Thema: beneble mich

  1. #1
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    beneble mich

    beneble mich



    Tummeln auf sonnenwarmen Inseln.
    ach, lass doch den Alltag winseln!
    Pflicht und Kür die bleiben vor der Tür.
    Komm, und setz dich hier ins Blumenmeer.
    Trinke aus den Liebeswein, trink leer!
    Lass uns spielen den süßen Krieg.

    Beneble mich und schür den Trieb.
    So treu die Wolke folgt dem Wind,
    die Wiese du und ich das Kind.
    Und Neugier pflanzt den wilden Mohn
    mein Stern steigt auf zum Himmelsthron.


    ...
    ..
    .
    Geändert von horstgrosse2 (13.09.2019 um 12:19 Uhr)

  2. #2
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    Mit dem Gedicht willst du wohl die Miete für die Wohnung im Herzen zahlen. Hat einen gewissen nachvollziehbaren Wert da all das was du schreibst ja nicht gerade Gemeinheiten sind die eine Auffassung von Liebe ad absurdum führen würden, welche aus wahrer Beneblung entstanden wäre. aber so ist alles gut geblieben und wird wahrscheinlich noch schöner.
    Geändert von Terrorist (14.09.2019 um 13:06 Uhr)
    Der Roman: "Verballistik"
    Die Gedichte: "Auf dem Silbertablett"

  3. #3
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    Hallo horsgrosse2,

    ganz gut -und keine Nebelkerze...wäre da nicht diese letzte Zeile...eine Inversion...zudem müsste es deinem heißen. Mit "wohn" ist es schwer der Inversion zu entkommen - versuchs lieber mit Lohn...zB "bin ich dir, deines Herzens Lohn"...oder ähnliches...

    Gruß, A.D.
    Der Abschied entziffert die Handschrift einer Begegnung

  4. #4
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    @Terrorist

    Grüße,
    dein Zitat:
    Mit dem Gedicht willst du wohl die Mitte für die Wohnung im Herzen zahlen.

    Ja wenn du aus „Mitte“, die „Miete“ machst, liegst du richtig. Auf alle Fälle ist der Punkt den du mir gibst schon eine Seltenheit hier in diesem Forum .Dankeschön.

    Tschüß.

    @AD

    Grüße,
    dich hier zu sehen als Gast. Drei Punkte auf mein Konto, und auf deins. Ich hab’s gewusst, dass die letzte Zeile ein Schmarrn wird. Sie ist so schön mit Honig getränkt, sie musste ganz ehrlich auffallen. Absicht? Möglich, diese Zeilen sind paar Jährchen alt, kein neues Kraut. Da ich langsam den Laden dicht mache, siehe Gedanken Inseln, da die Inspiration versiegt, habe ich das Gedicht importiert, hier eingefügt. Vielleicht bekommt es eine letzte Ruhestätte im „Gedanken Inseln“.
    Danke dir, (für den Tipp und alles andere)

    Tschüss.

  5. #5
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    Hallo hortsgrosse2,

    würde ich persönlichen bedauern, wenn Du den Laden dicht machst. Klar, irgendwann nutzt sich alles ab, oder Neues weckt das Interesse.

    Häng doch einfach ein Schild dran "vorrübergehend geschlossen" und halte dir alle Optionen offen.

    Gruß, A.D.
    Der Abschied entziffert die Handschrift einer Begegnung

  6. #6
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    Zitat Zitat von AndereDimension Beitrag anzeigen
    Hallo hortsgrosse2,

    würde ich persönlichen bedauern, wenn Du den Laden dicht machst.

    Gruß, A.D.
    @AD



    Ich glaube alles und nichts. Aber was setzt sich durch. Die Gabe wurde mir urplötzlich geschenkt und sie tat gut. Oberflächlich.

    Ok,

    tschüss.

  7. #7
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    Also...



    wenn die Quelle versiegt, mein langnichtgesprochener Freund, dann hilft nur bohren. Oder weiterziehen. Aber ich bin mir sicher...-auch wenn du weiterziehst, kommst du wieder. -Das, mein langnichtgesprochener Freund, kann ich nur aus eigener Erfahrung bestätigen.


    Übrigens...dein Gedicht hat mich nach laaaanger Zeit auch wieder ganz spontan dazu gebracht hier eins einzustellen...und nicht nur das. Am Titel kann man auch ziemlich genau sehen, dass ich von deinem Versegeschmeide inspiriert war.

    Kurzum: Lieben Dank für die Inspiration. -Und bleibe mir am Ball, am Leben, lieber Gedankenspringer



    Grüße

    Chris
    "das copyright auf eure beiden häuser!"

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