Wurdest geboren, weiches Fleisch,
in eine Welt von Stacheln.
Wurdest geritzt, gezeichnet gerissen,
bis in deine Tiefen hinein.

Passtest dich an, wurdest zum Dorn,
der nun das Fleisch verletzt.
Evolution, deine Wege,
mit salzigen Tränen benetzt.

Manche liegen danieder, verbluten,
ersticken an ihrem Leid.
Das du und deinesgleichen gerufen,
doch dein Sinnen geht nicht so weit.

Denkst man könnte dich noch verletzen,
meinst du seist noch aus Fleisch und Blut,
längst weißt du nicht mehr dein Leben zu schätzen,
schwimmst mit dem Strom,
ein Tropfen der Flut.