Opfern voraus. Wie viele Opfer ein Wesen für seine Vollkommenheit bringen muss, hängt davon ab, wie es aus Opfern lernt, die es erfährt. Zur Vollkommenheit gehört auch der Weg mit seinen Opfern, welche die Vollkommenheit in ihrer Gesamtheit bilden. Da alles, das heißt jedes Wesen, Teil der Vollkommenheit ist, kann kein Wesen ohne diesen Opferweg existieren. Durch den Opferweg sind alle Wesen Teile der Vollkommenheit, die ihr Ziel ist, sowie die Vollkommenheit auch aus dem Opferweg aller Wesen besteht. Der Opferweg ist der Gegenpol zur höchsten Güte (Qualität) der Vollkommenheit (Gott) und er ist auch der Weg des Unvollkommenen hin zur Vollendung (zum Gott sein). Auf diesem Weg, der die Hölle ist, die das Wesen aufgrund seiner falschen Wege erlebt, erlebt und empfindet es aber auch Momente der Vollkommenheit. Diese Momente sind ein Teil des Ausgleichs für den Opferweg, den jedes Wesen geht. Da alles Schwingung ist, gibt es im Gesamten immer für jede Schwingungsrichtung eine ebensolche Gegenschwingung, die immer auch ein Gleichgewicht schafft und zur Erfüllung der Vollkommenheit beiträgt. Welche Verschwendung, dieser lange Weg und diese vielen Versuche und die Meisten scheinbar ohne Sinn und Nutzen. Es sind alles Opfer, die von den Opfern in ihrer Opfersituation nicht freiwillig gebracht werden, doch sie sind nicht ohne Sinn für ein größeres Gesamtes. Alle Opfer sind auch Lehren, die falsche Wege (Fehler) deutlich machen. Es gibt keine höhere Ordnung, die in ihrer Vollkommenheit erschaffen wurde. Jeder höheren Ordnung geht ein Entwicklungsvorgang mit vielen