1. #1
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    Gedicht ohne Worte

    Ohne Wort gäbs kein Gedicht,
    ohne Schatten auch kein Licht,
    ohne Hunger keine Not,
    ohne Leben keinen Tod.

  2. #2
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    Hey Anjulaenga, mMn hats hier zwei Denkfehler:
    Ohne Schatten gibt es Licht, du kannst einen Raum schattenfrei ausleuchten, aber ohne Licht keinen Schatten. Der Umkehrschluss des bekannten Spruchs haut nicht hin.
    Hunger und Not sind keine Gegensätze, weshalb die Aussage redundant ist. Nein sogar falsch, man kann z.B. durch Krankheit in Not kommen. LG gugol

  3. #3
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    Hi Anjulaenga, ich schreibe aus dem Stegreif, was mein Deutsch schwaechen koennte. Nun, es gibt Menschen, z.B. suchtkranke, die koennen nur wieder leben, nachdem sie gestorben sind, zumindest sagt das Gott, jedoch stimmt es fuer mich, auch denke ich, ohne Hunger, richtig, ein Scheiss und eine Not, waere die Not noch viel groesser, weil noch mehr Ueberbevoelkerung, nun denn, die Klimaerwaermung koennte die Loesung aller vom Mensch nicht zu loesenden Probleme sein, und jetzt bin ich wohl von deinen Zeilen abgeflogen, deine Zeile 2 ist derart verwirrrlich(end), dass ich mir denken muss, du wolltest wohl dennoch was Kluges damit sagen, Moment, muss denken, oh my God, der Titel!!!, der hilft!!!, es macht ploetzlich alles Sinn, dein Gedicht ist derart, bewusst derart duemmlich verdreht und oberflaechlich falsch, um damit die Aussage zu machen, dass.... oh grosse Qual, wir sind dem Untergang geweiht, nicht? L., oder bist du einfach ein einfacher Mensch, der was sagt, ohne was zu sagen, und damit ein Teil aller ist, denn das Ende kommt: Dein Gedicht ist cooooool, die Menschheit erkrankt, (gottlos), nur Gedichte ohne Worte koennen uns retten, was auch immer das ist, nicht, nichts?

  4. #4
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    Dass immer alles stimmen muss, geilt mich richtig auf. Und hier bewegt sich der Kolben aber ordentlich durch unserer Zylinderköpfe geöltes Hifreqcoma und wie aus der Reimzone mehr wird als sie uns an Worten vorgaukelt. Weil man ja irgendwo anfangen könnte, wie bereits geschehen und trotzdem geht der Schuss einfach durch das Phantom hindurch weil eben ohne das Gedicht alle Worte das blocken was man sonst so vermutet hätte.
    Der Roman: "Verballistik"
    Die Gedichte: "Auf dem Silbertablett"

  5. #5
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    hahahaahahahahahahaahahahahahahaahahahahahahaha, ahahahaah, ups
    PS: Ich denke eben, das genau ist das Brillante an diesen Zeilen!!!, sehr wohl jedoch, bedenke man, was hier zum Fruehstueck gegessen wird, dass der Autor sich dessen nicht bewusst ist, ?

  6. #6
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    Das ist natürlich messerscharf gedacht, liebe/r Gogol .
    Dem Botaniker sitzt der Stachel auch tief, wenn er sich tiefer und ernsthaft mit dem Sprichwort:
    ,,keine Rose ohne Dorn" auseinandersetzen soll.
    Auch der Semantiker wird geneigt sein, sofort ein korrigierendes Auge auf obige Zeilen zu werfen.
    Räume können zwar schattenfrei ausgeleuchtet werden,
    doch die Feststellung von Licht und die physikalische Quantifizierung
    ( ob nun durch das Auge oder ein Messgerät ) wäre mEa. ohne Nullpunkt (Schatten) nicht denkbar.
    Das alles sollte aber hier nicht das Thema sein.
    In dieser Un- Logik kann das Gedicht schnell zu Fall gebracht werden.

    Der Kuchen meiner Oma z.B. ist manchmal hart, sehr hart sogar,
    schmeckt aber gleichzeitig immer total lecker.
    Da brauchst du auf jeden Fall ein messerscharfes Messer dafür.
    Und der Kuchen ist ein Gedicht! Da fällt dir nichts mehr zu ein.
    Übrigens ein Gedicht ohne Worte.
    Nun, was macht der Semantiker mit solch einer Aussage?
    Der Kuchen ist doch kein Gedicht, wird es sofort aus ihm herausprusten.
    Da hat er ja auch Recht, aber verstanden hat ers nicht.

    Will damit sagen, dass es mir bei der Kernaussage nicht auf
    den Wahrheitsgehalt und die semantische Logik zusammenhängender Antonyme ankommt.
    Hunger und Not gehen in der "Hungersnot" eine Symbiose ein. Dieses Wort hatte ich im Visier.
    So bekämpfen wir die Schattenseiten des Lebens, obwohl der wunderbare Ist Zustand sich
    bei näherer Betrachtung und in scheinbarer Paradoxität nur durch Schattenseiten herstellen lässt.
    Ob wir mit dem Sieg über unsere Feinde keine Freunde mehr hätten, weiß ich nicht.
    Philosophisch betrachtet könnte es in dieser Logik aber effizienter sein,
    manche Unzulänglichkeiten und Feinde einfach willkommen zu heißen.
    L.G.A.

  7. #7
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    Liebe/ r Hi,i,

    danke für die bühnenreifen Blumen, aus dem Stegreif, super! Wenn du jetzt z.B. noch eine Vase dazu nimmst, ist das Wesentliche an der Sache das Nichts, damit das Blümchen noch etwas Wasser bekommt, bevor es stirbt. D.H. wenn die Vase nicht Nichts beinhalten würde, könnte sie das Wasser gar nicht halten. Ich hoffe doch, deine Hose war beim Lachanfall auch einigermaßen dicht, wie es sich für Dichter gehört. Insofern bist du aber sehr nahe dran an dem, was ich im Kern sagen wollte. vielen Dank für deine wertvollen Gedanken. A.
    p.S.: Es ist zwar naheliegend, aber das Frühstück wollte ich hier an diesem Ort eigentlich nicht fortsetzen. Obwohl wir dort wunderbar die ganze Zeit über Nichts plaudern konnten, sogar mit eingebildeten Hochgebildeten. A.

    Lieber Terrorist,

    auch wenn manches offensichtlich und berächenbar ist, so habe ich mich sehr über deinen Besuch und die kindlich naiv anmutende Freude gefreut. Mit einem Beitrag zur Sache musst du vllt., noch ein wenig üben, aber irgendwann wird das bestimmt auch mal klappen. Bleib dran! A.

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