Ich habe es geliebt, wenn du mir nahe kamst
mit schwerem Gang und starker Brust,
als ich die Wärme blind erspürte.
Du lähmtest mich durch Duft und diese Nähe,
die nie wirklich war.

Wie du die Wangen mir in deine großen Hände nahmst,
darinnen sie versanken und sich wärmten,
da hast du tief in mich geblickt.
Durch matte Lider ahntest du mein Herz
und was darunter schlief
und ich war schön,
wenngleich auch hässlich.
Dafür ganz dein.

Heut bist du fern. Du bahnst dir
anderswo den Weg in eine Seele.
Nun erst begreife ich mit zugeschnürtem Bangen,
wie sehr ich mich in dir verfing.