1. #1
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    Lab von vorgestern

    Was springt
    in staunendes Gesicht
    gehört oft bloß
    zur ersten Schicht;
    die bröckelt und schließlich zerbricht.

    Wohl ahnend
    Du verstehst mich nicht
    ich tus ja
    meistens selber nicht.
    Ob dabei
    ich durchschaue Dich
    während Du denkst dasselb wie ich?

    Wer milde Kluges
    zu Dir spricht
    den nie beneid
    der kennt Vergicht.

    Wissen ist
    nicht immer Pflicht
    manchmal reicht
    auch ein Gedicht
    damit erkennst Dich wieder nicht.

    Fern Kryptisches
    glasklar in Sicht
    tarnt dunkel sich
    doch nah am Licht.
    Falls solltest Du
    nachschauen schlicht
    obliegts allein
    Deinem Gericht.

    Wo hat Folgendes
    nicht seinen Preis;
    Arbeit, Liebe,
    Trank und Speis
    Geändert von Davide Di Tursi (12.08.2019 um 12:53 Uhr)
    “Understand me.
    I’m not like an ordinary world.
    I have my madness,
    I live in another dimension
    and I do not have time for things
    that have no soul.”


    Charles Bukowski

  2. #2
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    Hallo Davide Di Tursi,

    bist ein fleißiger Schreiber, aber vielleicht fehlen dir die Rückmeldungen...damit Du dich auch "verbessern" kannst:


    Was springt
    in staunendes Gesicht
    gehört oft bloß
    zur ersten Schicht;
    die bröckelt und schließlich zerbricht.
    Was springt,
    ins staunende Gesicht,
    gehört oft nur
    zur ersten Schicht;
    die schließlich bröckelt und zerbricht.

    wie Du siehst...ich habe ein "s" getauscht, ein "bloß" ersetzt und eine Zeile umgestellt...also nicht wirklich viel verändert...dennoch liest sich das ganz anders....oder? Es sind und bleiben deine Gedanken, deine Worte. Damit will ich dir sagen, dass Du durchaus Potenzial, Ideen und Kreativität, hast...Du aber die PS (noch) nicht auf die Straße bekommst. Deshalb empfehle ich dir mal ein zwei Texte in der Gedichtewerkstatt einzustellen, damit wir (wir alle und Du) gemeinsam daran arbeiten können.

    Gruß, A.D.
    Der Abschied entziffert die Handschrift einer Begegnung

  3. #3
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    Vergicht ist der Höhepunkt wo wir von den dargestellten Wegen das haben dürfen was sonst ungesehen geblieben wäre. Nur weil wir gerne mal was umstellen was eben besser da reinpasst wo wir es gerne haben. Mach weiter so.
    Der Roman: "Verballistik"
    Die Gedichte: "Auf dem Silbertablett"

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