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    Abwandlung (Umgestaltungen)

    Ursprüngliche Fassung im Kreuzreim

    Abwandlung

    Es wandelt sich die ganze Welt,
    sogar mit uns geschieht es ständig.
    Das Neue sich vor Altes stellt,
    denn alles Dasein ist lebendig.

    Dies alles, was man sieht und spürt,
    es ändert und es wandelt sich.
    Was gestern siegesstolz gekürt,
    heut schon in dunkle Winkel schlich.

    In irgendwelchen dunklen Ecken
    Ist es das Alte auch nicht mehr.
    Als Neues kann man es entdecken,
    doch kaum bedacht wird sein Vorher.


    Umgestaltete Neufassung zu einer Kreuzschleife

    Abwandlung

    Das Leben wandelt unsre Welt,
    sogar mit uns geschieht es ständig,
    gefühlt im Dasein das lebendig,
    weil Neues sich vor Altes stellt,

    Im ganzen Dasein wandelt´s sich,
    weil Neues sich vor Altes stellt.
    Das Leben wandelt unsre Welt,
    mit allem, was sich zu uns schlich.

    Was gestern siegesstolz gekürt,
    mit allem, was sich zu uns schlich.
    Im ganzen Dasein wandelt´s sich,
    wird intensiv nur kurz gespürt.

    Gefühlt im Dasein das lebendig,
    wird intensiv nur kurz gespürt.
    Was gestern siegesstolz gekürt,
    sogar mit uns geschieht es ständig.


    Umgestaltete Neufassung zu strophenübergreifenden Reimen


    Abwandlung

    Es wandelt sich die ganze Welt,
    sogar mit uns geschieht es ständig.
    Von naher Umwelt, wird gespürt,
    sie ändert und sie wandelt sich.

    Das Neue sich vor Altes stellt,
    denn alles Dasein ist lebendig.
    Was gestern siegesstolz gekürt,
    nicht selten bald ins Dunkle schlich.

    In irgendwelchen dunklen Ecken,
    ist es das Alte auch nicht mehr.
    Es hat sich durch die Zeit gewandelt
    und zeigt sich uns als Gegenwart.

    Nur neues können wir entdecken
    und kaum bedacht wird sein Vorher.
    Mit dem es für die Zukunft handelt
    auf immer wieder neue Art.


    Umgestaltete Neufassung zu Paarreimen

    Abwandlung

    Es wandelt sich die ganze Welt.
    Das Neue sich vor Altes stellt,
    denn alles Dasein ist lebendig.
    Sogar mit uns geschieht es ständig.

    So manches, was man sieht und spürt,
    wurd gestern siegesstolz gekührt.
    Es änderte und wandelt sich,
    was oft in dunkle Winkel schlich.

    In irgendwelchen dunklen Ecken,
    kann vieles man als Neu entdecken.
    Ist es das Alte auch nicht mehr,
    wird doch bedacht, was es vorher.
    Geändert von Hans Plonka (17.08.2019 um 20:34 Uhr)
    Mein erster Gedichtband Einmal durchs Leben mit Hans Plonka ist nun beim Daniel Gockel Verlag erhältlich. Bei Interesse schaut in mein Profil unter Homepage.

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