Der Rabe
hat die Gabe,
ließ fallen die Nuss
auf den schönen Bus.
Es knallte und hallte,
die Schale entzwei abprallte.

Der Rabe
hat die Gabe,
flog schnell hinterdrein,
holte den Bus ein.
Er krähte und schaute,
aber keine Nuss auftauchte.

Der Rabe
hat die Gabe,
sah einfach zurück,
fand das gute Stück.
Er pickte und hackte
bis eine Meise raufkackte.

Der Rabe
hat die Gabe,
floh dem Schlamassel,
griff die Eiswaffel.
Er leckte und naschte
bis eine Katze ihn haschte.

Der Rabe
hat die Gabe,
verlor die Federn,
entkam den Rädern.
Ihm wurde übel, flau,
schleppte sich dann in seinen Bau.

Der Rabe
hat die Gabe,
erholte sich flugs,
bald ein neuer Jux.
Er tanzte und lachte,
ihm das Mäuschen die Nuss brachte.


Nachwort:
Jede Gabe
sich nur erlabe
im Gewand des Glücks.
Jeder Stein, der sich tollt,
übers Schicksal rollt.
Und nach Regen kommt Sonnenschein,
Rabe und Maus sind nicht allein.