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  1. #1
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    Die fetten Jahre sind vorbei

    Fachkräftemangel überall
    selbst gemacht, weil Pflicht vergessen.
    Kinderlos, im freien Fall,
    auf Selbstbestimmtheit voll versessen.

    Zuwanderung muss nun sein,
    denn ohne folgt das große Hungern.
    Alle in das Land herein!
    Und erst einmal das geile Lungern.

    Wer das Problem benennt,
    dem drohen böse Blicke.
    Kollektiv wurde gepennt,
    nun folgen tausend Stricke.

    "Sterben Sie, anstatt zu hungern,
    schmerzfrei, wie zum Mittagsschlaf".
    Viele Millionen Tötungsnummern,
    weil bald man wieder töten darf.

    So manche, die stets darauf bestand:
    "Mein Bauch gehört mir",
    nimmt bald die Giftspritze in die Hand,
    gegen die Überschüssigen hier.
    Geändert von Zärtlichkeit (15.08.2019 um 19:08 Uhr)
    Optimismus ist Pflicht (Sir Karl Raimund Popper)

  2. #2
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    Dein Banjo hat ja immer noch nur ein Saite... Dir ist schon bewusst, dass es ein wenig wahnhaft wirkt, oder?

    LG
    k

  3. #3
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    Dass es solche Reaktionen entlock muss ja an etwas liegen. Und wahnhaft ist doch erstrebenswert im Gegensatz zu abnormal. Zwischen den Extremen der Personen die das Gedicht beschäftig pendelt seine Wirkungsart auch vorzüglich.
    Thema ist Zucker für die Affen und Wortwahl Zirkus der Extraklasse.
    Der Roman: "Verballistik"
    Die Gedichte: "Auf dem Silbertablett"

  4. #4
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    Zitat Zitat von klaatu Beitrag anzeigen
    Dein Banjo hat ja immer noch nur ein Saite... Dir ist schon bewusst, dass es ein wenig wahnhaft wirkt, oder?

    LG
    k
    Aber diese eine Saite spiele ich von Herzen gerne. Dein Banjo hat gar keine Saite, es gibt keinen Ton von sich. Es hat nichts zu sagen, bleibt stumm. Sehr vielsagend das...

    Ich habe es noch einmal komplettiert. Ein paar Ferse Bonusmaterial



    Zitat Zitat von Terrorist Beitrag anzeigen
    Dass es solche Reaktionen entlock muss ja an etwas liegen. Und wahnhaft ist doch erstrebenswert im Gegensatz zu abnormal. Zwischen den Extremen der Personen die das Gedicht beschäftig pendelt seine Wirkungsart auch vorzüglich.
    Thema ist Zucker für die Affen und Wortwahl Zirkus der Extraklasse.
    Herzlichen Dank! Seehofer sagte mal "Die Mutter aller Probleme ist die Migration". Ich setze noch davor an und sehe die Migration nur als Symptom der wahren Mutter aller Probleme, nämlich der Emanzipation der Frauen. Gewagt, ich weiß. Eine Tabumeinung in der großen Freiheit. Aber solange sich emanzipierte Frauen so sehr auf den Nachwuchs von all den unterdrückten Frauen auf dieser Welt verlassen, womit sie die Emanzipation lächerlich machen, kann ich leider zu keinem anderen Schluss kommen.

    Ich habe noch ein paar Ferse dazu gedichtet, um es noch zu verdeutlichen.
    Geändert von Zärtlichkeit (15.08.2019 um 18:37 Uhr)
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  5. #5
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    Hallo Zärtlichkeit,

    das ist mal sehr erfrischend, wie ich finde. Das Thema ist unverbraucht und die verwendeten Stilmittel sieht man hier eigentlich (wenn überhaupt) auch nur bei Dr. Karg. Gibt's da nicht noch mehr Ferse von? (und müsste da nicht mal jemand Geld für zahlen?) Und willst du nicht gern im Kommentar ausführlicher werden? Du kannst uns doch nicht so halbfertig liegen lassen.

    Viele Grüße
    VC
    Das System sagt, ich will das, aber ich will das nicht.
    Peter Arbeitsloser

  6. #6
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    Lb. Zärtlichkeit,

    Wer das Problem benennt,
    dem drohen böse Blicke.
    Du hast Probleme benannt. Noch deutlicher zu werden ist leider ein Risiko.

    LG Hans
    Mein erster Gedichtband Einmal durchs Leben mit Hans Plonka ist nun beim Daniel Gockel Verlag erhältlich. Bei Interesse schaut in mein Profil unter Homepage.

  7. #7
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    Zitat Zitat von Hans Plonka Beitrag anzeigen
    Lb. Zärtlichkeit,



    Du hast Probleme benannt. Noch deutlicher zu werden ist leider ein Risiko.

    LG Hans
    Wo es zu einem Risiko geworden ist, frei zu sprechen, da hat sich der Staat gewandelt - in Richtung totalitär. Das geht nur, wenn die Bevölkerung diesen Weg mehrheitlich befohlen hat und ihn mit trägt. Menschen halt. Die Freiheit hat immer eine Halbwertzeit und die scheint mir im aktuellen Deutschland schon überschritten. Wen störst? Eines ist mir klar. Für die Gewalt gibt es bei den meisten Menschen ein größeres Herz als für das frei gesprochene Wort. Das war nur kurzfristig nach der Nazizeit mal anders. Die Gewalt ist wieder im Kommen. Die Gewaltaffen und ihre zahlreichen Anhängerinnen freuen sich bereits
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  8. #8
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    @ Zärtlichkeit

    Mein Banjo hat keine Saite, weil ich überhaupt kein Banjo spiele. Aber ich spiele mit dem Gedanken einen Chor für abgetriebene Kinder zu gründen und sie Lieder gegen die Überbevölkerung singen zu lassen.

    LG
    k

  9. #9
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    Zitat Zitat von klaatu Beitrag anzeigen
    @ Zärtlichkeit

    Mein Banjo hat keine Saite, weil ich überhaupt kein Banjo spiele. Aber ich spiele mit dem Gedanken einen Chor für abgetriebene Kinder zu gründen und sie Lieder gegen die Überbevölkerung singen zu lassen.

    LG
    k
    "Töten gegen die Überbevölkerung", könnte dann einer der Songs sein.

    Wie viele der zu integrierenden Flüchtlinge leben in dem Hauseingang, der zu deiner Wohnung führt? Bisher sagten mir alle Menschen, die ich mit dieser Frage konfrontierte: "Gar keiner!". Die Realität ist also: Wir treiben unseren Nachwuchs millionenfach ab, damit wir schön bequem kinderlos leben können (keine Minderjährigen im Haushalt) und zudem wollen wir nicht mit dem Nachwuchs, den wir von den unterdrückten Frauen auf dieser Welt aus dem Ausland importieren, Tür an Tür und Wand an Wand wohnen. Wie lange soll dieser beispiellose Egoismus noch glatt gehen?

    Überbevölkerung nach Deutschland, das ist ja ein sehr gutes Konzept, das ich voll und ganz bejahe. Aber dann müssen diese Menschen, die immerhin der Nachwuchs für unsere Gesellschaft sind, in der Mitte unserer Gesellschaft ankommen dürfen. Das heißt: Tür an Tür und Wand an Wand bei dir und mir und bei all denen, die ihre eigenen Kinder abgetrieben haben.
    Optimismus ist Pflicht (Sir Karl Raimund Popper)

  10. #10
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    Und der Vater des Problems? Maßlosigkeit? Fehlende Vergleiche? Oder immer noch zu wenig Wissen über uns selbst. Hörigkeit? Falsch verstandenes Miteinander. soziales Interfacedenken? Jedenfalls sind wir Afrika und die Afrikaner sind Europa.
    Der Roman: "Verballistik"
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  11. #11
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    Zitat Zitat von Terrorist Beitrag anzeigen
    Und der Vater des Problems? Maßlosigkeit? Fehlende Vergleiche? Oder immer noch zu wenig Wissen über uns selbst. Hörigkeit? Falsch verstandenes Miteinander. soziales Interfacedenken? Jedenfalls sind wir Afrika und die Afrikaner sind Europa.
    In der U-Bahn sind wir Afrika, in deinem und meinem Hauseingang, Wand an Wand und Tür an Tür mit deiner und meiner Wohnung sind wir nicht Afrika. Da muss sich noch was drehen, wenn Integration EHRLICH sein soll. Oder? Wenn die Integration nicht ehrlich läuft, dann werden die Zuwanderer bei der nächsten Wirtschaftskrise weg gehen, nämlich genau da hin, wo es dann besser läuft. dann lassen sie all die kinderlosen deutschen Greise einfach allein in Deutschland zurück. Und dann gibt es Versorgungsprobleme!

    Die Mutter aller Probleme ist die Emanzipation der Frauen, man verlässt sich fein auf die Geburtenrate der unterdrückten Frauen, die es auf dieser Welt noch gibt und profitiert davon, indem genau die den Nachwuchs für Deutschland stellen. Da die Emanzipation der Frauen hierzulande von Männern wie von Frauen gleichermaßen getragen und gewollt ist, ist die Mutter hier die Gruppe von Frauen und Männern gleichermaßen.

    Nennen wir den Vater aller Probleme, der zur Mutter aller Probleme führte einfach den maßlosen Egoismus! Es ist nämlich auch eine Form von "Kapitalist sein", wenn man sich weigert, zu teilen und wer keine Kinder hat, der teilt da schon mal nicht!
    Optimismus ist Pflicht (Sir Karl Raimund Popper)

  12. #12
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    Wenn man die Menschheit gerne aufteilt. Aber irgendwie wird sich alles ausgleichen.
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  13. #13
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    Lb. Zärtlichkeit,

    Wo es zu einem Risiko geworden ist, frei zu sprechen, da hat sich der Staat gewandelt - in Richtung totalitär. Das geht nur, wenn die Bevölkerung diesen Weg mehrheitlich befohlen hat und ihn mit trägt.
    Der Auslöser kommt immer von der Führung (Propaganda) so wie im 3. Reich und jetzt wieder mit der Alternativlosigkeit. Die Bevölkerung lässt sich mehrheitlich steuern.
    Auch die Geburtenrate lässt sich durch Anreize steuern. Für die Deutschen ist es schon fast zu spät, denn eine Förderung und Werbung wurde so lange versäumt, bis sich die Kultur zur Kinderarmut gewandelt hatte.
    Manchmal frage ich mich ob dies so gewollt war oder sich einfach durch die kurzfristigen Interessen weniger ergeben hat (mehr Arbeitskräfte für weniger Geld).

    LG Hans
    Mein erster Gedichtband Einmal durchs Leben mit Hans Plonka ist nun beim Daniel Gockel Verlag erhältlich. Bei Interesse schaut in mein Profil unter Homepage.

  14. #14
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    Hallo Zärtlichkeit,

    es erregt mich sexuell, wenn du Frauen Schuld auflastest. Das fühlt sich richtig an und stärkt mein Selbstwertgefühl nicht unerheblich. Deshalb möchte ich gern mehr darüber erfahren. Vielleicht noch heute Abend? In gekonnten Fersen (s.o.) ist die Wirkung deiner Worte natürlich stärker, aber als Prosa im Kommentar wäre es für mich auch okay, wenn es dadurch halt schneller geht.

    lg VC
    Das System sagt, ich will das, aber ich will das nicht.
    Peter Arbeitsloser

  15. #15
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    Zitat Zitat von Terrorist Beitrag anzeigen
    Wenn man die Menschheit gerne aufteilt. Aber irgendwie wird sich alles ausgleichen.
    Ich bin dafür dass die Menschheit sich mischt. Fangen wir doch in den Wohnhäusern in allen Regionen und Stadtteilen an. Multikulti Wand an Wand und Tür an Tür, überall zu integrierende Flüchtlinge. Auch in deiner Nachbarwohnung. Schluss mit der Aufteilung der Menschen. Bist du dabei? Ein Gesetz, das Privatvermieter verpflichtet, sagen wir 20% ihres Wohnungsbestandes an Menschen zu vermieten, die nach 2014 nach Deutschland kamen. Findest du auch?



    Zitat Zitat von Hans Plonka Beitrag anzeigen
    Lb. Zärtlichkeit,


    Der Auslöser kommt immer von der Führung (Propaganda) so wie im 3. Reich und jetzt wieder mit der Alternativlosigkeit. Die Bevölkerung lässt sich mehrheitlich steuern.
    Auch die Geburtenrate lässt sich durch Anreize steuern. Für die Deutschen ist es schon fast zu spät, denn eine Förderung und Werbung wurde so lange versäumt, bis sich die Kultur zur Kinderarmut gewandelt hatte.
    Manchmal frage ich mich ob dies so gewollt war oder sich einfach durch die kurzfristigen Interessen weniger ergeben hat (mehr Arbeitskräfte für weniger Geld).

    LG Hans
    Ich glaube daran, dass die Führung, von der das dann ausgeht, vom Volk gewählt ist und auch vom Volk aufrechterhalten wird.
    Optimismus ist Pflicht (Sir Karl Raimund Popper)

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