1. #1
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    das kann es nicht sein

    hoffnungsvoll sind nah und fern
    die menschen auf der ganzen welt
    sie wollen doch alle friedlich leben
    das ist so leider nicht gegeben

    zufriedenheit das ist ein hohes gut
    teilen und geben mit frohem mut
    der ruf nach frieden auf der welt
    richtet sich nicht nach ruhm und geld

    hungern brauchte kein mensch auf erden
    müsste alles gerechter verteilt nur werden
    auch die heimat sollte keiner verlassen
    und wandern auf endlosen strassen

    darum versucht in frieden zu leben
    etwas von euch den andern zu geben
    vieleicht kehrt frieden auf erden mal ein
    denn wie es jetzt ist das kann es nicht sein
    Geändert von Margot (17.09.2019 um 14:31 Uhr)

  2. #2
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    Hi Margot,

    "richtet sich nicht nach rum und geld"

    Wiki sagt: Rum (wahrscheinlich abgeleitet vom englischen Dialektwort rumbullion, „Aufruhr, Tumult.“ Macht im Vers i-wie Sinn, klingt aber etwas profan.

    LG
    Die Wälder wären sehr still, wenn nur die begabtesten Vögel sängen.
    Henry van Dyke

  3. #3
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    hallo arkadier

    erst mal danke das du mir geschrieben hast
    da ist mir aber ein schlimmer fehler unterlaufen. ich meinte ruhm hatte das h vergessen.
    aber so richtig passt das wort auch nicht dahin. vieleicht macht und geld?
    ich denke immer gedichte müssten sich reimen,aber ich habe hier ungereimte gedichte gelesen
    die mir sehr gefallen haben. an diese habe ich mich noch nicht so rangetraut,
    ich werde es mal versuchen.

    dir einen schönen tag

    liebe grüsse margot

  4. #4
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    Hey Margot, Ruhm ist schon richtig, wenn du "gerühmt werden" meinst, was doch zu Geld wunderbar passt. Man macht etwas für Ruhm und Geld. Eben um gerühmt zu werden oder um Geld zu verdienen. Ich finde eher, du könntest noch ein bisschen am Lesefluss arbeiten. Es muss ja nicht metrisch durchgetaktet sein, aber ich werde also beim Lesen zünftig hin und her geschüttelt und bin immer auf der Suche, wie ich nun die Wörter betonen könnte, dass es einigermassen nach "Gedicht" und nicht nach sich reimender Prosa klingt. LG gugol

  5. #5
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    hallo gugol

    erst einmal danke für deinen kommentar.
    könntest du mir vieleicht bei meinem gedicht etwas helfen?
    mit dem betonen meiner wörter.das bekomme ich noch immer nicht ganz hin.
    wenn du immer hin und her geschüttelst wirst,dann wird es dir ja schwindelig.
    vorerst schon mal danke

    liebe grüsse margot

  6. #6
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    Ich kanns mal versuchen, achte dabei nicht auf dieselbe Anzahl Betonungen pro Zeile, nicht auf Auftakt oder nicht, sondern einzig auf Lesefluss innerhalb der Zeilen.
    Es holpert immer da, wo zwei unbetonte Silben aufeinander folgen xx, einmal auch weil zwei betonte ungünstig liegen XX
    Zitat Zitat von Margot Beitrag anzeigen
    hoffnungsvoll sind nah und fern
    die menschen auf der ganzen welt
    sie wollen doch alle friedlich leben xXxxXxXxXx
    (sie) wollen alle friedlich leben
    das ist so leider nicht gegeben


    zufriedenheit das ist ein hohes gut
    teilen und geben mit frohem mut XxxXxxXxX
    teilen oder geben nur mit frohem mut
    der ruf nach frieden auf der welt
    richtet sich nicht nach ruhm und geld XxxXxXxX
    hat nichts zu tun mit ruhm und geld

    hungern brauchte kein mensch auf erden XxXxXXxXx
    hungern müsste keiner hier auf erden
    müsste alles gerechter verteilt nur werden XxXxxXxxXxXx
    kein vorschlag
    auch die heimat sollte keiner verlassen XxXxXxXxxXx
    keiner sollte von der heimat lassen (inhaltlich nicht gut)
    und wandern auf endlosen strassen xXxxXxxXx
    und wandern auf den langen flüchtlingsstrassen

    darum versucht in frieden zu leben xXxXxXxxXx
    darum versucht in frieden stets zu leben
    etwas von euch den andern zu geben XxxXxXxxXx
    und auch den andern etwas abzugeben
    vieleicht kehrt frieden auf erden mal ein xXxXxxXxxX
    vielleicht kehrt dann auf Erden Frieden ein
    denn wie es jetzt ist das kann es nicht sein xXxXXxXxxX
    denn so wie jetzt, das kann es wohl nicht sein
    Geändert von Gugol (17.09.2019 um 20:01 Uhr)

  7. #7
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    Hallo Margot,

    ehrbare Gedanken, Wunsch und Botschaft. Gerade deshalb würde ich, der Autor, mich zum Teil der Geschichte machen...statt sie aus der Distanz zu erzählen:


    hoffnungsvoll sind, nah und fern,
    im herzen alle - auf der welt.
    wir wollen nur in frieden leben,
    nicht immer ist uns das gegeben

    zufriedenheit, ein hohes gut,
    im teilen und mit frohem mut.
    der ruf, nach frieden auf der welt,
    er sehnt sich nicht nach ruhm und geld

    hungern muss kein mensch auf erden,
    sofern wir nur gerechter werden.
    die heimat soll uns heimat bleiben,
    kein fremder darf uns dort vertreiben.

    versuchen wir, dem treu, zu leben,
    denn teilen heißt; von sich was geben.
    und kehrt der frieden erst mal ein,
    wird er ein Meisterstück uns sein



    so in etwa hältst Du die Balance - teils konkret, teils philosophisch - die Hoffnung, und weniger die Moral im Vordergrund.

    Viele Grüße, A.D.
    Der Abschied entziffert die Handschrift einer Begegnung

  8. #8
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    hallo gugol

    erst einmal besten dank für die arbeit,die du dir für mich gemacht hast.
    ich glaube, ich habe es in etwa verstanden.ich muss nur noch viel üben.
    wenn ich ein neues gedicht schreibe,werde ich in deine verbesserungen reinsehen.
    und es so schreiben,dass der lesefluss besser wird.werde es jedenfalls versuchen.

    danke noch einmal

    liebe grüsse margot

    hallo andi

    auch dir danke ich für deinen kommentar.
    dein gedicht gefällt mir sehr.du hast die hoffnung im vordergrund und nicht die moral.
    ich selbst werde nie so schreiben können wie du und viele andere hier. aber ich bin ein wenig stolz
    auf meine kleinen werke und ich freue mich wenn sie gelesen werden.

    dir noch einen schönen abend

    liebe grüsse margot

  9. #9
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    Hallo Margot,

    da kannst Du auch stolz drauf sein! Und Du irrst dich...wennn Du sagst, dass dir mein Gedicht gefällt...denn es ist dein Gedicht. Es sind zu 90% deine Worte und zu 100% deine Gedanken. Auch ist es gut, dass Du nicht so schreibst wie ich...oder wie andere. Die Lyrik lebt auch von ihrer Vielfalt - und zu dieser Vielfalt trägst auch Du deinen Teil bei.

    Gruß, A.D.
    Der Abschied entziffert die Handschrift einer Begegnung

  10. #10
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    Lieber A.D., hast was Schönes draus gemacht, aber was ist hier philosophisch? Nichts..., nur einfach Hoffnung

    Nichts für ungut...
    Celestine

  11. #11
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    hallo andi

    da hast du mir aber einen netten kommentar geschrieben.
    ich habe mich sehr darüber gefreut.
    ich danke dir andi und wünsche dir ein schönes wochenende.

    liebe grüsse margot

    hallo celestine

    auch dir danke fürs lesen meines gedichtes.

    liebe grüsse margot
    Geändert von Margot (20.09.2019 um 23:18 Uhr)

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