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  1. #1
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    kleine Spinne - großer Spinner

    Machst auf Stiesel, machst auf König,
    gehst mir damit auf den Zwirn.
    Denn was nachkommt, ist zu wenig,
    bist ein Spinner vor dem Herrn.

    Bin nur eine kleine Spinne,
    web dir einen neuen Zwirn.
    Wenn ich mit dem Werk beginne,
    windet sich bei dir das Hirn.

    Sitzt mein Biss dir tief im Nacken,
    streicht mir deine Hand die Maus,
    will dich jedes Thema packen,
    alles fließt aus dir heraus.

    Ferne Stimmen, Bammel, Bimmel,
    hängst verzaubert bald im Netz,
    folgst den Bildern in den Himmel,
    ewig online und im Jetzt.

    Bin nur eine kleine Spinne,
    spinne weiter, hüll dich ein.
    Du verlierst im Nu die Sinne,
    spinnst bald meine Spinnereien.
    Geändert von Anjulaenga (27.08.2019 um 22:49 Uhr)

  2. #2
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    Lb. Anjulaenga,

    da ich m Internet unter Zirn nur eine Brennstoff GmbH gefunden habe, gehe ich davon aus, dass Du das "w" vergessen hast. Die Spinne mit ihrem Opfer hast Du gut dargestellt.

    LG Hans
    Mein erster Gedichtband Einmal durchs Leben mit Hans Plonka ist nun beim Daniel Gockel Verlag erhältlich. Bei Interesse schaut in mein Profil unter Homepage.

  3. #3
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    Danke, lieber Hans, habs geändert, A.

  4. #4
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    Seltsame Blüten des Egos. Man schreibt sich in Rage und meint dann aber es wäre noch kühl genug, wenn man sachliche Bilder für die Unsachlichkeit benutzt. So als könnte das Geschriebene bessere Bilder zeichnen als das Beschriebene selber.
    Der Roman: "Verballistik"
    Die Gedichte: "Auf dem Silbertablett"

  5. #5
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    Zitat Zitat von Terrorist Beitrag anzeigen
    Seltsame Blüten des Egos.
    Danke für die Blumen, für wen sind die?
    Welches Ego ist gemeint?
    Innen An/ Einsichten eines Terroristen?
    Hat das was mit meinem Gedicht zu tun?


    Zitat Zitat von Terrorist Beitrag anzeigen
    Man schreibt sich in Rage
    Also beim Gedichte Schreiben ging von mir z.B. keine Rage aus.
    Was wolltest du sagen?
    Hat das was mit meinem Gedicht zu tun?

    Zitat Zitat von Terrorist Beitrag anzeigen
    und meint dann aber es wäre noch kühl genug,
    Wer meint das?
    Hast du dich unterkühlt?
    Hat das was mit meinem Gedicht zu tun?


    Zitat Zitat von Terrorist Beitrag anzeigen
    wenn man sachliche Bilder für die Unsachlichkeit benutzt.
    Welche sachlichen Bilder? Wo kommen wessen Bilder her?

    Zitat Zitat von Terrorist Beitrag anzeigen
    So als könnte das Geschriebene bessere Bilder zeichnen als das Beschriebene selber.
    ??

    Lieber Terrorist, wenn etwas Konkretes zu dem Gedicht bei mir ankommen soll, dann schreib doch etwas Konkretes.
    Ansonsten ist das alles Spam für mich, nichtssagende Wichtigtuerei, chronische Ich- Bezogenheit
    oder was auch immer ich da hineininterpretieren wollte.
    Wenn es denn wenigstens witzig wäre, aber es ist obendrein tot langweilig.
    Vielleicht hast du auch Angst, konkret zu werden, was weiß ich.
    Bei soviel diffuser Schwammigkeit ist aber kein echter Austausch über das Gedicht möglich.

    Vielleicht deshalb kurz zum Gedicht selbst und der dahinterstehenden Idee:
    Die kleine Spinne ist für mich die unscheinbare kaum wahrnehmbare Datenkrake, die den User langsam aussaugt.
    Sie ist freundlich sanft, u.U. personifiziert, mal heißt sie Siri, Alexa, mal Bixby wie auch immer,
    Der zunächst "selbstbestimmte König" ist der Kunde, der User.
    Er passt als unabhängiges, selbständig denkendes Wesen,
    nicht in ihre Welt, und wird vorab zum Spinner deklariert.
    Ein Spinner würde auch abseits vom Netz seiner Wahrnehmung nachgehen und dort seine Weltansichten finden.
    Er braucht kein Handy, er nimmt sich Auszeiten, trifft reale Freunde etc.
    Wenn ihn aber einmal das Netzt umgarnt hat, wird er immer fremdbestimmter
    bis er nur noch die Fäden aus dem Netzt weiterspinnt, quasi System immanent.
    Ansätze davon gibt es mEa hier auch.
    Meine Überlegung:
    Das Netz braucht den Spinner, den ständigen Input, um nicht immer die eigne Suppe zu kochen,
    und um sich weiterzuentwickeln zu können.
    Zum Abbild der Realität ist Spinner und Spinne gleichermaßen wichtig, sie brauchen sich gegenseitig.

    Vielleicht kommt ja aus dieser Richtung noch etwas über den Text,
    oder wir belassen es beim typischen regen, kryptischen Blasenaustausch von nix,
    da haben wir ja Übung.
    L.G.A.

  6. #6
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    Mit welcher Anmaßung du in Kommentar und Gedicht zu bestimmen beliebst, macht aus den benutzen Bildern nicht mehr als ein Schwarzweisspuzzle wo die wichtigsten Teile fehlen. Oder sollen wir rausfinden, dass du Datenkrake bist und dir das Opfer so vorstellst wie es nicht allzuviel Probleme damit macht was man noch in etwas kleiden kann, das nicht nur keine Kunst ist, sondern noch nicht mal richtiger Müll? Da verlässliche Kriterien fehlen und nicht mehr Kommentar möglich ist als wie ich zu geben imstande bin. Weil ich mich gerne anraunzen lasse, ohne zu sehen warum und was draus werden soll. Eine neue Friedensmission in irgendeinem Kriegsgebiet, mehr Spendengelder für Benachteiligte oder WTF auch immer?

    Dein süsser Erdbeermund!
    Der Roman: "Verballistik"
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  7. #7
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    Gut, ich maße mir an, den Kommentator mit dem süßen Erdbeermund zu fragen, was er denn überhaupt meint. Mein Gedicht wird schließlich mit seinem Kommentar angesteuert. Doch es fehlen verlässliche Kriterien, dass das überhaupt ein Kommentar sein will. Irgendwas Gekränktes will sich mir da offenbaren.
    Und das ist kein Raunzen, lieber Terrorist. Wenn du ein Urteil von Kunst oder Halbmüll fällst und über "Schwarzweisspuzzles" und "wichtigste Teile" räsonierst, dann nehme ich das ernst, wenn du dich aus deiner kruden Schwurbelecke herauswagst, wenn du substanziell die wichtigsten Teile herausarbeitest, sie benennst und bestenfalls deine Meinung begründest.
    "Eine neue Friedensmission in irgendeinem Kriegsgebiet, mehr Spendengelder für Benachteiligte" ist eine typische Leerphrase, nichtssagend, weil zusammenhangslos und damit in meinen Augen recht überflüssig. L.G.A.

  8. #8
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    @anjulaenga ,

    Als ich mit dem Werk beginne,
    windet sich bei dir das Hirn.
    Statt "als" solltest du wohl besser "wenn" benutzen.

    lg
    Wortfüsse, wohin ich auch seh!

  9. #9
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    Steht Anjulaenga mit diesem Gedicht und seinen Kommentaren über der Moderation? Dann müsste ich ja wirklich mit einem mal mein Hirn einschalten, um überhaupt die Perfektion erkennen zu können die so lumpig verkleidet daherkommt. Ansonsten ist und bleibt es für mich der übliche Kindergartenkrams wie überall hier, mich eingeschlossen.
    Der Roman: "Verballistik"
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  10. #10
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    Lieber Artname,

    habs geändert, du hast recht. L.G.A.

    Lieber Terrorist,

    aus dem Stillhalten der Moderation kannst du für dich doch keinen Ritterschlag für einen hochwertigen Kommentar ableiten. Und überhaupt, weshalb soll ich plötzlich über einer Moderation stehen, was geht ab? Ich habe dir gegenüber lediglich Kritik geäußert, weil du selten nur auf die Texte eingehen willst. Das war denn auch schon alles. Kritik ist das Kerngeschäft bei Kommentaren. Sie ist dort durchaus nicht unüblich, sogar angebracht. Ist jetzt alles nicht so ganz dein Ding, habe ich gemerkt, und du willst dir das auch gar nicht weiter reinziehen. Magst mich meinetwegen auch für zu plump halten, was dein geistiges Feingespinnst anbelangt. Kannst also solches bequem weiterhin ignorieren, Abwehr ist auch eine Strategie. Vielleicht leidest du auch einfach nur an chronischer Kritikresistenz, dann hättest du auf jeden Fall einen Grund und mein tiefes Bedauern.
    Apropo Kinderkramangelegenheiten, dafür sollten wir eine Krabbelgruppe einrichten, lieber Terrorist, was meinst du? Da ist es dann auch nicht weiter schlimm, wenn mal zwischendurch zusammenhanglos herumgefaselt und rumgebabbelt wird. Schließlich gilt dort Welpenschutz mit Freestyle. Nur aufgräumt muss hinterher werden. Sonst wird bestimmt wieder jemand kommen, der uns dafür grundlos anraunzen will, obwohls Aufgabe der MOD wäre. A.

  11. #11
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    Das Gedicht zeigt auch dass du gerne Vorträge hältst und ein kleines bisschen Machtgefühl brauchst, obwohl du damit nicht jedem kommst. Also nur die zurechtstauchst wo wirklich mal der Punkt der Larmoyanz besser getroffen wird als in deinem Gedicht. Weil das ja nur angeblich auf die richtige Art zu kritisieren wäre und aufgrund keines einzigen Beispiels an Wirkverknüpfung zu meinen Kommentarargumenten verstanden werden darf. Also werde ich von dir ausgegrenzt und beschimpft. Als Spammer und da bin ich sehr verletzlich auch wenn du nicht weißt was das Wort bedeutet.
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  12. #12
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    Gut, vielleicht magst du mir ein Machtgefühl konstatieren. Zumindest setze ich mich gerne da auseinander wo es mit angebracht erscheint. Das Netz verändert Kommunikation, was vielleicht ein direkter Bezug zum Gedicht wäre. Bei der Kommunikation mit deinen Kommentaren nimmst du Missverständnisse und Fehlinterpretationen billigend in kauf. Klar- und Richtigstellungen werden zu Fremdworten, weil du beschlossen hast, deine Worte nicht zur Disposition zu stellen, weil du dich einer Diskussion einfach nicht stellen magst.
    Was willst du da groß erwarten, lieber Terrorist. Mag sein, dass ich bei der Einschätzung deiner Beiträge völlig auf dem Holzweg bin, dann ist es zumindest dein Machtgefühl, mich weiter im Dunklen tappen zu lassen. Es entstehen daber schön aufgebauschte Wortbeiträge, die du selber ininitiiert hast. Nun, soetwas kann ja auch zufrieden stellen. Diese Masche deklinierst du stoisch durch und ich gebe dir hier nun mein Feedback. Ob, und was du damit machst musst du letztendlich selbst wissen. Fühl dich innerlich zusammengestaucht, gebauchpinselt, missverstanden ausgegrenzt oder sogar beschimpft. Es ist nichts von alledem, das Netz hat nunmal seine Grenzen. L.G.A.
    Geändert von Anjulaenga (28.08.2019 um 11:24 Uhr)

  13. #13
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    Anjulaenga, deine Bitte um Klarheit, als die Höflichkeit des Kritikers, kann ich verstehen. Dazu kommt, dass der Terrorist von Anfang an dein LI mit dem Autor gleichsetzt. Selbst wenn ihr euch persönlich kennen solltet - ich kenn dich nicht, mir bringen derartige Unterstellungen auch nichts und sie lenken mich ab, beim Versuch, das Gedicht zu interpretieren.

    Leider begeht auch dein Li im Text einen ähnlichen Fehler: Es spekuliert mir zu sehr über das LD, statt es darzustellen. Ich fühle mich jedenfalls nicht angesprochen. Leider.

    lg
    Wortfüsse, wohin ich auch seh!

  14. #14
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    Schön mit welcher Regelmäßigkeit es immer wieder nur um mich geht, weil kein Bemühen da ist, meine Sichtweise verstehen zu wollen. Zu eurer Belustigung gibt es dafür bereits diesen Faden:

    https://www.gedichte.com/showthread....7-Kummerkasten

    Braucht ihr euch also nicht die Mühe machen immer was neues deswegen reinzustellen.

    MFG + Vielen Dank für soviel Miteinander da jede Kritik des Gedichtes ja als persönlicher Angriff missverstanden werden darf, ohne dass irgendeine Forenregel darauf einzugehen braucht. Genau so wenig den Freiwildstatus den ich mittlerweile hier habe.
    Der Roman: "Verballistik"
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  15. #15
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    Lieber Artname,

    also mich überrascht es nicht, dass du dich nicht angesprochen fühlst. Denn wer fühlt sich schon angesprochen, wenn es darum geht, wie weit man sich im Netz verstrickt hat, oder wieweit man seinen geistigen Horizont bereits aus dem Netz bezieht. "Analoge" Vertreter der Menschheit werden sich sicherlich wenig oder garnicht angesprochen fühlen, und der nette "Homo internettikus" auch nicht, weil er diese Außensicht gar nicht mehr herstellen kann. Betroffenheit lässt Veränderung erwarten, doch dieser Betroffenheit steht sein dickes digitales Achselzucken und Fell entgegen, welches dem Betroffenen mittlerweile gewachsen ist. Sensible Interaktionsformen müssen im Schutze der Anoymisierung plumpen Kommunikationsstrukturen weichen. Hier lässt sich wunderbar dissen, verhöhnen, Fake News verbreiten, verbunden mit allerlei anderem Quatsch. Nebenbei gesagt steht für mich auch die verunglückte Kommunikation mit Terrorist unter solch traurigen Vorzeichen.

    L.G.A.

    Lieber Terrorist,

    vielleicht sollte ich in der weiteren Argumentation ebenfalls einen thread ausgraben und ihn dir einfach darunter setzen, dann hat der interessierte Leser etwas zum Nachschlagen und zum Lesen, thread gegen thread. Vielleicht hast du aber noch einen verdrehten Satz auf Lager, dann können wir nach Lust und Laune darüber ausgiebig streiten.
    Am wünschenwertesten ist natürlich ein argumentativer Schlagabtausch über das Gedicht, eine Diskussion, ein Ringen um Argumente, ein Bemühen um Sichtweisen, optimal wäre ein Aufeinander eingehen, ein Bemühen der eigenen Sprache.
    Kritik am Gedicht verstehe ich übrigens nicht als persönlichen Angriff, das ist gelinde gesagt großer Bullshit. Ernstgemeinte Kritik werde ich bestimmt vertragen, versuchs einmal. Neue Wege sind oft viel schwieriger als gedacht, trau dich! Wäre natürlich längst an der Zeit, mal etwas in dieser Richtung folgen zu lassen, und nicht wieder die eigene Befindlichkeit in den Fokus zu stellen. A.
    Geändert von Anjulaenga (28.08.2019 um 16:59 Uhr)

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