber das ist MeinungsFREIHEIT) zustimme, dass Mensch Gott nicht gerecht wird, Evolution, Schuldfrage (?) hin oder her. Brrrr. Spannend finde ich das Wort „jemand“, weil ich dabei denke, haette es denn ueberhaupt anders kommen koennen, wird doch eine Kritik am Tun der Menschen/Menschheit (ein Teil?) zum Ausdruck gebracht (?). L., huch, jetzt bin ich erschoepft und hab wohl doch nichts gesagt hahahahahaha

  9. #9
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    hehe,
    im Prinzip pflichte ich Gugol bei: wenn Menschheit angeklagt wird bezieht Autorin sich mit ein, sie kann ja auch gar nicht anders weil sie genau unter jenen Wesen weilt die sie kritisiert.(okay, bezog sich auf den ersten Komm von Gugol) "Menschheit" landetet ja auch auf dem Mond und ich erinnere mich nicht daran als Teil ebendieser je im Mondegulith meine Schuhabdrücke hinterlassen zu haben! Also wenn "Menschheit" thematisiert wird, setze ich vorraus dass Generalisation nicht stattfindet und es gibt immer auch die "anderen". Ich verwende die Begrifflichkeit "Menschheit" tatsächlich nur wenn ich diese als solche kritisieren will. Und ich verachte diese Überheblichkeit mit der diese -und wieder dieser Begriff- "Menschheit" den wundervollen Planeten zerstört obwohl sie -in aller Paradoxie- sich dessen bewusst ist ihrer eigenen Spezies (und deren Folgegenerationen)größtmöglichen Schaden zuzufügen und das in aller Skrupellosigkeit; obwohl man meinen möchte dass diese über Intelligenz und Emphatie verfügt um genau das zu verhindern. Die "Menschheit" spielt sich zu "Göttern" auf, greift in natürliche Proszesse ein, führt Kriege gegen sich selber und schaut zu wie Schwächere leiden. Wir alle wissen dass es auch sehr viele Menschen gibt die gegen Umweltverschmutzung und gegen Ungerechtigkeit kämpfen. Es gibt aber keine "zweigeteilte Menschheit" Es gibt nur die eine und die zerstört gerade ihre Lebensgrundlage...Wer wird da nicht zum Misanthrop ?
    I bims

  10. #10
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    Ein Vorschlag von mir, pro Natur. Es ist ein Vorschlag gegen die weitere Versiegelung der Städte, für mehr Fläche mit Bäumen und Pflanzen, gegen die angebliche Wohnungsnot und gegen die Vereinzelung der Menschen:

    Es geht ganz simpel: Jedem Menschen in Deutschland wird zugestanden, auf 40 Quadratmetern Wohnfläche zu leben. Wer mehr für sich haben möchte, muss ab dem 41. Quadratmeter pro Quadratmeter ca. 20 Euro "Wohnluxussteuer" entrichten. Die Einnahmen werden für den sozialen Wohnungsbau ausgegeben, um Wohnen für einkommenschwache Personen bezahlbarer zu machen. Der Effekt wäre, dass die Menschen dann wieder viel mehr zusammen rücken. Wohnraum würde also im großen Umfang frei werden und wäre damit zukünftig viel günstiger zu haben. Also keine "Wohnungsnot" mehr. Weiteren Wohnungsbau müsste es fortan nicht mehr geben, eher müsste vorhandener Wohnbestand abgerissen werden. Und weil die Menschen so wieder dazu übergehen, sich einen Haushalt zu teilen, gibt es weniger Einsamkeit und mehr erworbene soziale Kompetenz.

    Wer ist dafür? Wer will dies für unsere Umwelt leisten? Also ich bin dabei! Und das obwohl ich Vermieter mehrerer Wohnungen bin und bei Umsetzung meines Vorschlags Leerstand und deswegen finanzielle Einbußen riskiere. Aber egal! Dafür wäre es ein Gewinn für das Menschliche und so viel mehr wert als Geld.
    Geändert von Zärtlichkeit (16.08.2019 um 10:27 Uhr)
    Optimismus ist Pflicht (Sir Karl Raimund Popper)

  11. #11
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    Wir leisten keine Umweltrettungsaktion.
    Der "Um"welt ist es egal, wie sie aussieht und welche Temperatur ihre Vegetation und anderes bestimmt.

    Wir kämpfen für eine Umwelt, die für uns und alles animalische Leben bewohnbar bleibt.

    Wer die Natur retten will, hat da etwas Grundlegendes nicht begriffen.

    Nun zu deinem Text: wir stammen nicht vom Affen ab, wir sind welche und haben, mit allen anderen Affen gemeinsame Vorfahren, das sollte man der Korrektheit halber auch so schreiben. Der Rest ist typisch.

    Wenn lyri. kein Vertrauen in diese Spezies hat, warum kämpft es dann für sie? Warum glaubst es, das Thema anzusprechen? Möchte es mit Nashörnern über die Umwelt diskutieren, über diese Spezies? Hat das einen Sinn?

    Wer irgendetwas verbessern möchte, kann sich dabei nur auf den Menschen berufen, wenn allerdings kein Vertrauen in den Menschen vorherrscht, warum dann überhaupt auf Veränderungsbedarf hinweisen?
    Es bringt doch nichts.

    Wird das bei lyri. jetzt jene absurd, christliche "gut/böse" Wirklichkeitsverzerrung, in die Ambivalenz von Mensch und Natur übersetzt, die es so nicht einmal gibt?

    Ich verstehe es nicht.

    L.G
    Patrick

  12. #12
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    Zitat Zitat von 3malSuppenBrot Beitrag anzeigen
    Wir leisten keine Umweltrettungsaktion.
    Der "Um"welt ist es egal, wie sie aussieht und welche Temperatur ihre Vegetation und anderes bestimmt.

    Wir kämpfen für eine Umwelt, die für uns und alles animalische Leben bewohnbar bleibt.

    Wer die Natur retten will, hat da etwas Grundlegendes nicht begriffen.

    Nun zu deinem Text: wir stammen nicht vom Affen ab, wir sind welche und haben, mit allen anderen Affen gemeinsame Vorfahren, das sollte man der Korrektheit halber auch so schreiben. Der Rest ist typisch.

    Wenn lyri. kein Vertrauen in diese Spezies hat, warum kämpft es dann für sie? Warum glaubst es, das Thema anzusprechen? Möchte es mit Nashörnern über die Umwelt diskutieren, über diese Spezies? Hat das einen Sinn?

    Wer irgendetwas verbessern möchte, kann sich dabei nur auf den Menschen berufen, wenn allerdings kein Vertrauen in den Menschen vorherrscht, warum dann überhaupt auf Veränderungsbedarf hinweisen?
    Es bringt doch nichts.

    Wird das bei lyri. jetzt jene absurd, christliche "gut/böse" Wirklichkeitsverzerrung, in die Ambivalenz von Mensch und Natur übersetzt, die es so nicht einmal gibt?

    Ich verstehe es nicht.

    L.G
    Patrick
    Du wirst keinen namhaften Wissenschaftler benennen können, der sagt, dass Mensch und Affe mit Sicherheit gemeinsame Vorfahren hätten. Es geht auch hier nur um eine Annahme (Glaube) aufgrund von Wahrscheinlichkeiten. Zudem ist es legitim, eine hoffnungsmäßig aufgegebene Spezies mit Dingen und Aussagen über sich selbst zu ärgern. Es fehlt dabei die Absicht, etwas zu verändern (weil diese Spezies lieber untergeht als sich auf signifikante Änderungen einzustellen). Die Absicht ist schlicht das legitime Ärgern einzelner Mitglieder dieser Spezie. Vielleicht sucht man auch nur die Bestätigung, dass es positive Ausnahmen in einer doch insgesamt fremden Welt gibt. Hättest du etwas dagegen?
    Optimismus ist Pflicht (Sir Karl Raimund Popper)

  13. #13
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    Doch, so ziemlich jeder ernstzunehmende Evolutionsbiologe, wird das sagen. Warum? Aufgrund der genetischen Übereinstimmung und den fossilen Funden, sowie der logischen Notwendigkeit unserer Entwicklung. Es geht da nicht nur um Glaube. Sondern um eine Hypothese, die so weit verifiziert ist, dass sie ohne "metaphysische Einschübe" nicht mehr falsifiziert werden kann.

    Du kannst dich ja auch gerne über einzelne Mitglieder dieser Spezies aufregen, nur...glaubst du wirklich, dass es nicht möglich sein könnte, dass gerade solche Wuttiraden, die Menschen abschrecken, die man eigentlich erreichen möchte?

    L.G
    Patrick

  14. #14
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    Zitat Zitat von 3malSuppenBrot Beitrag anzeigen
    Doch, so ziemlich jeder ernstzunehmende Evolutionsbiologe, wird das sagen. Warum? Aufgrund der genetischen Übereinstimmung und den fossilen Funden, sowie der logischen Notwendigkeit unserer Entwicklung. Es geht da nicht nur um Glaube. Sondern um eine Hypothese, die so weit verifiziert ist, dass sie ohne "metaphysische Einschübe" nicht mehr falsifiziert werden kann.

    Du kannst dich ja auch gerne über einzelne Mitglieder dieser Spezies aufregen, nur...glaubst du wirklich, dass es nicht möglich sein könnte, dass gerade solche Wuttiraden, die Menschen abschrecken, die man eigentlich erreichen möchte?

    L.G
    Patrick
    Wieso Wut? Das dient der Unterhaltung. Und vielleicht findet sich eine Ausnahme, denn es gibt sie, die intelligenten Ausnahmen. Dann fühlt man sich nicht ganz so alleine.

    Nein. Es ist ein Glaube. So wie ALLES nur Vermutung ist (Popper). Wer das Falsifizieren einstellt ist psychlogisch nahe am DDR Politbüro.
    Optimismus ist Pflicht (Sir Karl Raimund Popper)

  15. #15
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    Autsch...
    Zieh da Popper nicht mit rein, was der von diesen Formen des Wahrheitsrelativismus gehalten hat, muss ich hier nicht wiedergeben, es könnte beleidigend sein.

    Ja, 100% können wir nichts wissen, das heißt aber nicht, das man allen Unfug gleichwertig nebeneinanderstellen könnte.

    Wenn du einen Raum vor dir hast, den du in 4 Quadrate einteilst und in einem davon soll eine Murmel liegen, dann kannst du alle Quadrate untersuchen, bis du die Murmel gefunden hast. Natürlich könntest du jetzt sagen, dass sie nicht wirklich da sei, weil du halluzinierst, aber schon das wäre unsinnig. Wenn jetzt aber alle anderen die Murmel ebenfalls sehen und du dennoch darauf pochst, dass jetzt alle halluzinieren, hast du was Grundlegendes nicht verstanden...


    Es geht darum, die Hypothesen durch Falsifikation emporzuverbessern. Der Irrtum, ist ab einem bestimmten Punkt zwar noch möglich, aber als Annahme nicht mehr sinnvoll. Das nennen wir dann: Wissen.

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