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  1. #16
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    Ja du redest als wärest du nicht der von dem dieses Gedicht kam und die Aussage im Internet würde alles verunglücken was im realen Leben so einfach ist wie Brötchen backen oder nett sein. Gib doch einfach zu harmoniesüchtig zu sein und Angst zu haben vor dem was du nicht verstehst und nicht alles mir vorzuwerfen was ich daraus schlussfolgere wie du dir gelinde gesagt grossen Bullshit vorstellst. Das hat noch keinem Heiligen eine Privataudienz gewährt. In der ich meine Strukturen ausschütte, von denen dir ja glasklar ist dass es sie gar nicht gibt weil du dann dein Terrain verlassen müsstest und die hohlen Beteuerungen zum Austausch dem weichen was dich in deinem innersten wirklich gefangen hält.
    Der Roman: "Verballistik"
    Die Gedichte: "Auf dem Silbertablett"

  2. #17
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    Die diagnostizierte Harmoniesucht kann ich dir so leider nicht bestätigen oder "zugeben", lieber Terrorist.
    Ich gebe nach etlichen "Versuchen" an dieser Stelle eher auf, da eine ernsthafte und kritische Auseinandersetzung
    nunmal unabdingbar mit der Arbeit an meinem Text verbunden gewesen wäre und weniger an meiner Person.
    Du kannst dich aber weiterhin gerne an "meiner Person" abarbeiten, und dich damit beschäftigen.
    Sie wird ein Avatar für dich bleiben. Und außerdem ist sie für den Text und vor allem für die Auseinandersetzung
    mit dem Text vollkommen irrelevant.
    Wir haben sicherlich eine diametrale Auffassung von fruchtbarer und weiterführender Kommunikation.
    Wenn du mit mir über meine Angste sprechen möchtest, dann sei hier soviel verraten, dass bei mir
    eine Angst vor Dyskommunikation besteht, welche in wichtigen Situationen aneinander vorbeilaufen muss.
    Die Verstörung und das Desaster ist vorprogrammiert. Es besteht z.B. eine Angst, dass Populismus hoffähig wird,
    dass es normal werden wird, Stimmungen zu unterbreiten und gezielt mit Verwirrungen zu arbeiten,
    während Argumente zur Nebensache werden. Die UnKultur einer solchen Dyskommunikation halte ich
    im großen Rahmen für unakzeptabel. Es sind nunmal zerstörerische und manipulative Elemente. Wie siehst du das?
    In der Politik sind sie leider auch zuhauf anzutreffen, auch bei den ganz großen, Hohl- phrasen und blasen.

    Aber hierbei bist du zumindest voll im "Trend", lieber Terrorist, da kommt es in der Tat nicht mehr auf deine Standpunkte an,
    und ob sie haltbar sind. Du kannst dir ein individuell gestriktes Kommunikationskonzept zulegen,
    was auf den tragfähigen Boden einer allgemeinen Übereinkunft pfeifft.
    Die Diversität der Auslegbarkeit von der Mehrzahl deiner Aussagen bezeichne ich deshalb als Spam,
    oder wüsstest du noch ein besseres Wort?
    In Kombination mit einem persönlichen An- und Aufgekratzt- Sein wirds zudem auch noch anstrengend,
    Das gehört mEa nicht mehr in einen anspruchsvollen und ernstzunehmenden thread.
    Es führt zur Unsachlichkeit, besonders wenn der Textbezug und das Bemühen darum kontinuierlich vernachlässigt werden.

    L.G.A.

  3. #18
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    Träumst du auch schon von anspruchsvollen Threads? Dann bin ich ja nicht so alleine wie deine Hochnäsigkeit suggeriert zumal die ja nur auf Fehlinterpretationen meiner Kommentare beruht. Die dem Gedicht erst das Leben verleihen was du ihm Schritt für Schritt nachzureichen versuchst, wenn wir mal von unseren diametralen Persönlichkeiten absehen würden. Die wiederum aber nur deswegen so interessantes Umfeld des Textes sind weil du immer noch den Text selber für veröffentlichbar hältst. Oder ein avatarbildchen mehr meint als alles was dir an Gefühlen und Gedanken wert scheint es nicht auszubreiten, da die böse Datenkrake Populismus spielt. Als nächstes schlage ich dir vor diesen Weg des Gedichtes weiterzugehen und die boshafte Anonymität blosszustellen. An der du ebenfalls nicht den Hauch eines spinnerten Anteils hast.
    Der Roman: "Verballistik"
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  4. #19
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    Mit plumpen Provokationen scheint man dir nicht beikommen oder dich aus der Reserve locken zu können. Gut, anstatt dir Spam zu unterstellen, und wenn man sich jetzt mal das ganze angestaute Beleidigtsein und den Erdbeerschmollmund wegdenkt, könnte die vielseitige und beliebige Auslegbarkeit deiner textkritischen Auseinandersetzung gleichzeitig in die andere Richtung marschieren. So ließe sich z.B. genauso formulieren: "Minimalistisch, nie wertend, weißt du feinfühlend und empathisch den verborgenen Geist eines lyrischen Werkes instinktsicher aufzuspüren."
    Natürlich spreche ich dich hier überwiegend persönlich an, um an die Früchte deines geistigen Elexiers und an die verkapselte, eigentliche Substanz deiner Aussagen zu gelangen. So weiß ich oft nicht, sprichst du für etwas, dagegen, oder willst du einfach nur dazwischen quatschen.
    Die Sprache, die du in deinen Anworten benutzt, unterscheidet oftmals nicht zwischen Subjekt, Prädikat Objekt oder Nebensatz. Ein Nichtkönnen, Nachlässigkeit? ein Nichtwissen? ein Stilmittel? Wer weiß das schon? Vielleicht erlebe ich hier auch die rudimentäre Sprache eines klassischen Computernerds, um nochmals einen Schwenk zu meinem Gedicht zu wagen. Alles wilde Spekulationen? Vielleicht wird sich die Lyrik genau in diese Richtung entwickeln. Es gibt ja immerhin Leser, die eine Antenne für deine Schreibe zu haben scheinen. Für den Ungeübten bleibt diese Sprache bei allem Wohlwollen jedenfalls eine nervige Herausforderung oftmals gekoppelt mit der zweifachen Verneinung, wobei sich der Angesprochene schnell durch die dadurch hergestellte Irrationalität ausgegrenzt fühlen muss und im Grunde völlig überfordert wird. Es ist auch keine Sprache von besonders einprägsamen Bildern oder Humor, welches den Zugang erleichtern könnte. Manche Sprache will ja gleichzeitig einem inneren Schutzbedürfnis dienen, weil die Gefahr der Verletzbarkeit einfach zu hoch ist. In einem eigens erschaffenen Sprachbiotop entsteht hier eine unangreifbare Subsprache, mit welcher du in die Kommunikation einsteigst. Eine Sprache mit Ritterrüstung und breitschultriger Igeljacke sozusagen. Dabei kann natürlich genau das herauskommen, wie es jetzt ist, Sprachverwirrung, Missverständnis und Beleidigtsein.
    Die für mich interessante Übung besteht eigentlich darin, ob diese ,,Irrationalität" auch Risse bekommen kann, ob die Sprache aufrecht erhalten werden muss. Ob sie sich substanziell erfassen lässt, ob sie sich aus der Reserve locken lässt, und sich aus der sicheren Ecke herauswagt. Ob sie Standpunkte beziehen kann- Oder ob das Schutzbedürfnis solches einfach nicht zulassen kann.
    Terrorist, was soll ich sagen, ich weiß nicht weiter, Sprache in solch einem Forum besteht nunmal aus der beidseitigen Bereitschaft zum Austausch und zur gegenseitigen Erbauung, kein Drüber, kein Drunterstellen, Neugier für lyrische Sichtweisen. Die Gefahr von Verletzungen durch persönliche Angriffe empfinde ich dabei als sehr gering, weil wir uns persönlich nunmal nicht kennen und aller Wahrscheinlichkeit auch nie kennen lernen werden. Wir könnten uns etwas vom Pferd erzählen, während wir auf einem Esel sitzen. Es täte mir trotzdem leid, wenn du dich zu hart persönlich angegangen fühltest. Im Grundsatz ist von meiner Seite alles gesagt, und es wird langsam redundant. Was solls, ich bin einfach nicht an dich herangekommen, war vielleicht zu konfrontativ, und die Risse sind ausgeblieben, schade, L.G.A.
    Geändert von Anjulaenga (30.08.2019 um 08:24 Uhr)

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