ich wache auf und kann mich nicht bewegen
ich liege in meinem eigenen saft wie ananasstücke
es klopft an der tür vielleicht auch nicht
vielleicht ist es das pochen in meinem ohr
vielleicht ist es nur die nächste schlafparalyse

meine verstorbene mutter kommt mich wecken
vielleicht ist es hier gar nicht so schlimm
doch dann blicke ich auf ihren pistolenhalfter
ein dämon und ich gehöre hier nicht hin
wie ein zitronenfalter im limonenwasser

die schläge an der tür werden lauter
wie schreie aus der unterwelt
die schreie aus der unterwelt
wehrlos liege ich da völlig regungslos
bin von diesem phantasiebild wie paralysiert

dann wache ich auf zumindest glaube ich das
und erblicke mit meinen mädchenaugen eine märchentraumwelt
alles ist ruhig vielleicht bleibe ich hier
nein ich möchte aufwachen doch ich kann es nicht mehr
ein dämon zwei gesichter