Was war, das kommt nie mehr zurück.
Gedanken sind bedrückend.
Vorbei, ging längst das Jugendglück,
durch Zeiten die erdrückend.
Das Schicksal hat mich oft gehetzt
An manchem Tag wurd ich verletzt.
Die Wunden muss ich pflegen.

Jetzt sitz ich da und denk daran,
an meine Jugendträume,
und hoffe, dass noch dann und wann,
sich öffnen schöne Räume.
Was nützt, ein Traum, der mir entweicht?
Die Wünsche blieben unerreicht.
Die Wunden muss ich pflegen.

Im Garten blüht ein Rosenstrauch.
Ich seh die roten Blüten.
So blühte ich vor Jahren auch
und konnt mit Kräften wüten.
Die Kraft in mir war von Bestand,
in meinem Leib mit dem Verstand.
Jetzt muss ich Wunden pflegen.

Noch ist ein Ende nicht zu sehn.
Ich will nicht daran denken.
Es kann so vieles noch geschehn
und mich mit Glück beschenken.
Auch, wenn das Schicksal noch so schwer,
kommt manchmal auch das Glück daher
und dann will Glück ich pflegen.