Seite 3 von 3 Erste 123
  1. #31
    Registriert seit
    Nov 2008
    Beiträge
    9.757
    Lb. Zärtlichkeit,

    Die Versorgungskapazität in Deutschland würde auch für die doppelte Bevölkerung ausreichen, wenn es Versorgungsmängel gibt, dann ist dies ein Verteilungsproblem. Die Mehrheit der Bevölkerung wird ausgebeutet von wenigen Kapitaleignern und vom Ausland. Wenn Bevölkerungszuwachs gewünscht wird, geht es darum die Zahl der Auszubeutenden zu erhöhen.
    Wo könnte ich mich da irren? Die Fakten sind doch einsehbar:
    Target 2 Salden, Exportüberschüsse, Bankenrettung, Devisenaufkäufe, Steuerbegünstigung für leistungsloses Einkommen usw.

    LG Hans
    Mein erster Gedichtband Einmal durchs Leben mit Hans Plonka ist nun beim Daniel Gockel Verlag erhältlich. Bei Interesse schaut in mein Profil unter Homepage.

  2. #32
    Registriert seit
    Jun 2018
    Ort
    Hamburg
    Beiträge
    234
    Lieber Herr Plonka,

    du glaubst also, dass es nunmehr im Bezug auf das, was gegeben ist, zu einer gerechten Verteilung unter den Menschen kommen wird und dass daraufhin keine Versorgungsprobleme mehr gegeben sind? Was, wenn es nicht gelingt? Was, wenn die habenden sich weiter durchsetzen und den darbenden einfach nichts zugestehen?
    Optimismus ist Pflicht (Sir Karl Raimund Popper)

  3. #33
    Registriert seit
    Nov 2008
    Beiträge
    9.757
    Lb. Zärtlichkeit,

    Fehlende Menschen können durch Maschinen ersetzt werden. Das spart Löhne ein und erhöht die Gewinne. Der Steuerverlust sollte durch eine Maschinensteuer möglichst ausgeglichen werden. Gleich wie viele Menschen im Land sind, das Kapital wird immer den größtmöglichen Gewinn aus ihnen ziehen. Bei einem Arbeitskraftverknappung werden eher höhere Löhne bezahlt. Bei weniger Menschen fallen die Mieten, die Grundstückspreise, die Immobilienpreise und bei weniger Nachfrage könnten auch die Preise fallen. Sicher würden auch die Gewinne fallen, was gut wäre, denn sie sind leistungsloses Einkommen, dass dann sicher anderen Einkommen zugutekäme.
    Das bestehende System ist nicht alternativlos. Fast jeder könnte etwas besser machen. Es wird nicht gemacht, weil die Politik vom Kapital gesteuert wird (Plutokratie). Die Meinung der Menschen wird stark von den Medien beeinflusst. Wie ist es sonst möglich, dass auch kriminelle Politiker weiter in Ämtern bleiben und bei vielen noch hohes Ansehen genießen.

    LG Hans
    Mein erster Gedichtband Einmal durchs Leben mit Hans Plonka ist nun beim Daniel Gockel Verlag erhältlich. Bei Interesse schaut in mein Profil unter Homepage.

  4. #34
    Registriert seit
    Jun 2018
    Ort
    Hamburg
    Beiträge
    234
    Werter Herr Plonka, wenn alles gerecht ist, dann werden die Gesichter der Menschen im Schnitt nicht weniger lang sein. Denn die Gerechtigkeit ist der Wenigsten Begehren. So wie auch der Frieden. Es gibt das weit verbreitete Bedürfnis nach Unrechtsverhältnissen und es gibt das weit verbreitete Bedürfnis nach Gewalt und Krieg. Niemand zwingt diese ganzen Bedürfnisträger zu Gerechtigkeit und Frieden. Eher umgekehrt. Wie gehen wir also vor, damit alle allezeit gut versorgt bleiben, wenn diese Unruhegeister doch in der Mehrzahl sind und bleiben und vor allem: selbstbewusst bis zum Anschlag sind?

    Beste Grüße, Henrik
    Optimismus ist Pflicht (Sir Karl Raimund Popper)

  5. #35
    Registriert seit
    Nov 2008
    Beiträge
    9.757
    Lb. Zärtlichkeit,

    Der Kern der Unruhegeister ist nur eine kleine Minderheit, dazu kommen dann die abhängigen Handlanger von denen viele davon durch persönliche Vorteile und Medien überzeugt wurden. Die überwiegende Mehrheit jedoch will Frieden und Gerechtigkeit. Die Macht auf Grund von Besitz (Kapital) ist aber bei den Unruhegeistern, die aus Unruhe und Unrecht Vorteile ziehen.
    Wenn Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht.----Bertold Brecht
    Wie kann ein friedlicher Widerstand ausgeübt werden?
    Indem das Unrecht immer wieder benannt wird, dann wenn es die Medien nicht tun.
    Z.B. Beteiligung an völkerrechtswidrigen Kriegen und Sanktionen, kriminelle Entscheidungen der Staatsführung und Parteien.
    Darauf hinweisen, dass es eine Mitschuld für Unterstützer kriminell Handelnder (Politiker) gibt.
    Die Menschen aufklären und einigen.
    Auch wenn dies dann nur wenig hilft, so ist es doch besser als nichts.

    LG Hans
    Mein erster Gedichtband Einmal durchs Leben mit Hans Plonka ist nun beim Daniel Gockel Verlag erhältlich. Bei Interesse schaut in mein Profil unter Homepage.

  6. #36
    Registriert seit
    Jun 2018
    Ort
    Hamburg
    Beiträge
    234
    Bester Herr Plonka,

    das sind so viele Baustellen, es ist das Aufreißen von so vielen Straßen gleichzeitig, die allesamt zudem zum ersten Mal überhaupt aufgerissen werden würden, wobei niemand weiß, wie es da unten, unter diesen uralten Straßen wirklich aussieht, dass ich dann doch präferiere, unter Beibehaltung der aktuellen Regeln und Verhältnisse, so ungerecht sie auch sind, den Nachwuchs für unsere Gesellschaft voran zu bringen. Im Vergleich zu anderen Gesellschaften auf dieser herrlichen, grauenvollen Welt geht's doch in Deutschland aktuell noch Recht angenehm und sozial zu. Das würde ich erstmal erhalten wollen. Meinst Du nicht?

    Ich glaube übrigens nicht, dass die notorisch Unzufriedenen und unendlich selbstgerecht Gierigen, die einfach gewalttätig sind statt zu reden, die nie etwas von dem, was sie je taten bereuen können in der absoluten Mehrheit sind. Deine Gerechtigkeit würde nie ausreichend Mitstreiter finden. Die Unruhe hört nie auf. Die langen Gesichter werden, wenn Frieden eintritt eher mehr als weniger.

    Freundliche Grüße von mir.

    Henrik
    Optimismus ist Pflicht (Sir Karl Raimund Popper)

  7. #37
    Registriert seit
    Nov 2008
    Beiträge
    9.757
    Lb. Zärtlichkeit,

    es ist nicht gut und sinnvoll, sich mit schlechterem zu vergleichen, das weit entfernt ist. Ein sinnvoller Vergleich muss immer mit der umgebenden Gesellschaft stattfinden.
    Maßgebend verglichen werden kann z,B.:
    Pro-Kopf-Einkommen, Pro-Kopf-Vermögen, Anteil von Armen und Obdachlosen, Arbeitsbedingungen, Möglichkeit und Förderung von Ausbildung.
    Wie sehen wir da im europäischen Vergleich aus?

    LG Hans
    Mein erster Gedichtband Einmal durchs Leben mit Hans Plonka ist nun beim Daniel Gockel Verlag erhältlich. Bei Interesse schaut in mein Profil unter Homepage.

Seite 3 von 3 Erste 123

Was dich vielleicht auch interessieren könnte:

  1. Vom Ende der fetten Taube
    Von kaspar praetorius im Forum Diverse
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 14.06.2013, 10:43
  2. Jahre der Liebe sind...
    Von Benji P. Romanc im Forum Liebe und Romantik
    Antworten: 4
    Letzter Beitrag: 03.08.2009, 18:52
  3. Die Spiele sind vorbei
    Von Perry im Forum Gesellschaft
    Antworten: 6
    Letzter Beitrag: 02.02.2009, 14:58
  4. Jahre sind wie Kleider
    Von giocanda im Forum Nachdenkliches und Philosophisches
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 21.01.2008, 11:14
  5. Die Jahre sind Vergangen
    Von Krystan im Forum Nachdenkliches und Philosophisches
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 12.01.2006, 15:43

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  

Anmelden

Anmelden