Das Wort Unendlichkeit benennt das ohne Ende sein von jeder dimensionalen Ausdehnung. Das Verständnis und somit auch das subjektive Empfinden von Unendlichkeit kann sehr verschieden sein, besagt aber immer, dass eine bestimmte Ausdehnung (von etwas) ohne Ende ist. Es ist logisch und auch natürlich, dass jede Ausdehnung (Dimension) zwar subjektiv durch viele Informationsinhalte, die auch als ein Ende wahrgenommen werden, unterbrochen wird, aber in seinem Wesen ohne Ende sein muss. Bei Unendlichkeit muss unterschieden werden, in Unendlichkeit des Seins und in Unendlichkeit des Nichtseins. Die Unendlichkeit es Seins umfasst die geistige Erweiterung des Punktes, der die Schöpfung des Allseins ist. Die Unendlichkeit des Nichtseins ist der Punkt, der Alles ist, das heißt: auch alles Mögliche, aber in seiner vielfachen absoluten Gleichheit nur ein Punkt ist, der das unendliche Nichts ist (weil ohne Dimension. Subjektiv gesehen ist die Unendlichkeit des Seins relativ und somit bedingt. Die Minimalbedingung ist hier die des Seins selbst. Es besteht aber meistens eine größere Zahl an Bedingungen, welche sich in Folge eines Betrachtungsstandpunktes und er Relativität ergeben. Objektiv ist die Unendlichkeit eine logische und mathematische Vervielfältigung und Teilbarkeit von Einheiten und Mengen. Jede Informationsordnungseinheit ist auch eine Einheit mit einer Menge. Grenzt man von einer solchen IOE die relativen (subjektiven) Bedingungen aus, so bleibt der objektive Kern, der unendlich, sowohl im Sein, wie auch Nichtsein ist. Letztlich ist alles die Einheit des Punktes, mit der Unendlichkeit des Nichts, sowohl wie auch der Unendlichkeit des Allseins. Die subjektive Unendlichkeit gibt es objektiv nicht, weil es eine bedingte, das heißt , begrenzte Unendlichkeit ist und der Begriff Unendlichkeit besagt, das ohne Ende sein, bzw. ohne Grenze sein. Die Unendlichkeit des Nichts wird auch oft Unendlichkeit Gottes genannt, weil nur aus dem Nichts eine Allmacht im Bezug auf das Ganze denkbar ist. Die objektive und vollkommene Unendlichkeit ist somit auch die Vollkommenheit und Allmacht von „Alles das was ist“ (Gott) aus dem Nichts, das alles Sein einschließt, erschafft und beherrscht. Allwissenheit, Allgegenwärtigkeit, Ewigkeit und alles das, was etwas Unbegrenztes ist, ist zusammengefasst in einem Begriff, die objektive Unendlichkeit, die auch „Alles das was ist“, das „Allganze“, oder Gott ist.