Nach glasklar leichten Tagen
ohne allzu dringliche Fragen
mit der greifbaren Präsenz
einer hellen vagen Kontingenz:

Über uns, neben uns, unter uns: Abgrund
In dessen weit geöffneten Schlund
tiefschwarze Gedanken flüssig triefen
Teile des Geistes sich zersetzend ergießen

Zwei tief getroffene herzen
schlagen pausen laut und gnadenlos
Unter kaum erträglichen Schmerzen
auf des jeweils andern Schoß
unerbittlich dem Ende entgegen.

Unbeschwerte Leichtigkeit
ist verloren für alle Zeit.
Da die Seelen zum Fliehen bereit
ist Halt gefragt, nicht Einsamkeit.

...

Oskar